Harem kommt in Mode

Heißt das neue Beziehungskonzept Harem?

Als ich vor einigen Tagen mit Freunden in einem Strandrestaurant saß, lernten wir auch unter anderem eine 45-jährige Frau kennen(Österreicherin). Eine blonde, sehr attraktive Frau (war früher Model). Wir unterhielten uns alle in der Runde und irgendwann war das Thema Eifersucht, weil sie erzählte, daß ihr Partner vor kurzem wegen irgendeinem Typen, der die Österreicherin angemacht hat, eifersüchtig reagiert hat.

Sie meinte, daß Eifersucht nur ein Zeichen von Besitzanspruch wäre und nichts mit Liebe zu tun hätte. Sie vertrat auch die Meinung, daß man seinem Partner andere Partner gönnen muß, ansonsten ist das auch keine Liebe.

Ich dachte, ich höre nicht richtig!!

Also fragte ich sie, wie ein perfektes Beziehungskonzept aussehen sollte.

Sie sagte: Harem….das wäre das beste was einer Frau passieren kann. Die Frau kann sich die Aufmerksamkeit des Mannes mit anderen Frauen teilen, muß nicht ständig mit ihm schlafen (sie vertrat die Meinung, daß Frau ab 45 Jahren keine Lust mehr auf Sex hat) und lästern über den Mann kann man auch am besten mit Frauen, die schon mit ihm in der Kiste waren.

Also mir ist die Kinnlade heruntergefallen…..

Ich schaute auch immer verstohlen zu ihrem Partner rüber, der nicht den Anschein machte, als würde er diese Meinung teilen. Aber so richtig lesen konnte ich ihn nicht.

Ich sagte ihr, daß ich denke, daß viele Männer bestimmt gerne einen Harem hätten, aber doch nur wenige Frauen damit einverstanden wären.

Ihre Antwort: Nein, sie hätte schon Frauen kennengelernt, die in einem Harem wohnen und sie sind sehr glücklich. Die schöne Frau ist fürs Bett, die nicht so schöne kocht, usw…….

Boah!!! Konnte mich kaum auf dem Stuhl halten und nahm erstmal einen großen Schluck von meinem Weißwein.

Als ich dagegen argumentierte, meinte sie ganz trocken: Mascha, Du bist noch jung, wenn Du erstmal in meinem Alter bist, wirst Du genauso denken.

Also liebe Leser….was ist Eure Meinung? Das würde mich wirklich sehr interessieren.

P.S.: Ich habe auch ein neues Buch entdeckt und mitgenommen….Titel „Englischer Harem“…..es geht um eine
Frau,die plant einen Mann zu heiraten und in seinem Harem zu leben. Familie und Freunde sind geschockt…sie findet das super……
geschrieben wurde das Buch (natürlich) von einem Mann 😉

Advertisements

40 Gedanken zu “Harem kommt in Mode

  1. Na ja, Mascha, nur weil in unseren aktuellen Kulturen auf dieser Welt, Monogamie als gültiges Zusammenlebenskonzept von 95% aller Menschen als allein gültiges angesehen wird, heißt es ja noch lange nicht, dass es für alle richtig ist.
    Solange jemand aus freien Stücken was auch immer leben möchte (z.B. Harem), sei es ihm oder ihr gegönnt, oder?
    Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Du im Laufe Deines Lebens, nachdem die jetzige Beziehung scheitert, noch zwei oder drei weitere längere Beziehungen haben wirst. In unserer westlichen Gesellschaft ist das jedenfalls heutzutage der Normalfall. Heute haben die meisten Menschen eine Kette von monogamen Beziehungen.
    Das beantwortet aber nicht eigentlich Deine Frage: Ich kenne einige Frauen über 40 und nicht eine möchte in einem Harem leben. Ich selbst möchte kein Harem haben und ich kenne keinen Mann der es möchte (ist aber bisher kein Gesprächsinhalt gewesen, ich werde nachher mal fragen und berichten, falls es anders ist). Es dürfte sich um ein vollkommen veraltetes patriarchales Relikt handeln und immer mehr aussterben.
    Ich glaube allerdings auch, dass sich die Idee der konstitutionellen Monogamie irgendwann verabschiedet. Vielmehr wird es dazu kommen, dass die Kette von Beziehungen näher zusammenrückt und es immer mehr Frauen und Männer geben wird, die mehrere Liebesbeziehungen nebeneinander führen. Manche dieser Beziehungen werden ein Leben lang halten. Es wird bestimmt nach wie vor viele Paare geben, die monogam leben aber auch Multipartnerschaften werden üblich sein.

