Treppe des Schreckens

Heute 3-jähriges Mädchen gehütet.

Kamen vom Spielplatz.

Ich trug die Tasche, den Sandkistenbuddelbeutel und das Fahrrad der kleinen Maus.

Fahrstuhl.

Ich drückte die falsche Etage.

Vor der Wohnungstür wurde der Fehler bemerkt.

Ich wollte nicht wieder zum Lift, sondern einfach mit Sack und Pack schnell eine Etage runtergehen.

Machte ich auch.

Und dann rutschte ich aus.

Ich fiel auf den Hintern, Kinderfahrrad (zum Glück nicht sehr groß) fiel auf mich drauf, die Taschen purzelten die Treppe hinunter und ich rutschte eine Stufe nach der anderen in einem Affentempo Richtung 1. Stock.

Nach der ca. 6. Stufe schaffte ich es anzuhalten…..puh nichts passiert.

Blick zum Mädchen. Sie stand total verschreckt auf der obersten Stufe und schaute auf mich runter. Dann fing sie an zu weinen.

Ich rappelte mich auf und ging zu ihr, um sie zu trösten. (Und wer tröstete mich?)
Sie beruhigte sich.
Ich nahm sie auf den Arm, grabschte mir noch die anderen Sachen und ging LANGSAM und VORSICHTIG die Treppe hinunter.

Die Kleine wollte wohl nicht mehr auf diese „Treppe des Schreckens“ und wollte anscheind sagen, daß sie dort nicht mehr drauf will.

Stattdessen schaute sie mich mit ihrem Puppengesicht ganz ernst an und sagte: „Mascha, ich will nicht draufgehen!“

Nein, Kleine…das will ich auch nicht…glaub‘s mir.

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8 Gedanken zu “Treppe des Schreckens

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