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200, 6 Wochen und Instagram

Hallo Ihr Lieben. Da bin ich wieder.

Was gibt es neues?

1. Ich freue mich riesig!!!! Ich habe nun 200 Blogverfolger!!!!! Juhuuuuuuuuuu!!!!!!

Vielen, vielen Dank an alle meine Leser. Vielen Dank für Eure Treue und vielen Dank für Euer Interesse an meinem Quasseltaschen-Leben.

2. Ich bin noch 6 Wochen in Indien/Delhi. Danach geht es erstmal nach Wien. Leberstreichwurst-Brötchen (auf össi: Semmel) und köstliche Joghurts…..ich komme!!!

3. Ich bin jetzt seit Montag auch bei Instagram. Warum? Tja, ich habe jetzt doch festgestellt, daß man mit dieser App doch super schnell Fotos teilen kann. Das ist schon praktisch. Mal abgesehen davon, daß mich auch schöne Fotos sehr interessieren und ich auf Instagram leicht Zugang zu super tollen Fotografien habe. Dadurch, daß ich auch immer noch keinen neuen Laptop habe, ist es schwierig Fotos von meinen Erlebnissen in meine Blogartikel einzubauen. Da ich aber Euch auch mal Fotos zeigen will, musste eine Lösung her. Also kam ich auf Instagram.

Ihr könnt jetzt immer auf meiner Blogseite, auf der rechten Seite, das aktuellste Foto von meinem Instagram Account sehen. Solltet Ihr selber bei Instagram sein, könnt Ihr mich ja auch dort besuchen. Name: maschenka30

Bald werde ich aber einen neuen Laptop haben und dann werde ich die Fotos wieder schön in die Artikel einbauen. Vielen Dank für Eure Geduld.

So, das waren die Neuigkeiten. Zum Schluß gibt es noch zwei Geschichten aus der indischen Times.

1. Wie Ihr wisst wurde ja vor einigen Monaten eine Dänin in Delhi von einer Gruppe Männern vergewaltigt. Hier in Indien laufen jetzt die Gerichtsverfahren. Aussage eines Mannes aus dieser Gangbang Gruppe: „Ich habe die Frau nicht vergewaltigt. Ich kann gar nicht vergewaltigen. Ich bin impotent.“

(Wie wird das jetzt überprüft?)

2. Ein indisches Paar war nicht glücklich. Die Ehefrau hatte eine Affäre und der Mann kochte vor Wut, da seine Ehre verletzt wurde. Der gehörnte Ehemann wollte seine Frau bestrafen und kam auf die geniale Idee die Schwester der Frau zu vergewaltigen (indische Logik). Als die Ehefrau das Haus verließ, versuchte der Ehemann den Racheakt auszuführen. Die Schwester spielte aber nicht mit und wehrte sich. Das Wehren beinhaltete die Kehle des Täters mit einem Messer durchzuschneiden. Als die Ehefrau zurückkam musste eine Lösung her. Der Mann mußte weg. Also Mann gepackt und mit einer Rikschah weggebracht. Wer die Rikschah gefahren hat, wurde nicht gesagt. (Sehr merkwürdig) Also mir als Taxifahrer würde schon auffallen, ob zwei Frauen mit einer Leiche spazieren fahren. Aber ok.

Die Frauen entsorgten die Leiche und fuhren später zur Polizei, um eine Vermisstenanzeige aufzugeben. (Cooles Ablenkungsmanöver). Paar Tage später fand die Polizei dank der genauen Personenbeschreibung die Leiche des Mannes. Warum dann die beiden Frauen verhaftet wurden? Die Polizei hat herausgefunden, daß die beiden Frauen am Tatort ihre Handys benutzen.

Wie soll ich mir das vorstellen? Haben sie die Leiche abgelegt und dabei fröhlich telefoniert, getwittert und gefacebookt? Mit wem hatten sie Kontakt und warum?

Also eines muß man zugeben….die indischen Frauen können ganz schön taff sein.

Facebook Status: Meine Schwester hat meinen Mann gekillt. Sind gerade dabei ihn zu entsorgen.

