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So hoch war die Maschenka noch nie!!

Wir kamen also in Manali an. Der Ort an sich war nichts besonderes. Eine normale indische Stadt, aber unser Hotel war wundervoll!!!

Das Zimmer war schön geschnitten, hatte eine riesige Fensterfront mit Blick auf den Garten und auf die Berge und durch das Sonnenlicht war es auch schön warm.

Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, gingen wir in das Hotel Restaurant. Wir hatten einen schönen Platz im Garten. Das war die Aussicht.

Aber am besten war die Karte. Das waren Gerichte drauf, davon träumt man nur in Indien. Pasta Gerichte, Steaks, Salate, usw. usw.

Ich bestellte mir einen Parmesan- Apfel- Rucolasalat als Vorspeise und ein Hühnchensteak mit Pfeffersauce, Kartoffelbrei und Gemüse als Hauptspeise.

EIN TRAUM, EIN TRAUM, EIN TRAUM!!!!!! Nach vielen indischen und für mich oft zu scharfen Gerichten genoß ich ohne Ende dieses Festmahl.

Am nächsten Tag brachen wir früh auf, um auf den Rohtang Pass  zu fahren. Mit dem Motorrad sollte es auf 4000 Meter gehen.

Das war ein Erlebnis!!!! Der Wahnsinn!!!

Am späten Nachmittag brachen wir wieder auf, da wir nicht in die Dunkelheit kommen wollten. Als wir auf dem Weg nach unten waren, kreuzten auch Hochlandpferde unseren Weg. Sie wurden nach unten ins Tal getrieben. Nach paar Minuten Fahrt bemerkten wir, daß sich ein Stau gebildet hatte. Auf der schmalen Bergstraße stand ein Auto nach dem anderen. Wir fuhren bis nach vorne vor, um zu schauen was passiert war. Ein Erdrutsch. Die Straße war blockiert.

Alle mussten warten bis der Bagger den Weg einigermaßen geräumt hatte…auch die Hochgebirgspferde 🙂

Nach ca. einer halben Stunde konnte es dann weitergehen.

Dieser Tag war für mich der Höhepunkt überhaupt!!!! Da oben auf 4000 Meter zu stehen und auf 6000/7000 Meter hohe Berge zu blicken, ist sehr beeindruckend. Diesen Anblick werde ich nie vergessen.

Unser nächstes Ziel war Dharmsala. Das Exil-Tibet in Indien. Dafür mussten wir mit dem Bus viele Stunden zurück nach Mandi und von da aus dann nochmal viele Stunden Richtung Westen die Berge hoch. Ich kann mich nicht mehr erinnern wie lange jede Strecke war.

Diese Fahrten mit den öffentlichen Bussen sind ein Erlebnis für sich, aber davon und von Exil-Tibet erzähle ich später 😀

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Boah, sind das viele Fische!!!

Nun geht es weiter im Text. Bitte entschuldigt die Pause, aber gestern waren wir den ganzen Tag unterwegs.

Also nun waren wir in Mandi (auf ca. 800 Meter)…..die Busfahrt von 6 Stunden war ok und unser Hotel war der ehemalige Herrschersitz dieser Region.

Mandi liegt nicht sehr hoch und daher war es auch warm. Nach unser Ankunft machten wir uns frisch und genossen dann im Hotelgarten Forelle. Himachal Pradesh ist berühmt für seine Forellen.

Danach ging es noch in den Ort. Die kleine Stadt war sehr indisch und nicht sehr aufregend. Schmutzig war es auch an einigen Stellen. So einen Schmutz gab es in Shimla nicht. Aber Hauptsache die Schweine sind glücklich.

Man merkte schnell, daß dieser Ort nicht viel weißen Besuch bekam. Die Menschen starrten uns an und Kinder rannten uns lachend hinterher. Die Atmosphäre war sehr freundlich, offen und unverdorben.

Am nächsten Tag besuchten wir einen heiligen See auf 1700 Meter Höhe. Dieser See ist für Hindus und Buddhisten sehr wichtig.

Als wir dort ankamen sahen wir gleich einen großen Buddah und viele Tibetische Fahnen. Irgendwann bot uns eine alte Frau an Fischfutter von ihr abzukaufen, um die Fische des Sees zu füttern. Man waren da viele drin…..und das Füttern hat Spaß gemacht 🙂

Der Ort wirkte schon sehr tibetisch.

Den Tag darauf fuhren wir nach Naggar.  Ein süßer kleiner Ort im Kullu Valley. Hier übernachteten wir im Naggar Castle. Sehr schöne Anlage.

Auf dem Weg nach Naggar machten wir kurz in Kullu Halt wo gerade ein Festival stattfand.

