Klatschbrötchen

Immer wieder Sonntag kommt die Erinnerung….lalalala…

In weniger als 2 Wochen sehe ich meine Familie wieder. Fast ein Jahr haben wir uns nicht gesehen. Eine lange Zeit.

Ich freue mich schon sehr….und meinen Geburtstag können wir auch endlich mal wieder gemeinsam feiern. Das wird bestimmt toll!!! 😀

Und wie es so ist, wird man ja bekanntlich wieder zum Kind, wenn man bei der Familie am Tisch sitzt. Mami gibt Ratschläge, mit den Geschwistern wird herumgealbert usw.

Und da ich wegen der Vorfreude auf Zuhause etwas in Kindheitserinnerungen schwelgte, erinnerte ich mich wieder an das geliebte Klatschbrötchen.

Das Brötchen mit dem politisch nicht korrekten Negerkuß.

Hmmmm, lecker.

Als Kind habe ich das geliebt. Sogar beim Bäcker gab es sie. Wenn Schulpause war, bin ich manchmal zum Bäcker gerannt und habe ein Klatschbrötchen bestellt. Dann hat die Bäckerin ein einfaches Brötchen aufgeschnitten , einen Negerkuß genommen und mir diesen und die Brötchenhälften gereicht. Denn das Zusammenquetschen des Negerkußes zwischen den Brötchenhälften war das schönste und das sollte daher schon selbst gemacht werden.

Und heute war es soweit. Es sind Negerküsse da und Brötchen. Und zack wird Mascha wieder zur Maschenka.

Und hier eine Foto-Anleitung für alle die nicht wissen was ein Klatschbrötchen ist 😉

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38 Gedanken zu “Klatschbrötchen

  1. Hihiiii, ja bei uns in Bremen hießen sie Matschbrötchen. Und die gabs auch immer beim Bäcker. Und von denen habe ich auch so oft es nur ging, welche gegessen. aber aktuell sind sie (ta)buuuuuu! geht nicht, aber danach vielleicht mal wieder. schöne kindheitserinnerung. ja, du bist also auch ein maikätzchen? ich auch! ich hab schon morgen geb :)))

    • Oh, das habe ich ganz vergessen…..wie grausam von mir…. 😦 Versuche Dich abzulenken…..Denke nicht an Klatschbrötchen…..Hey, ich sagte NICHT an Klatschbrötchen denken.

  2. Und ob ich die noch kenne! Bei uns hießen die aber einfach total politisch unkorrekt „Negerkuss-Brötchen“. Die gabs beim Bäcker auf dem Schulweg. Da haben wir morgens Schlange gestanden. Die genervte Verkäuferin klatschte das Teil platt, bevor es in die Papiertüte wanderte und über den Tresen ging. Das von der Mutti geschmierte Pausenbrot wurde, noch politisch und ernährungstechnisch unkorrekter, im Pausenhofmülleimer entsorgt. Aber die Dinger waren eben einfach zu lecker und der Bächer auf dem Schulweg eine zu große Versuchung! 😉

    LG Susanne

    • Dann hast Du ja die gleichen Kindheitserinnerung 😀 Mach Dir doch auch ein Negerkußbrötchen und fühle Dich wieder wie ein Kind 🙂

  3. Ich kenne die Brötchen auch. Und ich liebe sie 🙂 Bei uns nennt man sie übrigens „Fortunabrötchen“ 😉

  4. Ich hab das gar nicht gekannt. Kann mir aber nicht vorstellen, dass das gut schmecken kann. Ich esse Mohrenkopf und Brötchen lieber getrennt voneinander 🙂

  5. Der MamS liebt diese „Klatsch“-Brötchen, wenngleich wir die politisch unkorrekte Bezeichnung wählen. Hör ja niemand außer uns. :mrgreen:

    Ich esse beides lieber separat. Erst ein herzhaftes Brötchen und danach das Schokoding im Stück. Lecker. 😛

  6. Grins, treffend beschrieben. Irgendwie wird man zuhause immer wieder zum Kind, da kann man noch so gereift sein. Der Blick der Eltern in die Seele geschieht einfach und entwaffnet. Darauf ein Klatschbrötchen! 🙂

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