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Osterwochenende

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Guten Morgen Ihr Lieben,

ich hoffe Ihr hattet alle ein schönes Osterwochenende 🙂

Hier ist es herbstlich, die Leute frieren und ich hatte mich zuhause ins Bett gemummelt.

Warum?

Ich hatte mir eine fette Erkältung zugezogen. Mit allem drum und dran. Mein Schatz war davor krank und dann zum Wochenende erwischte es mich. Zum Glück hatte ich Freitag und Samstag frei und konnte mich mit dicker Decke, Tee und Hühnersuppe im Zimmer verstecken. Am Ostersonntag und Ostermontag musste ich wieder etwas arbeiten, aber nicht viel. Also nicht allzu schlimm.

Heute habe ich wieder einen vollen Tag plus meine medizinische Untersuchung fürs Visa. Mal sehen was da abgeht.

Das war unsere Osterdekoration:

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Schräg drinnen einen auf Frühling zu machen, wenn draussen die bunten Blätter durch die Luft wirbeln 🙂

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Dieses osterliche Geschirrtuch habe ich von einer Klientin geschenkt bekommen. Süß, oder? 🙂

Und diese Klientin hat über Ostern einen süßen Hund bei sich gehabt. Schaut mal :

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Ich habe auch etwas von meinem Schatz bekommen. Eine coole Solar Uhr und einen wunderschönen Seidenschal.

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Und von der kleinen Maus, die ich manchmal babysitte bekam ich das:

So, werde mir jetzt mal einen Kaffee machen und etwas Nachrichten schauen bevor es dann losgeht 🙂

Ich wünsche Euch allen eine super Woche 🙂

Bis dann,

Mascha

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Denke nie gedacht zu haben….

Der Denker (J. W. von Goethe 1749-1832)

Gedanken wälzen hin und her und her und hin und hin und her und her und hin und hin und her und her und hin…. wie gut wie gut, dass ich kein Denker bin.

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Selbstliebe

Dieses Gedicht hat Charlie Chaplin im Jahre 1959 im Alter von 70 Jahren verfasst.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man
“Authentisch-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß, das nennt man
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man
“Reife”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
–von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe
und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
“Ehrlichkeit”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”,
aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “Einfach-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
“Herzensweisheit”.

Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,
das ist das Leben!

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Möchtegern-Schmetterling

Es gab mal eine kleine Raupe, die sich nicht traute.

Sie saß in einer süßen Pflaume.

Gerade mal so groß wie ein Daume.

Die Pflaume hing geschützt im Baum.

Sie war Raupes kleiner Raum.

Innen war es warm, sicher und lecker.

Aber es gab immer mehr Gemecker.

Ein Schmetterling wollte die Raupe sein.

Schön und frei…..das wär fein.

Aber dafür müsste ein Kokon gebaut werden.

Das ist Müh und überhaupt….

Wer sagt, daß das Leben eines Schmetterlings soviel besser ist als das der Raup‘?

So saß die Raupe unschlüssig und aß,

bis sie den Traum vergaß.

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Ein Gedicht für die Orientierungslosen

Ich bin zufällig auf das Gedicht „Abend“ von Joseph Eichdorff gestoßen und das würde ich gerne mit Euch teilen:

 

Gestürzt sind die goldenen Brücken

Und unten und oben so still!

Es will mir nichts mehr glücken,

Ich weiß nicht mehr, was ich will.

 

Von üppig blühenden Schmerzen

Rauscht eine Wildnis im Grund,

Da spielt wie in wahnsinnigen Scherzen

Das Herz an dem schwindeligen Schlund.

 

Die Felsen möchte ich packen

Vor Zorn und Wehe und Lust,

Und unter den brechenden Zacken

Begraben die wilde Brust.

 

Da kommt der Frühling gegangen,

Wie ein Spielmann aus alter Zeit,

Und singt von uraltem Verlangen

So treu durch die Einsamkeit.

 

Und über mir die Lerchenlieder

Und unter mir Blumen bunt,

So werf ich im Grase mich nieder

Und weine aus Herzensgrund.

 

Da fühl ich ein tiefes Entzücken,

Nun weiß ich wohl, was ich will,

Es bauen sich andere Brücken,

Das Herz wird auf einmal still.

 

Der Abend streut rosige Flocken,

Verhüllet die Erde nun ganz,

Und durch des Schlummernden Locken

Ziehn Sterne den heiligen Kranz.