Möchtegern-Schmetterling

Es gab mal eine kleine Raupe, die sich nicht traute.

Sie saß in einer süßen Pflaume.

Gerade mal so groß wie ein Daume.

Die Pflaume hing geschützt im Baum.

Sie war Raupes kleiner Raum.

Innen war es warm, sicher und lecker.

Aber es gab immer mehr Gemecker.

Ein Schmetterling wollte die Raupe sein.

Schön und frei…..das wär fein.

Aber dafür müsste ein Kokon gebaut werden.

Das ist Müh und überhaupt….

Wer sagt, daß das Leben eines Schmetterlings soviel besser ist als das der Raup‘?

So saß die Raupe unschlüssig und aß,

bis sie den Traum vergaß.

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9 Gedanken zu “Möchtegern-Schmetterling

  1. Ich sollte jetzt irgendwas unheimlich Sinnvolles dazu schreiben. Aber ich bin noch viel zu sehr damit beschäftigt, deine Worte auf mich wirken zu lassen. Bin auch so eine kleine Raupe… dabei wäre ich doch lieber der Schmetterling.

    Finde ich wunderschön, dein Gedicht über den Möchtegern-Schmetterling. 🙂

  2. ein feines lächeln dafür 🙂 wer nicht wagt, der nicht gewinnt, und ohne fleiss kein preis. ich bin ja schon dabei, lass mich nur kurz ein wenig schreiben… 😉

    liebe grüsse,
    aprikose

  3. So futtert sich die Raupe durch ihr Leben, bis sie ihr wieder die Sache mit dem Schmetterling einfällt und dann versucht sie andere zu treten, wozu immer das auch gut sein mag. Oder ist es einfach eine süße Schnecke, die ……? YDu 😉

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