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Was erwartet mich 2013?

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ICH WÜNSCHE EUCH ALLEN EIN FROHES NEUES JAHR!!!!!!!!!!!

UND VIELEN DANK FÜR EUREN LIEBEN WÜNSCHE!!!!!

Mensch, nun haben wir schon den 3. Januar 2013…..boah ey!!! 😉

Der Jahresreport von wordpress war auch schön….bekam ich es doch schwarz auf weiß, daß es immer noch Leute da draußen gibt, die sich mein Gequassel antun. Vielen Dank dafür!!!!!  🙂

Tja, mein Silvester war sehr schön. Wir haben wie angekündigt am Strand gefeiert. Gute Musik, super Essen, tolles Feuerwerk.

Als wir dann um 1 Uhr morgens oder so zu Bett wollten (haben bei Freunden übernachtet) erblickte ich einen kleinen Frosch (siehe Fotos oben).

Und um 8 Uhr morgens (jaaaa, die Mascha ist Frühaufsteherin und da ist es auch wurscht, ob man erst um 1 Uhr morgens ins Bett gekommen ist) schaute ich aus dem Küchenfenster und sah folgendes:

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Sooooooooo, und nun kommt’s…..

Ich glaube ja, daß diese Besucher……der Frosch und die Affen….ein tierisches Orakel für 2013 dastellen.

Die geistige Welt hat sie mir bestimmt geschickt….als Ersatz für das Bleigießen.

Und nun muß ich herausfinden, was mir das Orakel sagen will.

Hat jemand eine Idee?

 

Eure verwirrte und mit einem leichten Huscher angehauchte Quasseltasche

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Mückenattacke im Beatleashram

Einen Morgen wollten wir uns den Maharishi Mahesh Yogi Ashram in Risikesh anschauen. 1968 verweilten dort die Beatles für viele Monate. Sie waren Anhänger eines Gurus, der sie auf spirituelle Pfade bringen sollte. Heute ist der Ashram nicht mehr im Gebrauch und total verwildert.

Trotzdem wollten wir uns die Gebäude und Meditationshöhlen ansehen und ich wollte einfach mal wissen wie es ist dort zu sein, wo die Beatles monatelang gelebt haben.

Dort angekommen gingen wir durch Gestrüpp….. und das mit einem Stock bewaffnet, falls wilde Hunde kommen würden. Wir kamen an leeren Gästehäusern vorbei und schauten beim Gehen immer wieder auf den Boden, da uns gesagt wurde, daß dort auch Schlangen und Skorpione seien.

Also wir so paar Minuten gingen und nichts Aufregendes sahen, bemerkte ich plötzlich, daß mein linker Arm voller Mücken war. Ich schrie, schlug sie alle weg und rannte nur noch Richtung Vikram (größeres TukTuk), das auf uns wartete. Ich schrie:“Schatz, Du kannst ruhig weitergehen, ich warte am Vikram auf Dich.“ Aber er kam dann auch, weil irgendwie war es doch nicht so lustig durch diese Wildnis zu latschen….besonders weil überall wilde Hunde bellten.

Mittags aßen wir dann in einem tollen Café. Plötzlich schrie eine Frau. Wir drehten uns um und sahen, daß ein großer Affe ihren Kuchen vom Teller geklaut hatte und wieder Richtung Baum sprang 😀

In unserer Unterkunft hatten wir einen Tag lang ein Haustier:

Erst habe ich mich voll geekelt, aber töten mochten wir das arme Ding nicht, also gewöhnten wir uns an den Krabbler. Ich taufte ihn Lillyput.

Bei der Abreise lernten wir noch ein älteres indisches Paar kennen, die uns eine gute Reise wünschte und uns noch ein Trinkpäckchen schenkte. Das fand ich so lieb 🙂

Wo wäre das in Deutschland passiert?

Im Bus saßen junge Mädchen vom College. Ich hatte eine Sonnenbrille auf. Mein Freund meinte, daß ich sie mal abnehmen soll. Ich wusste nicht warum, aber tat es. Als die Inderinnen meine blauen Augen sahen, waren sie total begeistert, schrien entzückt herum und meinten, daß ich solche Augen nicht hinter einer Sonnenbrille verstecken darf 😀

Ich wurde ganz rot!!!!

Das alles ist Indien. Dieses Land mit seinen Menschen nimmt Dich gefangen. Du kannst Dich dem nicht entziehen. Und Du veränderst Dich auch. Dieses Land ist nichts für Anfänger. Dieses Land kann sehr anstrengend sein. Aber Indien gibt Dir auch sehr viel.

Auch wenn ich oft schimpfe, da ich halt Deutsch denke ;), gewisse Dinge nerven (Das Essen ist zu 99,9% zu scharf), ich für einen Pumpernickel mit Tilsiter töten würde, und ich total Lust auf saure Apfelringe oder ein Stück gute Schokolade hätte, aber stattdessen nur indische Milch-und Kokosnußnascherein bekomme, bin ich trotzdem froh hier zu sein.

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Eure Meinung ist gefragt….

Wir waren in Rishikesh auf Wohnungssuche. Ein Inder zeigte uns paar Objekte. Unteranderem ein Haus, das zu der Zeit noch von 2 jungen Schweizerinnen bewohnt war.

Wir begrüßten sie und fragten sie über das Haus aus. Sie zeigten uns die Räumlichkeiten usw.

Es war alles etwas heruntergekommen und nicht wirklich das was wir suchten. Am Ende meinten die dann, daß ein großes Plus die tolle Dachterrasse sei. Sie würden dort immer mit einem Stuhl sitzen und die Aussicht genießen.

