Das Tor zum Himalaya

Nachdem wir in unserer Unterkunft eingecheckt hatten ließen wir uns an den Ganges fahren.

Rishikesh ist in zwei Teile aufgeteilt. Der eine Teil ist Rishikesh Town und High Bank und der andere Teil ist Swarg Ashram. Zwischen diesen Teilen fließt der mächtige Ganges und die Stadtteile sind durch zwei große Jhulas (Hängebrücken) verbunden. Die eine heißt Ram Jhula und die andere Laxman Jhula.

Schon ein tolles Erlebnis auf dieser großen Hängebrücke zu stehen und den Ausblick zu genießen. (Wenn einem die Affen nicht die Sonnenbrille vom Kopf ziehen 😉 )

Als wir durch die Gassen spazierten, kamen wir zufällig an einem Ghat vorbei wo gerade eine Zeremonie stattfand.

Es wurde gesungen und im Rhythmus geklatscht. Es war sehr schön.

Rishikesh ist geprägt von Yoga- und Meditationsanhängern. Überall sind Ashrams und Tempel.

Aber hier ist auch der Ausgangspunkt für alle Bergabenteurer, die Richtung Himalaya weiterziehen.

Die Atmosphäre war etwas alternativ geprägt und das gefiel mir sehr gut.

Die meisten weißen Touristen waren aus Israel und Rußland.

Abends kühlte es auch etwas ab. Das war sehr angenehm. Auf einer Seite der Stadt lagen Berge und in der Nacht konntest Du im schwarzen Nichts hoch am Horizont die Lichter der Häuser und Tempel sehen, die in den Bergen lagen.

Wildwasserfahrten kannst Du dort auch machen. Wir haben durch Zufall mitbekommen wie so eine Tour von statten geht.

Die Fotos sprechen für sich. So gehen Inder auf Wildwasserfahrt. Und schwimmen können die meisten auch nicht. Etwas gruselig diese Vorstellung.

Das ältere Paar links im Bild fragte uns warum wir dort am Strand sitzen und zuschauen wie sie sich für die Wildwasserfahrt fertig machen. Mein Freund sagte ihnen, daß wir Christen sind und durch unsere Anwesenheit und durch unsere Gebete Schutz für die Wildwasserfahrtteilnehmer erbitten. Das ältere Paar blickten auch zu mir und sahen mich im Schneidersitz und in indischen Gewändern mit Bindi auf der Stirn andächtig auf den Ganges schauen. Sie bedankten sich herzlich für unseren christlichen Schutz. Sie sahen auch sehr besorgt aus 🙂 Und eine Halskrause trug die Dame auch noch.

Fortsetzung folgt….

 

5 Gedanken zu “Das Tor zum Himalaya

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