    • Jeder kann man machen was er will….wenn ein Paar eine offene Beziehung führen möchte, zeige ich bestimmt nicht mit den Finger auf sie. Aber ich habe halt andere Vorstellungen von Partnerschaft und Liebe und ich finde es nicht schön, daß man mir sagt, daß mein Konzept nichts mit Liebe zu tun hat und das ich nur besitzen will. Ja, wahrscheinlich hast Du recht…Harem kann ja auch für Mann anstregend sein, aber Abwechselung braucht wohl jeder Mann und das macht mir doch etwas Sorgen.

      • Wieso jeder Mann? Es sind beide Seiten, Männer und Frauen.
        Ich hatte im vergangenen Jahr Sex mit vier verschiedenen Frauen. Alle waren verheiratet und nur eine mit mir.

      • Natürlich Mascha, kannst Du Deine Beziehung(en) leben wie Du willst. Mir geht es wie Dir. Es ist einfach nicht in Ordnung wenn einem die Leute vorschreiben wollen, wie man zu lieben und zu leben hat.
        Eine „Disney-Welt“ gibt es da draußen sicher nicht. Wir haben es mit Menschen zu tun, in real, nicht mit zuckersüßen Plot-Figuren. Jeder ist anders, so unterschiedlich, wie es Ideen gibt, wie es Menschen gibt.

  2. hallo mascha
    also ich hab noch zeit bis zur 45, aber vorstellen kann ich mir das beim besten willen nicht… wie schräg ist das denn, dann tauschen wir uns zu dritt über unsere sexuellen erfahrungen mit ihm aus? nein, definitiv nichts für mich, und ich geh schwer davon aus, dass ich dies auch in einem jahrzehnt noch so sehe…
    lg re

  3. Liebe Mascha,
    ich kann dich sehr gut verstehen. Ich hätte mich genauso gefühlt in dem Moment.
    In einem Harem leben? Ich ganz bestimmt nicht. Wenn jemand anderes diese Art von Beziehung bevorzugt, dann soll er/sie es leben. Außerdem finde ich auch nicht, das Eifersucht ein Zeichen von Besitzanspruch ist. Was man liebt, teilt man eben nicht gerne. Aber zumindest sollte Eifersucht seine Grenzen kennen. Leider gibt es auch die krankhafte Eifersucht…
    Trotzdem denke ich, dass sich vielleicht mehr Paare in Zukunft für die sog. „offene Beziehung“ entscheiden werden. Eine Partnerschaft, in der jeder dennoch seine Freiheit hat, auch andere potenzielle Partner kennen zu lernen. Monogame Beziehungen werden wohl nach einer Zeit als monoton empfunden.
    Ich weiß nicht, wie ich in 10, 20 oder 30 Jahren darüber denken werde. Aber momentan glaube ich immer noch an die „große Liebe“ und für mich käme deshalb ein Harem oder sonst irgendwas gar nicht in Frage.
    Welchen vorteil sollten Frauen denn davon haben? Der Mann kann sie einteilen und ihnen verschiedene Aufgaben geben. Aber was hat die Frau davon? „Hey heute ist Mittwoch, heute bin ich nicht fürs Schlafzimmer zuständig.“ ??? Das kann man doch auch anders regeln!

    • Warum glaubst Du, daß immer mehr Paare das offene Konzept wählen werden? Weil die heutige Zeit keine Monogamie mehr zulässt? Aber wie soll ich die Intimität und das Vertrauen, was eine gute Beziehung ausmacht, aufbauen, wenn mein Partner und ich noch andere sexuelle Kontakte pflegen?

