Ein Elefant segnet mich.

Teil der Tempeltour war der Haupttempel….Namen vergessen….

Man musste vor dem Gelände die Schuhe ausziehen und dann ging das Schlendern durch die wunderschönen Bauten los.

Überall gab es auch die großen Hanuman Languren.

Sie werden verehrt, weil sie die Verkörperung des indischen Affengottes Hanuman darstellen.

Hanuman war ein Krieger, der dem Gott Rama half seine Frau Sita, die entführt wurde, zu befreien.

Als die Rettung gelang, stahl Hanuman eine Mango aus einem heiligen Garten und brachte diese Frucht somit nach Indien.

Zur Strafe sollte Hanuman auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Er schaffte es aber zu entkommen. Behielt aber ein verrußtes Gesicht zurück. So erklären die Inder die schwarzen Gesichter der Affen.

Mein Höhepunkt war der Tempelelefant Lakshmi. Die Elefanten-Dame lebt schon seit 15 Jahren in diesem Tempel und segnet die Besucher.

Du stehst vor diesem riesigen, wunderschönen Geschöpf, Du hälst 10 Rupien hin, der Elefant nimmt den Schein mit dem Rüssel, gibt das Geld dem Inder, der der Elefantentrainer ist und daneben sitzt und dann legt Lakshmi den Rüssel sanft auf Deinen Kopf.

Ein wunderbares Gefühl!!

Danach stupste er mich noch rechts und links und am Herzen an….ich dachte der segnet mich noch ganz speziell….katholisch, oder so….weil bei den anderen Leuten hat sie das nicht gemacht…wow…aber nein….sie suchte nur nach Eßbaren in meinen Taschen.

Foto seht ihr rechts 🙂

Die indischen Besucher gaben nicht 10 Rupien, sondern nur eine Rupien Münze.

Dafür gab es eine kurze und heftige Segnung.

Eine alte indische Dame gab dem Elefanten die Münze und dann schloß sie ihre Augen und wartete.

Der Elefant schwang den Rüssel , haute auf den Kopf, die Inderin wurde durch das Gewicht richtig runtergedrückt und dann war es schon vorbei.

Der indische Herr danach gab auch eine Münze und als er den Rüssel abbekam, fiel ihm fast die Brille von der Nase.

Am Schluß kam noch ein Vater mit einem kleinen Kind auf dem Arm. Als die Segnung beginnen sollte und der riesige Rüssel auf das Kind zukam, riß der Kleine die Augen in Panik auf, schrie und versuchte sich aus Papas Armen zu befreien.

Ich kann mir vorstellen, daß das Tier für den kleinen Stöpsel ziemlich furchteinflössend wirkte 🙂

Dieses Erlebnis mit dem Tempelelefanten war mit das beste was ich je erlebt habe.

7 Gedanken zu “Ein Elefant segnet mich.

  1. Du erlebst echt tolle Sachen in Indien! Ich bin begeistert und immer super gespannt auf Deine nächste Geschichte! FREU!!!
    Über diese Affen in dem Tempel, gab es vor einiger Zeit eine Doku hier in Deutschland. Es war sehr interessant. Es wurde auch über das gefährliche Leben der Affen außerhalb des Tempels berichtet. In dieser Doku sah ich die abenteuerlichen Stromleitungen, die in Indien wie eine Makramearbeit über die Straßen geflochten sind. Die sind auch super gefährlich für die kletternden Affen.
    Das Bild von der Elefantensegnung ist einfach nur toll. Schön, dass die dicke Dame so sanft zu dir war. 😉

    LG Susanne

    • Es freut mich sehr, daß Du an meinen Abenteuern teilnimmst 🙂 Ja, die Elefantendame war wirklich sehr lieb zu mir. Habe sie auch noch mit Bananen gefüttert 🙂

  2. Sieht aus, als ob der Elefant genauso viel Spaß an der Sache hätte wie Du!
    Vielleicht bekommt er was von den zusätzlich 9 Rupien ab…in Form von Bananen?

  3. Oh je, so ein kleiner Stöpsel und so ein großes Tier, da hätte ich auch geschrien 😉 Ein tolles Foto und ich würd s sofort auch machen, muss ein herrliches Gefühl sein! 🙂 Nur mit dem Schuhe ausziehen hätt ich so meine Probleme 😉

  4. Das ist ja cooool! Eine Elefantensegnung. Echt klasse 🙂
    Von den Affen habe ich neulich mal was im TV gesehen. Bekomme es nur nicht mehr zusammen …

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