(56 Likes)

Twitter: Schwester hat Ehemann gekillt, sind am entsorgen. Sisterlove……..hash ehemanntot  hash habemeineschwesterlieb hash leicheloswerden hash coolerrikschahfahrer

 

 

 

 

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Ein Visum im Stall

Ich war vor einigen Tagen mit meinem Mann bei der indischen Visastelle, da unsere Visa verlängert werden mussten. Die Afghanen und Afrikaner müssen draußen vor der Visastelle unter einem Zeltdach sitzen. Rassismus wird hier offen gelebt….ohne Hintergedanke……. die anderen Nationen finden sich im klimatisierten Warteraum innerhalb des Gebäudes ein. Als wir dran waren, fehlten Unterlagen von mir und der Beamte meinte, daß wir kurz in das Cyber Cafe gehen sollen, um die restlichen Formulare ausdrucken zu lassen. Er erklärte uns, daß gleich neben der Visastelle das Cyber Cafe sei. Ich also mit meinem Mann raus aus dem Gebäude. Dann schauten wir link und rechts….kein Internet Cafe. Mein Mann fragte dann einen Wachmann wo das Internet Cafe sei. Dieser strahlte und zeigte um die Ecke. Komisch…..dachte ich…..da sind wir doch gerade hergekommen. Da ist doch nur das Wartezelt für die diskriminierte Menschengruppe. Verwirrt standen wir herum. Der Wachmann bemerkte unsere Verpeiltheit und nahm uns an die Hand. Er führte uns zu dem Wartezelt und zeigte an die hintere Wand.

Dort stand ein alter Holztisch mit einem Scanner und Drucker und daneben saß ein Inder auf einem Plastik-Gartenstuhl mit einem Laptop auf dem Schoß.

Wie konnte ich nur dieses Internet Cafe übersehen???!! 🙂

Nachdem wir alles zusammen getragen hatten, ging es wieder zum Beamten. Dieser schaute auf das Forumlar.

Er: „Woher weiß ich, daß sie verheiratet sind?“

Mein Mann: „Schauen sie mal…..gleicher Nachname.“

Beamter: „Jaaaaa. Stimmt.“…….Und strahlte dabei. Als er gerade unterschreiben wollte, schaute er nochmal und meinte dann:

„Aber sie beiden haben ja gar nicht die selbe Nationalität!!!!!“

Mein Mann: „Ja, stimmt. Aber trotzdem kann man heiraten. Bei uns in Europa ist das legal.“

Nach riesigem Papier-Theater kamen die Delhi Beamten darauf, daß wir zu einem anderen Amt müssen, weil sich unsere Wohnadresse geändert hatte. Sie waren nicht mehr zuständig.

Also sammelten wir alles zusammen, sprangen ins Auto, und fuhren eine Stunde lang zum nächsten Amt.

Das zuständige Amt liegt versteckt in einer Wohngegend. Wenn du auf den Hof fährst, denkst Du, daß Du auf einem Gestüt bist. Die Büros befinden sich in Art Ställen, die von außen mit einer Holztür und Türschloß verriegelt werden. Überall liefen Hunde und Hühner herum, und in einer Ecke kochte eine Inderin auf dem Feuer Linsenbrei.

Ich konnte nicht glauben, daß die dort Visa vergeben dürfen.

Aber sie dürfen.

Wir wurden in ein „Büro“ geführt, nahmen Platz und ließen den Beamten seine Arbeit machen. Dieser war sehr nett und verriet uns, daß wir die ersten Weißen seien, die von ihm ein Visum bekommen würden.

Dann hieß es Pässe abgeben und auf den Anruf warten.

Heute mussten wir unsere Pässe abholen. Wir fanden es merkwürdig, daß ein Amt am Sonntag aufhat, aber ok.

Als wir vor dem Büro standen, war die Tür verriegelt. Der Beamte war nicht zu sehen. Wir fragten einen Mann, der vorbei kam, wo wir Mr. Visa finden könnten.

Er: „Ich schau mal ob er zuhause ist.“

Und dann ging er zu einem kleinen Häuschen 3 Meter neben dem Büro. Draußen hingen gewaschene Unterhosen zum Trocknen auf der Wäscheleine. Es wurde an die Tür geklopft und heraus kam unser Visa-Mann.

Mein Mann: „Wohnen sie dort?“

Er strahlte: „Ja, ist praktisch. Bin dann immer gleich am Arbeitsplatz.“

Im Büro erzählte er uns dann, daß er sich freut, daß die Hitze dieses Jahr später kommt. Denn wenn es so heiß sei, ist es hart zu arbeiten.