      • Vielleicht habe ich mich undeutlich ausgedrückt. Ich sage nicht, dass die heutige Zeit keine Monogamie zulässt. Ich glaube an die Monogamie und für mich kommt auch nichts anderes in Frage!!
        Aber wenn ich die Medien und meine Umgebung (Bekanntenkreis und vom sagen hören) betrachte, dann stelle ich fest, das viele sich der Verantwortung entziehen, eine feste treue Partnerschaft zu führen (Fremdgeher usw). Damit will ich nur sagen, dass die offene Partnerschaft nicht die Mehrheit, aber dennoch eventuell etwas mehr als jetzt, für Paare in Betracht kommen könnte.
        Ich hoffe natürlich nicht, dass das passiert.
        Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, was er für richtig hält.
        Ich kann nur nich verstehen, dass die Frau von der du erzählt hast meint, ab 45 hätte man als Frau keine Lust mehr auf Sex. Da habe ich ganz andere Dinge gehört… Bei der Frau stimmt irgendwas nicht…

      • Liebe Sweetminds, ich denke auch, daß in der heutigen Zeit mehr dazu tendiert wird Partnerschaften schnell zu lösen, oder fremdzugehen. Die einen sagen, daß sei das 21. Jahrhundert, die anderen sagen, daß ist die Zeit in der Menschen sich nicht mehr anstrengen wollen. Was mich am meisten gewundert hat war, daß die Frau all das vor ihrem Partner erzählt hat…und die sind erst seit einigen Monaten zusammen….

  4. Gerade gestern habe ich gelesen, dass die Mehrheiot der Deutschen immer noch an die große Liebe glaubt:
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/studie-zur-partnerschaft-mehrheit-der-deutschen-glaubt-an-die-grosse-liebe-1.1295391

    Ich, für mich kann mir nicht vorstellen, dass ich für einen Harem geeignet bin. Ich kann jedoch verstehen, wenn man sich in eine 2te Person verliebt. Das hat mit harem aber ja nun gar nicht zu tun.
    Harem ist ein Art der „Versorgung“, meines wissens müssen alle Frauen im Harem die gleich wirtschaftliche Absicherung für sich und die Kinder haben. Favoritinnen in der Gunst des Mannes wechseln scheinbar.

    Wen ich das Ganze mal prgmatisch angehe, dann bin ich die Frau , die sich Dienstags mit dem Haremsvorstand zu befassen hat, kochen, putzen, waschen, bügeln, sexen. Die übrigen 6 Tage habe frei für: shoppen, Friseur, Kosmetik, Fußpflege, Kaffee trinken, den Liebhaber empfangen, flirten was das Zeugs hält, schlafen, lesen …

    Ja, es gibt verschiedenen Lebensformen, möge jeder das für sich Passende finden.

    🙂

    PS: nein, es ist keineswegs so, dass Frauen über 45 keine Lust auf Sex haben … vielleicht haben sie keine auf den mit ihrem Mann 😉

    • Liebe Sweetkoffie, Du meinst also, daß man sich trotz liebender Beziehung in eine zweite Person verlieben kann? Und dann? Affäre? Trennung?
      Ja, ich denke auch, daß Frauen ab 45 Jahren noch Lust auf Sex haben…..aber evtl. nicht mehr auf den Ehemann 😉

      • Mascha, man kann sich wohl in eine zweite Person verlieben.
        Ob man sich dann auf eine Affaire einläßt, oder gar eine Trennung/Scheidung in Betracht kommt, das muß jeder für sich entscheiden, das ist wohl individuell verschieden.

        Und ich glaube, wie man damit umgeht, das weiß man erst, wenn der Fall eingetreten ist.
        🙂

  5. Liebe Mascha,

    großes Thema, das im Gespräch mit anderen schon mal das Weltbild erschüttern kann. Aber ich will mal versuchen deines wieder zu kleben, denn ich kann deine Reaktion sooo gut verstehen. Selbst schon erlebt.

