Zum Nachdenken…

„Ich habe nie gewusst, wie weit wir von uns entfernt sind. Jeder ist sich selbst der am weitesten entfernte Mensch.“

Robert Musil

17 Gedanken zu “Zum Nachdenken…

  1. Vielleicht liegt’s daran, dass wir mehr auf die Bedürfnisse der anderen achten und uns selbst an letzte Stelle setzen… oder verlernt man generell im Lauf der Zeit, sich selbst so zu sehen, wie man ist. Kann man das überhaupt?! Ich glaub’s fast nicht… da fehlt einfach die nötige Objektivität. 😳

    A propos Sidebar: Am 6. September isses wieder soweit?! Wunderbar. Dann gibt’s wieder spannende Indienberichte für Balkonurlauber wie mich. 😛

  2. Ich schaue auch immer erst auf die anderen….und ich denke, mit der Zeit verliert man einfach ein Gefühl für sich selbst….man verlernt auf die innere Stimme zu hören. Und dann wird man so ruhelos. 6. September ist noch kein Fixtermin, aber so um den Dreh 🙂 Freue mich schon…und dann gibt es auch wieder tolles zu berichten…Wien ist da doch etwas langweilig….im Vergleich 😉

  3. Hey, was ist mit dem Sprich: Jeder ist sich selbst der Nächste?
    Auf jeden fall muss ich mal wirklich über den Spruch nachdenken, denn in letzter Zeit habe ich immer mehr das gefühl, von anderen ausgenutzt zu werden. Und das geht eben auch, weil ich es allen recht machen möchte. :/
    Also: Gruß an Musil, er hat mir mal wieder Stoff zum Grübeln gegeben (wobei Ulrich nicht gerade mein ideal wäre…).

    • „Jeder ist sich selbst der Nächste“ klingt immer so egoistisch….aber eigentlich sollte man wirklich zuerst bei sich selbst schauen. Wenn es einem selbst nicht gut geht…wie soll man denn Gutes an Zweite und Dritte weitergeben?

  4. Dieses Zitat weist tatsächlich auf ein Phänomen hin, liebe Mascha…

    „Zufällig“ wurde ich vor einigen Stunden mit dem gleichen Thema konfrontiert…

    Und es lohnt sich wirklich, darüber nachzudenken…

    Mit einem leisen Abendgruß an Dich… Frank

  5. vollkommen richtig. ich muss sagen, dass ich mich selbst negativer bewerte als andere es tun. man selbst ist sein größter kritiker. man selbst will sich perfekt haben, aber man ist es nicht. man selbst kann sich nur so kritisch beobachten, weil man sich selbst ja so genau kennt, aber kennt man sich tatsächlich oder ist man mit sich nur so pingelig und sieht alles verquer. ja, ich glaube, wir haben schiefe bilder von uns selbst.. und ich glaube es gibt keine“richtigen“ bilder, es gibt nur verschiedene.

  6. ach mannooo, ich habe hier gerade was geschrieben,w as jetzt weg ist. ich weiß nicht, ob ich es nochmal so zusammenfassen kann, auf jeden fall wollte ich sagen, dass jeder sein größter kritiker ist, ein verzerrtes bild von sich selbst hat. zu viele absprüche an sich stellt, die perfektion will, aber die gibt es nicht. und die wird man niemals erlangen. und die verlangt man nicht von anderen menschen, wohl aber von sich selbst…man sollte das ablegen, nicht mit so hohen maßstäben messen. wir leben nur einmal, wir sollten glücklich sein, und so werden wir es nicht.

    • Das stimmt. Man ist mit sich selbst am strengsten. Das ist nicht gut. Man sollte lernen sich anzunehmen und zu mögen. Klingt aber einfacher als es ist.

  7. ich wollte schreiben: ansprüche an sich…Und: ich glaube, das diese ganze problematik mit der leistungsgesellschafts zutun hat. jeder glaubt, er müsste leisten, leisten, leisten. das wird einem schon von klein auf an beigebracht, erst dann ist man etwas wert, und das stimmt so einfach nicnt. man definiert sich zu sehr über leistung, was freunde zb nicht tun… ein endloses thema…ich höre auf..:) n8

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