Mein Mann: „Wie heiß wird es denn so?“

Er: „45 Grad.“

Mein Mann:“ Oh Gott. Haben die denn Klimaanlage?“ Und schaute sich suchend im Raum um.

Er:“Nein, nur Ventilator. ABER wir haben eine super Isolierung. Indisches Patent. 30 Jahre alt. Dadurch wird es nicht so heiß.“

Mein Mann:“ Das ist gut. Wieviel Grad hat es dann im Büro?“

Er: „Wenn draußen 45 Grad sind, haben wir hier drin dank Isolierung nur 42 Grad.“

Mein Mann:“Das ist aber immer noch viel. Naja, sie haben wenigstens einen Ventilator.“

Er:“ Ja, aber der geht meistens nicht, da wir im Sommer ständig Stromausfälle haben. Aber wir sind das alles gewöhnt.“

Das sind immer so Erlebnisse, die einem zeigen, daß wir in einem Entwicklungsland leben……(falls wir es mal vergessen sollten).

 

 

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11 Fragen für die Quasseltasche

Gabi in Indien (siehe Blogroll) hat mir den letzten Award nochmals überreicht. Vielen Dank liebe Gabi 🙂 Ich werde aber jetzt keine weiteren Blogs nominieren und somit auch keine 11 Fragen stellen. Ich beantworte aber die Fragen von Gabi.

1. Wie lang lebst, oder hast du in Indien gelebt?

Das ist mein 3. Jahr

2. Hast du schon mal gedacht, es nicht mehr in Indien auszuhalten und wolltest am liebsten sofort zurück?

Sehr oft.

3. Würdest du es anderen empfehlen hier längere Zeit zu leben?

Indien ist nicht für jeden….Es kann hart sein hier zu leben.

4. Was hast du in Indien schon alles besichtigt?

Sehr, sehr viel…..Kaschmir, Himalaja-Region, Rajasthan, Goa, Kerala, Karnataka, Tamil Nadu, Punjab, Mumbai, Delhi, Varanasi, Rishikesh, und noch vieles mehr.

5. Wo möchtest du noch hin?

In Indien oder allgemein? In Indien würde ich gerne mal das Taj Mahal sehen ansonsten steht Schottland ganz oben 🙂

6. Auf was könntest du hier gut verzichten?

Auf den Dreck, auf die Stromausfälle und auf das scharfe Essen

7. Was liebst du an den Indern?

Den kindlichen Humor und die Menschlichkeit

8. Was sind deine Hobbys, sind hier neue dazugekommen?

Lesen, backen, bloggen……neu ist Tischtennis.

9. Was kommt nach Indien?

Erst Wien, dann Australien

10. Hast du schon länger im Ausland gelebt?

Lebe schon seit knapp 7 Jahren permanent im Ausland….aber in verschiedenen Ländern

11. Fehlt dir hier der Winter?

Mir fehlt das Weihnachtsgefühl und der dazugehörige Schnee 🙂

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Hexenverfolgung in Indien

…..woran ich manchmal merke, daß ich hier in Indien im Mittelalter lebe?

Unteranderem an solchen Geschichten:

Gestern las ich in der Zeitung, daß in Bihar (ein nördlicher Staat in Indien) eine Frau von Dorfbewohnern zu Tode geprügelt wurde, weil man sie für eine Hexe hielt. Ihr Nachbar warf der Frau vor, daß sie schuld sei an der mysteriösen Krankheit seines Sohnes. Am Ende des Artikels stand:

Schrecklicher Vorfall, der zutiefst bedauert wird. Die Tat war kriminell, da…….und nun aufpassen…….Hexenverfolgung schon seit (!) 15 Jahren verboten ist.

Wow!!! Schon seit 15 Jahren??? Genial……..

 

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Und der Blog Award geht an……

….mich!!!! Und an die Glücklichen, die ich heute nominiere 🙂

Die liebe Johanna http://johannahilbig.wordpress.com/category/lifestyle/ hat mir einen Blog Award überreicht und ich freue mich sehr darüber. So etwas motiviert ungemein, denn es zeigt, daß doch einige meinen Blog verfolgen 🙂

liebsteraward

Nun bin ich an der Reihe den Award zu verleihen. Eigentlich muß der Award an 11 Blogger gehen, aber ehrlich gesagt lese ich momentan gar nicht so viele Blogs. Bei mir war in der letzten Zeit viel los und ich bin nicht dazu gekommen. Trotzdem gibt es einige die mir einfallen. Also:

1. Frosch in Japan….eine coole Designerin mit immer anderer Haarfarbe lebt in Tokio und berichtet farbenfroh mit vielen Fotos von ihren Erlebnissen. Sie stellt auch selbst Dinge her, die man in ihrem Onlineshop erwerben kann.