    Ich denke, dass diese latente Hinwendung zur Polygamie einzig und allein ein Ausdruck dafür ist, woran in unserer Zeit Viele kranken: Die Angst vor Verantwortung. Eine Beziehung bringt sehr viele Aufgaben mit sich, die viele einfach nicht gewillt sind zu erfüllen. Sie ist Arbeit und vor allem, und das ist das Wichtigste, ist sie Hingabe und Auf-Gabe gewisser Teile der eigenen Freiheit. Dazu muss man bereit sein, denn ohne wird es nicht gehen.

    Ich bin aber überzeugt, dass man nur durch dieses „Opfer“ in eine Form der Beziehung gelangt, die so viel unsagbar wertvoller ist, als es jede „offene Beziehung“ sein könnte. Der leichtere Weg ist nur selten der bessere.

    An der Länge der Kommentare siehst du, dass du nicht die Einzige bist, die über dieses Thema gestolpert ist. =)

    Viele Grüße, Cali- die das Wort Harem auch ganz schlimm findet

    • Liebe Cali, ich sehe das auch so. Die Leute wollen sich heutzutage nicht mehr anstrengen. Sie wollen es leicht, luftig und rosig. Schmetterlinge sollen 24 Stunden im Bauch herumflattern und die Verführung steht an jeder Ecke. Eine wahre Beziehung in der man aufeinander eingeht, sich 100%ig kennt, sich vertraut ist doch soviel schöner als irgendwelche Liebschaften. Aber sicher ist das Arbeit….und man muß Kompromisse eingehen. Tja, ich glaube noch an die Liebe, aber irgendwie habe ich immer mehr das Gefühl, daß ich naiv bin und die Disney Welt da draußen nicht existiert….sehr ernüchternd…..

      • Um Himmels Willen, lass‘ dich nicht so verunsichern! Die Verfechter der offenen Beziehung sitzen sicher auch abends im Bett und grübeln darüber nach, ob es nicht doch die eine erfüllte Beziehung für sie gegeben hätte. Alles eine Sache der Betrachtung, kein Grund nicht mehr an das zu glauben, was einem gut tut. Denn nichts anderes tun sie. Sie machen es sich erträglich, dass sie nicht den Partner für’s Leben gefunden haben. =)

  6. Leben und leben lassen. Wer der Meinung ist, eine offene Beziehung führen zu können, der möge das tun. Aber er soll im Gegenzug bitte nicht der Meinung sein, andere missionieren zu müssen und die offene Beziehung als die einzig wahre hinzustellen. Am besten noch mit dem Totschlagargument, dass man eben „zu besitzergreifend“ sei, während die Polygamie ja auch ein Zeichen dafür ist, dass man so ungeheuer „reif“ und „uneigennützig“ handeln würde… ich mag’s echt nicht mehr hören.. 🙄

    Für mich selbst wären Harem/offene Beziehung/Fremdgehen was auch immer nichts und ich bevorzuge die monogame Beziehung, so lange sie eben hält recht lange, hoffentlich… 🙂

    Die Argumentation der Dame überzeugt mich nicht.

    a) Vergeht mir in 5 Jahren automatisch die Lust auf Sex? (Was für ein Bullsh*t)
    b) Warum sollte ich mit anderen Frauen über meinen Mann lästern wollen? Und dann noch über intime Details?

    Öhm… nö. Von so jemandem lasse ich mir meine monogame Beziehung nicht madig machen. 😎

    Aber: Ich denke, dass ein Partner nicht alle Bedürfnisse erfüllen kann.Der Mann, der genialer Liebhaber, der beste Freund und (das ist fast noch schlimmer) die beste Freundin – und was eben sonst noch so anfällt – in einer Person sein soll/muss, den gibt es nicht und ich denke, dass es vor allem diese Erwartungshaltung ist, die es monogamen Beziehungen so schwer macht.

    • Das glaube ich auch, Anna. Die zu hohen Erwartungen können einen Partner ersticken. Diesen Fehler machen leider viele Menschen. Du kannst nicht erwarten, daß Dein Partner für Dein komplettes Glück verantwortlich ist. Das ist auch eine zu große Verantwortung und würde den Partner erdrücken. Ja, ich finde dieses: „Schau ich bin so reif und aufgeklärt…mein Mann/meine Frau darf fremdgehen“….usw. auch echt zum K*****. Was mich am meisten ärgert, daß solche Frauen es schaffen mich zu verunsichern….