Wir waren begeistert und wollten uns diese tolle Terrasse anschauen.

So sah sie aus:

(Links in der Ecke sitzt ein Hanumanaffe 🙂 )

Frage: Bin nur ich das, oder denkt Ihr auch, daß sich diese beiden Damen die Dachterrasse schön geraucht haben?

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Zoobesuch auf eigene Gefahr

Wie angekündigt waren wir gestern im größten Zoo Indiens.

Die Anlage war sehr weitläufig und schön gestaltet. Überall gab es riesige tropische Bäume, die Schatten spendeten, Bänke zum Sitzen, kleine Buden, die Eiscreme und Getränke verkauften und saubere Toilettenhäuser (eine wahre Rarität). Es war auch nicht viel los. Und neben einem Engländer und einer 4 -köpfigen Gruppe Russen, waren wir die einzigen Weißen. Nur Einheimische waren zu sehen.

Die Gehege waren riesig. Für die Tiere schön, aber für den Besucher nicht so, da die Tiere oft nicht zu sehen waren, oder weit weg standen.

Auch die Anzahl der verschiedenen Arten war nicht sehr groß, daher war die Besichtigung überschaubar.

Unser Highlight war ein weißer Tiger:

 

Aber auch die anderen Tiere waren toll.

Das Reptilien Haus war etwas merkwürdig, da hinter den meisten Scheiben keine echten Tiere waren.

Irgendwann bekamen wir Lust auf Eiscreme und kauften uns jeweils eine Kugel Vanilleeis.

Früher hätten wir das nie gegessen…denn in Indien ist so etwas gefährlich….aber diesmal dachten wir uns ganz wienerisch….Scheiß Dich nicht an!! 😉

Das Eis war super lecker!!!

Nach einiger Zeit, wir schlenderten ganz gemütlich weiter (mein Schatz hatte sein Eis schon gegessen und ich war noch am schlecken), sprang plötzlich ein Affe vor meine Füße und knurrte. Ich blieb wie angewurzelt stehen und wusste nicht was ich machen sollte. Ich ging dann einfach einen Schritt zur Seite und wollte meinen Weg fortsetzen. Der Affe folgte mir und sprang mir wieder vor die Füße. Das Knurren wurde lauter.

Ich hatte voll Angst, weil ich schon von Touris gehört hatte, die total fiese Fleischwunden von diesen Flohbeuteln erhalten haben.

Mein Freund versuchte den Affen zu verscheuchen indem er laut auf ihn zu ging.

Der Affe wich dann auch leicht zur Seite und ich dachte schon die Sache sei gegessen, aber plötzlich sprang noch ein Vieh aus dem Gebüsch. Doppelt so groß, mit rotem Arsch und riesigen Glocken.

Er saß einen halben Meter von mir weg, baute sich auf, knurrte wirklich laut und fixierte mich mit seinen Augen.

Ich war wie versteinert, aber dann dachte ich: Du Scheißvieh nimmst mir nicht mein Eis!!!

Mit einem großen Schritt trat ich dicht an seinem Körper in den Sand und sagte laut: Verpiss Dich!!

In diesem Moment bäumte sich der Affe auf, riß sein Maul auf und brüllte wie King Kong und da sah ich seine Zähne. Ein Raubtiergebiß!!! Die Eckzähne waren ENORM!!!!! Er sprang auf mich zu und ich warf das Eis in hohen Bogen in seine Richtung und rannte schreiend weg.

Erst nach einigen Metern hielt ich an. Nun sah ich, daß einige junge Inder stehen geblieben waren und lachten. Ich habe anscheind großes Kino geboten. Dann versuchten sie die Affen mit Stöckern zu verscheuchen, aber die wurden nur böse.

Auf jeden Fall schien mein Eis zu schmecken:

Dichter traute mich nicht ran. Er knurrte immer noch.

Tja, das wars dann mit meinem Eis.

Später kaufte mir mein Schatz aber ein neues……und ich aß das ziemlich schnell und schaute in alle Richtungen….kam mir vorher wie eine Antilope, die am grasen ist und guckt, ob der Löwe kommt.

Ach ja…apropos Löwe.

Der Löwe im Zoo waren nicht im Gehege, sondern in einer Art Käfig eingesperrt….man konnte ihn nur  von weitem sehen und auch nicht gut. Ansonsten standen große Zäune drum herum. Aber so etwas hält die Inder nicht auf. Dann wird halt geklettert.

Am Abend waren wir dann noch in einem kleinen Lebensmittelgeschäft und kauften paar Kleinigkeiten. Wir fragten den sympathischen Besitzer des Ladens, ob er nicht besorgt sei, da bald die großen Supermarktketten kommen sollen.

Er strahlte und meinte: „No, no. You know, we Indians don’t worry about anything.“

 

 

 

 

 

 

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Mit sieben Schritten zur ewigen Liebe

Heute las ich ein sehr schönes Interview mit Joachim Fuchsbeger.

Er wird jetzt 85 Jahre alt und seine Frau Gundel ist 81 Jahre alt. Die beiden sind seit 58 Jahren verheiratet und es wurde gefragt was das große Liebesgeheimnis ist.

Joachim Fuchsberger nannte 7 wichtige Punkte:

1. Sich ohne Worte verstehen.

2. Fehler verzeihen.

3. Kompromisse machen

4. Verantwortung übernehmen

5. Treu sein

6. Ratschläge annehmen

7. Dankbar sein, den Partner zu haben.

Ich wünsche Euch allen einen traumhaften und mit Liebe gefüllten Freitag 😀