2. Gabi in Indien…..eine Frau, die mit Sack und Pack nach Bangalore gezogen ist. Sie berichtet mit vielen Fotos von ihrem indischen Alltag. Ab jetzt fährt sie auch mit einem pinken Moped durch die Gegend 🙂

3. Jana in Istanbul…..eine junge Frau, die in der Türkei lebt und von dort aus regelmässig berichtet. Es gibt auch immer wieder tolle Rezepte. Der Blog macht Spaß, da immer viele Fotos zu sehen sind.

ACHTUNG: Die Blognamen sind nicht die richtigen, sondern wie sie auf meiner Blogseite auftauchen. Leider ist der Laptop momentan sehr stur und ich komme mit dem Verlinken nicht zurecht. Daher bitte auf meinem Blogroll die Blogs anschauen. Danke 🙂

So, nun beantworte ich die 11 Fragen von Johanna:

1.Wie viel Zeit verbringst du täglich mit bloggen?

Ich blogge nicht jeden Tag. Ansonsten ca 30-60 Minuten.

2.Was war dein schönster Urlaub und würdest du darüber auch bloggen?

Jeder Urlaub war auf seine Art schön. Ich vergleiche Urlaube nicht gerne. Und ja, ich blogge auch über Urlaube.

3.Welche Kosmetikprodukte befinden sich immer in deiner Handtasche?

Labello, Abdeckstift, Handcreme

4.Seit wann bloggst du schon?

Ich glaube seit ca. 3 Jahren.

5.Betonst du eher Augen oder Mund?

Beides gleich dezent.

6.Was sind deine Must Haves in deinem Kosmetikbestand?

Wimperntusche, Augenbrauenstift, Lippenstift, Foundation, Rouge

7.Könntest du eine Woche ohne Internet aushalten?

Ja, aber nicht ohne Bücher.

8.Wie oft lackierst du dir in der Woche die Nägel neu?

Ich lackiere sehr selten meine Nägel, weil ich es nicht kann. Habe dafür keine Hand. Lasse es wenn im Studio machen, aber dafür bin ich oft zu geizig 😉

9.Hast du eine Lieblingsbeautymarke?
Eigentlich nicht. Wobei die meisten Sachen zurzeit von Artdeco sind.

10.Was machst du wenn du mal nicht am bloggen bist?

Mein Leben leben.

11.Welche Augenfarbe hast du?

Ozeanblau

So an alle nominierten: Ihr müsst mich verlinken, andere Blogs nominieren, meine 11 Fragen beantworten und den nominierten Blogs selber auch 11 Fragen stellen.Ach ja, ihr müsst den nominierten Blogs auch bescheid geben über die Nominierung. So, los geht`s:

Meine Fragen:

1. Was vermisst du aus Deutschland?
2. Sprichst du die Landessprache?
3. Hast du viele einheimische Freunde?
4. Willst du irgendwann zurück nach Deutschland?
5. Wie lange lebst du schon in deiner neuen Heimat?
6. Hast du ein Lieblingsbuch?
7. Hast du ein Lebensmotto?
8. Was hilft,wenn du niedergeschlagen bist?
9. Hast du ein Lieblingsessen in deiner neuen Heimat?
10.Hast Du es geschafft Freundschaften in D zu erhalten?
11.Wie würdest du deine neue Heimat in drei Worten beschreiben?