  7. Gerade je älter ich werde schätze ich die tiefe, verlässliche Partnerschaft zu einer Frau mehr als das uneingeschränkte Bett-Abenteuer. Sie muss viel mehr beinhalten als möglichst abenteuerlichen Sex.
    Diese Vertrautheit, das Verständnis, diese Zusammengehörigkeit auch in schwierigen Situationen finde ich mit einer Patnerin eher als mit einem Harem.
    Für mich sind die langfristigen und beständigen Werte heute wichtig!
    Auch masse

    • Ich kann mir gut vorstellen, daß gerade im Alter eine schöne, innige Beziehung sehr wichtig sein kann. Wenn man jung ist, macht man sich oft keine Gedanken. Danke, Herr Oter.

  8. Hallo Mascha, ich finde deinen Beitrag interessant, war aber sogar beim Lesen von der Harem-Idee schockiert. Ich habe auch Freunde, die älter als 40 sind, und keine(r) davon hält was von Polygamie. Kurz aufeinanderfolgende Affären vielleicht, aber keine ernsthafte Beziehung. Ich habe bisher auch nur von offenen Beziehungen in meinem Bekanntenkreis gehört, die nach wenigen Jahren gescheitert sind. Die tatsächliche Meinung des Mannes würde mich ja noch stark interessieren … ich jedenfalls glaube wie (offenbar) die Mehrheit der Deutschen dann doch noch an die große Liebe 🙂

    • Ja, hätte mich auch interessiert, was ihr Partner darüber denkt, aber er ließ sich nichts anmerken….aber die Eifersuchtsgeschichte zeigte ja eigentlich, daß er wohl doch eher auf einen Partner fixiert ist. Ich denke auch, daß offene Beziehung dazu verurteilt sind zu scheitern….hast doch gar keine enge Bindung. Was meinst Du mit den Affären? Fremdgehen?

      • Nee, „Beziehungen“, die (angeblich) nur auf Sex und nicht auf Liebe basieren. Von denen, bei denen in einer richtigen Beziehung jemand fremdgegangen ist, habe ich bisher auch nur gehört, dass dann alles in die Brüche gegangen ist, weil Fremdgehen immer der Auslöser, aber nie der Ursprung war.

  9. Ich denke jeder muss für sich selbst heraus finden, welche Beziehungsform ihm oder ihr liegt. So lange man dabei ehrlich bleibt und niemandem etwas vorspielt, find ich es okay.

    Aber für mich selbst? Nie im Leben. Wenn man sich neu verliebt, muss man sich Gedanken über die Partnerschaft machen BEVOR man fremdgeht etc. und wenn es nicht mehr passt, dann lieber trennen und das Glück mit einer neuen Liebe suchen.

    Ich mag die Vorzüge einer festen Partnerschaft und brauch ganz sicher keine zig wechselnden Partner im Bett etc. um glücklich zu sein. Man wächst an einer Partnerschaft ja auch, was einen sehr zusammenschweißt.

    Eifersucht in gesundem Maße finde ich auch okay und hat nix mit Besitzdenken zu tun. Eine offene Beziehung käme für mich nie infrage.

    • Ja, ich denke auch das Ehrlichkeit das wichtigste ist. Jeder kann machen was er/sie will….es müssen nur alle Parteien bescheid wissen…keine Heimlichkeiten…..

  10. Naaaaaaaaaa. Also für mich wäre das nix^^ Kann sein, dass manche das toll finden.
    Ich nicht^^ Ich könnte nie im Leben mit so vielen Frauen auskommen (die wohnen ja in der Regel zusammen). Ich würde die Krise kriegen wegen den vielen Zickereien etc und ja.
    Aber son männlicher Harem, jaaaa, das hätte was *rofl*
    Ne im Ernst. Für mich ist das nix. Aber das muss jeder selbst wissen …

  11. Ich bevorzuge da die klassische Zweierbeziehung mit gegenseitigen Respekt, Treue und Vertrauen. Es „müssen“ lediglich gemeinsame Vorlieben und „Häufigkeiten“ intimer Art „zusammenspielen“…

