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Ein Vorbild

In den Kinos läuft jetzt der Film „Spuren“. Beim Instagram Gequassel seht Ihr ein Foto dazu. Es geht um die wahre Geschichte einer jungen Frau,  die sich mit 26 Jahren entschließt alleine die Westaustralische Wüste zu durchqueren. Sie hat nur 4 Kamele und einen Hund dabei. Nach 2 Jahren ist sie am Ziel und ist ein vollkommen neuer Mensch. Mich faszinieren solche Leute.  So mutig. So entschlossen. Würde auch gerne so eine Grenzerfahrung erleben, so ein Abenteuer…um zu sehen wie man damit umgeht und wie man sich entwickelt. Spannend. Wirklich.  Das Buch „Spuren“ werde ich mir auch holen. Es soll toll sein und ist  in Australien Pflichtlektüre in den Schulen.
Was empfindet Ihr, wenn Ihr von solchen Menschen hört? Und würdet Ihr auch gerne mal so ein Abenteuer erleben?

Ich wünsche euch einen schönen Abend.
Eure Quasseltasche

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Indien rückt näher

Hallo Ihr Lieben!!

Schon wieder sind 5 Tage seit meinem letzten Artikel vergangen. Die Zeit rennt so wahnsinnig schnell.

Ich habe aber zurzeit nichts zu bloggen. Ich machen den ganzen normalen Alltagswahnsinn mit und darin war bis jetzt nichts enthalten was bloggerwürdig gewesen wäre 😉

Tja, nur noch einige Wochen und Indien hat mich wieder. Ich freue mich schon!!!! Ehrlich!!

Sicher werde ich einige Dinge vermissen. Zum Beispiel:

Leckeres Brot
Supermärkte mit viel Auswahl an guten Produkten
Schokolade
Aufschnitt und Käse
Kuchen und Torten
Saubere Luft

Wir Ihr seht haben die meisten Dinge, die mir in Indien abgehen, mit Essen zu tun 😉

Sicher werde ich wieder in Indien fluchen, wenn es kein Internet gibt, der Strom alle 10 Minuten ausfällt, die Luft schwarz ist vor Dreck, die kompletten Quarkwaren im „Supermarkt“ abgelaufen und schlecht sind und so weiter und so weiter.

Aber trotzdem fühle ich mich in Indien sooo viel besser!!!

Ich kann es kaum erwarten wieder dort zu sein.

Werde natürlich über alle meinen indischen Abenteur berichten und ich würde mich freuen, wenn Ihr mich begleitet 😀

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.

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Wieder in Varanasi

Endlich war es soweit….vor knapp 6 Monaten war ich schonmal in dieser spirituellen Stadt und ich habe mir die ganze Zeit gewünscht sie wieder besuchen zu können.
Der Flug von Delhi war Dank des gutgestellten Blutzuckerspiegels ein Klacks. Es dauerte ca. eine Stunde und ich war voller Vorfreude. Das einzige was etwas störte war die Rotzparade der Inder im Flugzeug…..Die Inder benutzen in der Regel keine Taschentücher, sondern sie ziehen lautstark den Rotz soweit hoch, daß das Gehirn schon Sichtkontakt haben müsste….also…wenn….ähm… das Gehirn Augen hätte…..
Auch die Inderinnen sind stark vertreten in dieser Rotzvorführung…..im Flugzeug waren alle Sitze um mich herum von diesen Rotzern belegt…..wollte schon ein Taschentuch-Schußgewehr basteln, damit ich ihn Tempos an den Kopf schießen kann.
In Varanasi ging es dann ins Taxi. Eine Stunde Fahrt zu unserem Lieblingsguesthouse.
Ich genoß das Straßentreiben, überall waren Lichter angebracht (er war schon dunkel), religiöse Musik kam aus allen Ecken. Rikschas, Tuktuks, Kühe, Hunde, Schweine, Bettler, Händler usw…..es war alles zu finden. Touristen gab es natürlich auch. Ganze Rikschakolonnen zogen an unserem Auto vorbei. Anscheind Reisegruppen. In jeder Rikscha saßen zwei Personen und waren wie wild am fotografieren….also naja, eigentlich fotografierten meistens nur die Männer im Hawaiihemd. Die Frauen saßen daneben und klammerte sich an der Rikscha fest und schauten mit großen Augen in die Gegend. Auch große asiatische Gruppen in Rikschas waren zu sehen.
Als wir austiegen und mussten wir mit unserem Gepäck noch ein ganzes Stück zu Fuß gehen. Das wichtigste war nun sich nicht in diesem Gewimmel zu verlieren und nicht niedergerannt (Menschen), umgefahren (alles was fährt), oder gerammt zu werden (machen Wasserbüffel sehr gerne). Aber das war für uns Indienkenner kein Problem. Ich hatte meinen großen Reiserucksack auf dem Rücken, schob mich an Kühen und Menschen vorbei, sprang weg, wenn ein Tuktuk mich umfahren wollte….und fühlte mich wie eine Abenteuerin. Als wir dann durch die Gassen Richtung Ganges gingen, vorbei an Tempeln, kleinen Geschäften und Sadhus (indische Mönche) fühlte ich mich einfach wohl und war sehr glücklich dort zu sein.
Varanasi hatte mich wieder.