Eure Quasseltasche

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Yoga Hund Bobby

Es war kurz nach 7 Uhr und ich wollte mich gerade auf mein Fahrrad schwingen, als ich bemerkte, das der hintere Reifen total platt war. Na, super. Ich schaute auf die Uhr und war nicht sicher, ob ich es rechtzeitig zum Yoga schaffen würde, wenn ich zu Fuß gehe. Aber ich ließ es auf einen Versuch ankommen. Also ging ich los. Ich brauchte 20 Minuten. Die Stunde hätte schon längst anfangen müssen, aber als ich Richtung Yogaplatz kam, bemerkte ich eine Unruhe zwischen den Yogateilnehmern. Sie sprangen herum und riefen immer: „Go away, go away.“ Ich kam dazu und sah, daß sie Bobby, den schwarz-weißen Hund, der immer süß schaut, sehr lieb ist und sehr gerne Moped fährt versuchten wegzuscheuchen. Anscheind wollte er beim Yoga mitmachen. Bobby erkannte mich und rannte sofort zu mir. Eine Engländerin meinte dann böse: „Bring ihn nicht zu unserem Yogaplatz. Der Hund darf hier nicht sein.“ Ich schaute sie und die Yogalehrerin an und sagte:“Aber das ist doch Bobby, der darf hier sein. Der gehört den Besitzern des Gästehauses (Auf dem Dach des Gästehauses ist der Yogaplatz). Der tut nichts. Lasst ihn in Ruhe.“ Die Yogalehrerin:“Oh, Du kennst ihn. Ok. Wir dachten, daß sei ein Straßenhund.“ Dann sagte keiner mehr was. Ich rollte meine Matte aus und Bobby legte sich neben mich. Als ich im Schneidersitz atmete, legte er seinen Kopf auf meinen Schoß und später bei den Übungen schlief er tief und fest neben meiner Matte. Nach dem Unterricht gingen alle Teilnehmer zu ihm und streichelten ihn. Sie waren begeistert von Bobby und einige machten auch Fotos.

Gut das ich an diesem Morgen nicht auf Yoga verzichtet habe (trotz kaputtem Fahrrad). Wer hätte sonst Bobby vor der Meute gerettet 😉

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Beim Yoga eingeschlafen, peinlich.

So Ihr Lieben!!! Nun ist schon der 20. Februar. Also wieder länger nicht geschrieben. Gab aber eh nichts dolles zu erzählen 😉 Ja, ja, der langweilige Alltag unter Palmen.

Ich war die letzte Zeit nicht wirklich regelmässig beim Yoga. Warum nicht? Mal hatte ich morgens Termine, mal fühlte ich mich krank, einige Nächte konnte ich wegen der Hitze nicht gut schlafen und war dementsprechend morgens nicht in der Lage um 7 Uhr aufs Fahrrad zu springen, um zum Yogaunterricht zufahren. Gestern habe ich mich aber aufgerafft.

Müde radelte ich los, wurde aber durch die angenehm „kühle“ Luft (25 Grad) wach und freute mich auf die Stunde. Nachdem alle begrüßt wurden, ich meine Matte ausgerollt hatte und mich mit geschlossenen Augen auf die Session einstimmte, merkte ich schon, wie mein Körper schlafen wollte. Boah, war ich müde. Besonders am Anfang der Stunde (Atmung, Om, Atmung, Om) war es echt hart wachzubleiben. Danach ging es wieder. Da wurde gedehnt und gestreckt usw. Aber dann gab es am Schluß wieder eine Entspannungszeit, liegend auf der Matte. Das war mein Ende.

Ich war weg……im Traumland unterwegs.

Wann ich wieder wach wurde? Als alle Teilnehmer sitzend mit der Lehrerin den nächsten Unterricht besprachen.

Mir war das voll peinlich. Ich setzte mich schnell auf und sah, daß die Lehrerin mich lieb anlächelte. Danach schaute ich so in die Runde. (Suchte nach mehr Lächeln.) Aber die anderen Teilnehmer waren blöde Kühe. Kein Verständnis auf ihren Gesichtern.

Mir doch egal…..

Ok, es war peinlich. Aber nicht so peinlich, wie damals, als ich in Wien beim Friseur eingeschlafen bin. Mir wurden die Haare schön gewaschen und dann bekam ich eine Kur rein. Da saß ich also. Ein saugemütlicher Sessel. Duftkuren verwöhnten meine Nase. Der Sessel war auf Massage gestellt. Aus den Lautsprechern drang sanfte Musik.

Ich war voll weg.

Ich weiß nicht wie lange. Ich wachte plötzlich auf, wusste nicht wo ich bin und hatte Sabber auf dem Handtuch…..noch weitere Fragen?

Niemand sprach mich darauf an. Und niemand ließ sich etwas anmerken.

Also entweder hatte es niemand mitbekommen, oder die Frauen dort waren alle sehr diskret 😉

So, werde jetzt mal Probepacken veranstalten. In einer Woche geht es wieder nach Delhi. Die Zeit in Goa geht langsam vorbei. Indische Megahauptstadt….ich komme.