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Ein Wasserbüffelbaby ist zum Kuscheln da

Gestern abend bin ich nochmal vor Sonnenuntergang ins Meer gesprungen. Es war herrlich in den Wellen zu schwimmen und die Meeresluft einzuatmen. Ich spazierte nach meinem Bad wieder langsam zurück nach Hause. Vorbei an kleinen Geschäften, Häusern und Höfen. Man sah Schweine, Hühner, Hunde und Kühe an jeder Ecke. Ich ging etwas desinteressiert daran vorbei, da diese Tiere im indischen Alltag nichts neues mehr sind. Doch dann sehe ich einen Unterstand und vor diesem ist eine Wasserbüffelbaby an einen Baum gebunden. Es war sooo süß!! Ich wollte es unbedingt streicheln und schlich langsam heran. Ich schaute mich um, um zu sehen, ob irgendwo große Wasserbüffel standen. Mit diesen ist nämlich nicht zu spaßen. Die sind ziemlich groß und sehen es normalerweise nicht gerne, wenn man ihren Nachwuchs angrabbelt. Also von einem Wasserbüffel möchte ich nicht gerammt werden.
Ich sah aber, daß die 4 großen Tiere an dem Unterstand festgebunden waren. Etwas entfernt von dem Kleinen. Kein Gefahr.
Nun stand ich vor dem Baby und es schaute mich mit großen Kulleraugen an. Das Fell war ganz schwarz und borstig und die Ohren riesig. Ich hockte mich hin und fing an das kleine Köpfchen zu streicheln. Das Baby schloß die Augen und genoß es.
Da sehe im linken Augenwinkel, daß mich ein riesiger Büffel mit den Augen fixiert. Das war bestimmt die Mutter. Ich hatte kurz Angst, aber dann dachte ich, daß sie mir ja eh nichts antun kann. Sie ist mit einem Seil befestigt. Wobei…naja, so ein Büffel wiegt zwischen 500 und 1000 Kilo….also, ob da so ein Seil geholfen hätte….bin nicht sicher.
Die Mutter muß aber gespürt haben, daß ich dem Kleinen nichts antue und fing nach einer Weile wieder an zu grasen. Das Baby nuckelte auch an meinem Finger…Zähnchen hatte es auch schon. Später lege ich meinen Kopf auf den Büffelbabykopf und genoß die Nähe zu diesem süßen Wesen.
Dann war es Zeit Abschied zu nehmen.
Auf dem ganzen Heimweg war ich am Strahlen. 6 Monate hatte ich es nicht geschafft ein Wasserbüffelbaby zu streicheln, da jedesmal die großen Mütter direkt daneben standen….ohne Seil und daher gefährlich….schön, daß es jetzt doch noch geklappt hat.
Hier ein Foto aus dem Internet. Es ist nicht mein Bild, aber ich wollte, daß Ihr seht wie so ein Wasserbüffel mit Baby aussieht.

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Möchtegern-Schmetterling

Es gab mal eine kleine Raupe, die sich nicht traute.

Sie saß in einer süßen Pflaume.

Gerade mal so groß wie ein Daume.

Die Pflaume hing geschützt im Baum.

Sie war Raupes kleiner Raum.

Innen war es warm, sicher und lecker.

Aber es gab immer mehr Gemecker.

Ein Schmetterling wollte die Raupe sein.

Schön und frei…..das wär fein.

Aber dafür müsste ein Kokon gebaut werden.

Das ist Müh und überhaupt….

Wer sagt, daß das Leben eines Schmetterlings soviel besser ist als das der Raup‘?

So saß die Raupe unschlüssig und aß,

bis sie den Traum vergaß.

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Ein Blog, ein Baum

Hiermit beteilige ich mich an der Aktion „Ein Blog – Ein Baum“. Und jeder Blogger sollte meinem Beispiel folgen. Mit dem Herumgeblogge verbrauchen wir viel Energie und dies ist schädlich für die Umwelt. Daher sollten wir etwas zurückgeben und einen Baum pflanzen.

Dieses „Ein Blog – Ein Baum“ Projekt lässt sich leicht unterstützen. Lese ihre Homepage, suche Dir einen Baum aus, bekomme einen Button und schreibe einen Beitrag, um andere Leser zu informieren.

Das Umwelt-Projekt pflanzt dann einen Baum für Dich:)

Ein guter Zweck sollte immer unterstützt werden!!! Ich bin für die Natur!!!!