Den nächsten Vormittag ging es dann mit dem Taxi Richtung Manali. Fahrtdauer ca. eine Stunde.

Als wir dann in Manali ankamen ( ca. 2000 Meter hoch) war ich nur begeistert!!!

Warum wieso weshalb……Bericht folgt später 😀

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Mit dem Toy-Train Richtung Shimla

Nun war es soweit. Es sollte mit einem niedlichen Zug Richtung Berge gehen. Himalaya, ich komme. Unsere erste Station….Shimla. Ein Ort auf ca. 2200 Metern im schönen Staat Himachal Pradesh.

Die Zugfahrt begann um 6 Uhr morgens und war total schön. Der kleine Zug hatte 5 Wagons. In einen Wagon passten ca. 15 Leute. Und so fuhren wir ca. 5 Stunden Richtung Berge. Die Aussicht war toll. Es war auch wundervoll die Tannen zu riechen und überall Moos zu sehen. Fühlte mich zeitweise in eine Kinder-Märchenbahn versetzt und suchte schon nach kleinen Zwergenfiguren 😉

Wir waren die einzigen Weißen und die Inder an Bord waren alle in Urlaubsstimmung. Sie hatten Pudelmützen auf, die Kinder waren in dicke Jacken gehüllt und es wurden ohne Ende Fotos gemacht. Man merkte, daß sie sich sehr auf die Kühle der Berge freuten.

Als wir am Bahnhof in Shimla ankamen, war ich gleich begeistert. Shimla ist sooo schön!!! Du sieht riesige Berge mit Schneekuppen am Horizont, die Luft ist klar, der Himmel war blau und die ganze Atmosphäre der Stadt war einfach angenehm. Die Temperatur war bei ca. 10 Grad.

Nachdem wir im Hotel untergekommen waren, gingen wir auf Erkundungstour. Es gibt ein Zentrum, wo sich das touristische Leben abspielt…..und ich rede vom indischen Tourismus. Denn Weiße waren sehr wenige da.

In diesem Zentrum gibt es tolle Restaurants,  Cafés mit super, leckeren Torten!!!!!!!!, Geschäfte und einfach schöne Gebäude. Überall war englische Architektur zu finden. Diese damals noch verschlafene Stadt wurde nämlich im 1900 Jahrhundert von Briten entdeckt und wurde dann zum indischen Sommersitz. Diese Stadt war auch eine zeitlang Regierungssitz. Und diesen britschen Einfluß siehst Du überall.

Auch die Umgebung gefiel mir sehr gut. Überall Tannenwälder. Wir besuchten auch die berühmte Shimla Universität, die früher das Regierungsgebäude war. Gandhi und andere wichtige Persönlichkeiten haben in diesen Räumlichkeiten über das Schicksal Indiens entschieden.

Wir besuchten auch den großen Hanumantempel der Stadt. Die riesige Affengottfigur war locker 40 Meter hoch und die Affen vor Ort waren super aggressiv. Du musstest aufpassen, daß Dich so ein Viech nicht ansprang. Wir bekamen mit, wie ein Affe die Einkaufstüte einer Frau wegriß und eine Horde Affen das Halstuch einer Inderin klaute und damit wegrannte. Zum Glück ist uns nichts passiert. Aber daher habe ich auch keine Fotos von den Affen, denn sie wurden böse, wenn Du mit dem Knipsapparat zu nahe kamst.

Die Kälte über Tag fand ich sehr angenehm. Was blöd ist…..die heizen die Zimmer nicht. Das System Heizung ist den Indern in den kalten Bergregionen unbekannt. Daher sind die Räume meist abends und über nacht super kalt. Auf Nachfrage hatten wir dann einen kleinen Wärmepuster bekommen, der aber viel zu klein war, um den ganzen Raum wärmen zu können. Also hieß es dick einpacken. Wir waren auch immer noch krank. Der Husten war immer noch da. Aber es wurde besser. Die saubere Luft zeigte langsam ihre Wirkung….und die Mandarinen und Äpfel, die wir dort im Ort kaufen konnten belieferten uns mit Vitamin C.

Nach ein paar Tagen wollten wir dann weiterziehen. Nächster Halt Mandi……mit dem Bus  6 Stunden Fahrt runter auf 800 Meter.

Aber das erzähle ich später 🙂

Lecker Momos….gedünstete Teigtaschen mit Gemüsefüllung.

Maiskolben….direkt auf der Kohle gegrillt. Vor dem Servieren wird der Kolben mit Zitronensaft eingerieben und mit Gewürzsalz bestreut.

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Ausflug in die Berge

Wir mieteten uns ein Motorrad und fuhren rauf auf fast 1700 Meter. Die gewundene Bergstraße war ein Traum, die Aussicht wundervoll und die Luft wurde mit jedem Meter sauberer.