  12. da ich mich, gerade auch in letzter zeit, viel mit dem thema beschäftigt habe, gebe ich auch mal meinen (wirren) senf dazu. so als ganz junges küken.
    monogamie find ich eigentlich ganz toll. ich glaube an die grosse liebe, und ich würde es mir wünschen, mit einem einzigen partner steinalt zu werden.
    was weiter oben angesprochen wurde, die erwartungshaltung, dass ein partner für das komplette glück verantwortlich ist… doch, daran halte ich noch fest. mehr oder weniger, klar, man ist für sein glück selbst verantwortlich, aber ich finde schon, dass mein partner / meine partnerin einen grossen teil dazu beitragen sollte und eben viele ideale vereint (in dem sinne, dass ich diesen menschen halt (fast) uneingeschränkt toll finde).
    diese erwartungshaltung ist es auch, die es mir schwer macht, mich auf irgendetwas konkretes einzulassen…
    … weswegen ich mir oft überlegt habe, ob polygamie in frage käme. mein herz wäre definitiv gross genug für mehr als einen partner. aber trotzdem ist es ein no-go für mich. ich will meinen menschen nicht mit jemand anderem teilen. und fremdgehen / den partner fremdgehen lassen wäre für mich auch irgendwie schlimm. das ist für mich keine beziehung, wie auch schon geschrieben: hier stimmt einfach von grund auf etwas nicht.

    aber mal zurück zum beitrag: wer sagt, mit 45 die lust am sex zu verlieren, kann ganz bestimmt nicht von sich auf andere schliessen, egal welches geschlecht.
    was mich ja immer ärgert sind die neunmalklugen, älteren menschen, die sätze sagen wie „wenn du mal in meinem alter bist, dann“… das verunsichert mich auch immer. klar verändert sich die sicht auf die dinge. aber einem jungen menschen mit diesem belächelnden, manchmal fast süffisanten gesichtsausdruck die illusionen wegzunehmen ist mies.

    wikipedia sagt jedenfalls, dass menschen eigentlich nicht monogam sind, sondern dass „monogames verhalten beim menschen ein stark kulturell beeinflusstes phänomen“ sei 😉
    und schlussendlich bleibt zu sagen, dass jeder seines eigenen glückes schmied ist. wer in einen harem will, soll meinetwegen in einen harem gehen. aber ich denke nicht, dass es genug frauen auf der welt gibt, um dieses „beziehungsmodell“ durchzusetzen 😉

    liebe grüsse,
    aprikose

    • Vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich finde das Thema sehr interessant und es ist sehr lehrreich, wenn man sich mit vielen Menschen darüber austauschen kann. Du stellst also zu hohe Ansprüche an einen Partner und kannst Dich daher nicht festlegen…habe ich das richtig verstanden? Ich denke auch, daß der Mensch eigentlich nicht für die Monogamie gemacht ist, aber von der Gesellschaft schon seit einer Ewigkeit dazu „gezwungen“ wird. Für mich gehört Monogamie einfach zu meinem Weltbild…und ich denke, daß viele Frauen, die sagen, daß das nicht so wäre und für offene Beziehungen usw sind, sich selbst etwas vormachen.

  13. Das ist jetzt mal ein interessanter Artikel. Werd ich mal bei mir sacken lassen und dann evtl. noch meinen Senf nachgeben. Was die konstitutionellen Monogamie angeht, könnte ich nouniouce rechtgeben. Ist auf jeden Fall nicht mehr die ‚einzig seeligmachende‘ Lebensform und das finde ich auch mal gut so. Grundsätzlich ist vor allem Anderen ja erstmal wichtig, dass man sich in dem Lebenskonzept wohlfühlt und wie auch immer geartetem keinem Zwang nachgibt. So mal meine ersten 5 Cents dazu.

  14. Meine Meinung lautet, ein Harem wäre was Feines! 😉

    Und ich finde es schade, wenn Frauen in den Vierzigern schon den Spaß am Sex verloren haben. Da ist wohl was schiefgelaufen!

    Schönen Abend!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s