Und als ich so auf dem Motorrad (mein Freund fuhr) dahinflog, war ich wirklich dankbar, daß ich das alles sehen darf.

Auf dem Weg trafen wir immer wieder auf Nomaden mit ihren Wasserbüffeln. Teilweise riesige Herden (so 20-30 Stück) die an der Straße ruhten und grasten.

(Hier ruhen all die Wasserbüffelbabys 🙂 )

(Kinder eines Nomadenvolkes)

(Die Wasserbüffeleltern nehmen ein Bad)

Als wir durch einen kleinen Ort kamen, kam uns ein Inder entgegen. Mein Freund rief „Grias di!“

Und der Inder strahlte zurück und rief:“Grias di!“ 😀

Mittags machten wir an einem Straßenrestaurant Pause.

(Das war die Aussicht….das ist auch der Ganges….noch ganz klein und sauber.)

(Ein süßes Milchgetränk. Sehr beliebt in Indien)

(Ein klassisches Thali: Brot, Linsen und Gemüse)

Abends fanden wir ein tolles kleines Hotel mit einem wahnsinnigen Ausblick auf die Berge. Das Zimmer plus komplettes Abendessen und Frühstück dort kostete 18 Euro. Wahnsinn, oder?!

Nur verplant waren die Kollegen. Wir hatten keine Handtücher im Zimmer, also baten wir um welche. Der Inder verstand und brachte EIN Handtuch. Wir schauten ihn an und meinten: „We are two persons. And that’s one towel.“

Er schaute uns immer noch verplant an.

Wir zeigten auf uns: „Two.“ Dann zeigten wir auf das Handtuch: „One“.

Dann begriff er und brachte ein zweites 😉

Abends spazierten wir noch durch den Ort. Mein Freund ließ sich noch eine Ewigkeit eine Kopf-und Rückenmassage geben. Kosten 80 Cent 🙂

Dann kauften wir einen Apfel, der hatte aber keinen Geschmack, also gab mein Freund dieses Stück Obst einem Wasserbüffel, der gerade an uns vorbeizog 🙂

Das war morgens unsere Aussicht aus dem Fenster. Und überall nur Vogelzwitschern.

Und frische, kühle Luft. Keine blöde Klimaanlage.

Auf dem Rückweg Richtung Rishikesh trafen wir noch eine Schweinefamilie und ganz viele Affen.

Wisst Ihr, wenn Indien überall super Klos hätte und gute österreichische Wirtshäuser, dann wäre das Land super!!!! 😉

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Kurz und bündig, da Zeitmangel.

Die Zeit bei meiner Familie war sehr schön. Wir hatten viel Spaß und das Wetter war jeden Tag traumhaft!!!

Der Abschied war dann wieder traurig…irgendwie gewöhne ich mich nicht daran….brauche dann immer paar Tage bis ich wieder Abstand bekommen habe. Nicht immer leicht für meine Umgebung.

Ich war das erste Mal in Düsseldorf und Köln……hatte keine Vorstellung wie groß der Kölner Dom ist…..der Wahnsinn!!!!!!

Die Zeit mit der Familie in Frankfurt war auch sehr schön.

Zürich war ein Traum. So eine schöne (aber leider teure) Stadt. Haben gebummelt, in Cafés gesessen, Schweizerschokolade konsumiert und gebunkert, eine merkwürdige Ausstellung besucht, eine Bootsfahrt über den Zürchisee gemacht, in einem Altenheim geschlafen usw.

Der Abstecher nach Liechtenstein war nicht geplant…bot sich aber an. Naja, ich muß sagen, daß mir Vaduz nicht viel gab….klein und langweilig und sch****teuer!!! Sollte einer von Euch mal dort hinfahren…..geht nicht in das Restaurant Torkel…..super arrogante Leute…die Angestellten und der Chef dieses Restaurants waren so unfreundlich, daß wir nicht dort geblieben sind. Sind gleich wieder umgedreht.

In der Schweiz und in Österreich habe ich riesige Berge gesehen!!!! Das war ein Erlebnis!!! Sind sogar an Schnee vorbeigefahren. Hatten eine Schneeballschlacht….und das Anfang Juni!!!

So, warum ist der Bericht so knapp ausgefallen?

Ich habe schlichtweg keine Zeit alles im Detail zu berichten.

Die Tage sind so zu mit Arbeit und Schule, morgen fahren wir wieder nach Ungarn (kann dort nicht bloggen) und über meinen Pflege-Mops will ich auch noch berichten. Wenn ich die fast 2 Wochen im Detail wiedergebe….dann komme ich zu nichts mehr…und ehrlich gesagt ist es mir auch wichtiger über aktuelle Dinge zu schreiben.