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Traurige Nachricht

Ich habe gestern erfahren, dass der Yoga-Hund Bobby (hatte über ihn gebloggt) letzte Woche in Goa von einem Auto angefahren wurde und starb 😦

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Ich bin Goaner

1. Habe gestern erfahren,  dass unsere Köchin denkt, dass mein Mann und ich Goaner sind. Sie hat keine Vorstellung von der Welt, von anderen Ländern. Ich hatte ihr mal versucht zu erklären,  dass wir eine gewisse Zeit in Goa waren. Und daher denkt sie seitdem,  dass wir Goaner sind.

2.Delhi hat das Alkoholgesetz noch strikter gemacht. Vorher durfte man erst ab 25 Jahren Alkohol trinken. Nun erst ab 27 Jahren und die Pubs und Restaurants dürfen ab 22 Uhr gar kein Alkohol mehr ausschenken.

Dieser Blog Beitrag wurde mit meinem Smartphone geschrieben. Habe erst seit heute die WordPress App. Wollte mal schauen wie es funktioniert. Daher nur ein kurzer Artikel. Zudem bin ich schon müde. Hier ist es kurz nach 22 Uhr.

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Yoga Hund Bobby

Es war kurz nach 7 Uhr und ich wollte mich gerade auf mein Fahrrad schwingen, als ich bemerkte, das der hintere Reifen total platt war. Na, super. Ich schaute auf die Uhr und war nicht sicher, ob ich es rechtzeitig zum Yoga schaffen würde, wenn ich zu Fuß gehe. Aber ich ließ es auf einen Versuch ankommen. Also ging ich los. Ich brauchte 20 Minuten. Die Stunde hätte schon längst anfangen müssen, aber als ich Richtung Yogaplatz kam, bemerkte ich eine Unruhe zwischen den Yogateilnehmern. Sie sprangen herum und riefen immer: „Go away, go away.“ Ich kam dazu und sah, daß sie Bobby, den schwarz-weißen Hund, der immer süß schaut, sehr lieb ist und sehr gerne Moped fährt versuchten wegzuscheuchen. Anscheind wollte er beim Yoga mitmachen. Bobby erkannte mich und rannte sofort zu mir. Eine Engländerin meinte dann böse: „Bring ihn nicht zu unserem Yogaplatz. Der Hund darf hier nicht sein.“ Ich schaute sie und die Yogalehrerin an und sagte:“Aber das ist doch Bobby, der darf hier sein. Der gehört den Besitzern des Gästehauses (Auf dem Dach des Gästehauses ist der Yogaplatz). Der tut nichts. Lasst ihn in Ruhe.“ Die Yogalehrerin:“Oh, Du kennst ihn. Ok. Wir dachten, daß sei ein Straßenhund.“ Dann sagte keiner mehr was. Ich rollte meine Matte aus und Bobby legte sich neben mich. Als ich im Schneidersitz atmete, legte er seinen Kopf auf meinen Schoß und später bei den Übungen schlief er tief und fest neben meiner Matte. Nach dem Unterricht gingen alle Teilnehmer zu ihm und streichelten ihn. Sie waren begeistert von Bobby und einige machten auch Fotos.

Gut das ich an diesem Morgen nicht auf Yoga verzichtet habe (trotz kaputtem Fahrrad). Wer hätte sonst Bobby vor der Meute gerettet 😉

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Beim Yoga eingeschlafen, peinlich.

So Ihr Lieben!!! Nun ist schon der 20. Februar. Also wieder länger nicht geschrieben. Gab aber eh nichts dolles zu erzählen 😉 Ja, ja, der langweilige Alltag unter Palmen.

Ich war die letzte Zeit nicht wirklich regelmässig beim Yoga. Warum nicht? Mal hatte ich morgens Termine, mal fühlte ich mich krank, einige Nächte konnte ich wegen der Hitze nicht gut schlafen und war dementsprechend morgens nicht in der Lage um 7 Uhr aufs Fahrrad zu springen, um zum Yogaunterricht zufahren. Gestern habe ich mich aber aufgerafft.

Müde radelte ich los, wurde aber durch die angenehm „kühle“ Luft (25 Grad) wach und freute mich auf die Stunde. Nachdem alle begrüßt wurden, ich meine Matte ausgerollt hatte und mich mit geschlossenen Augen auf die Session einstimmte, merkte ich schon, wie mein Körper schlafen wollte. Boah, war ich müde. Besonders am Anfang der Stunde (Atmung, Om, Atmung, Om) war es echt hart wachzubleiben. Danach ging es wieder. Da wurde gedehnt und gestreckt usw. Aber dann gab es am Schluß wieder eine Entspannungszeit, liegend auf der Matte. Das war mein Ende.

Ich war weg……im Traumland unterwegs.

Wann ich wieder wach wurde? Als alle Teilnehmer sitzend mit der Lehrerin den nächsten Unterricht besprachen.

Mir war das voll peinlich. Ich setzte mich schnell auf und sah, daß die Lehrerin mich lieb anlächelte. Danach schaute ich so in die Runde. (Suchte nach mehr Lächeln.) Aber die anderen Teilnehmer waren blöde Kühe. Kein Verständnis auf ihren Gesichtern.

Mir doch egal…..

Ok, es war peinlich. Aber nicht so peinlich, wie damals, als ich in Wien beim Friseur eingeschlafen bin. Mir wurden die Haare schön gewaschen und dann bekam ich eine Kur rein. Da saß ich also. Ein saugemütlicher Sessel. Duftkuren verwöhnten meine Nase. Der Sessel war auf Massage gestellt. Aus den Lautsprechern drang sanfte Musik.

Ich war voll weg.

Ich weiß nicht wie lange. Ich wachte plötzlich auf, wusste nicht wo ich bin und hatte Sabber auf dem Handtuch…..noch weitere Fragen?

Niemand sprach mich darauf an. Und niemand ließ sich etwas anmerken.

Also entweder hatte es niemand mitbekommen, oder die Frauen dort waren alle sehr diskret 😉

So, werde jetzt mal Probepacken veranstalten. In einer Woche geht es wieder nach Delhi. Die Zeit in Goa geht langsam vorbei. Indische Megahauptstadt….ich komme.

 

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Alles oder gar nichts

Heute ist ein „Gar nichts“ Tag. Und morgen ist ein „Alles“ Tag. Was die bekloppte Mascha damit meint?

Also….

Es gibt bei mir Tage, die vollgestopft sind mit Aktivitäten, Terminen, To Do Listen usw. und dann gibt es Tage an denen ich GAR NICHTS mache.

Bei mir gibt es kein „bisschen hier, bisschen dort“. Zum Beispiel könnte ich heute schon für die Woche einkaufen, ich könnte heute schon zu einer Freundin fahren und Kaffeeklatsch halten, ich könnte zum Fahrrad Fritzen gehen (ein netter Inder, der etwas Deutsch spricht) und mein Rad aufpumpen lassen, ich könnte x Emails schreiben, Wäsche waschen….aber ich will nicht, denn heute habe ich unbewusst entschieden, daß ein „Gar nichts“ Tag ist. Dafür bin ich aber an „Alles“ Tagen super motiviert. Versuche an solchen Tagen soviel wie möglich zu schaffen, bis ich abends müde ins Bett plumpse.

Durch meine Arbeit bin ich mit der Auswahl der Tage sehr flexibel. Ich habe nicht immer nur am Wochenende „Gar nichts“ Tage.

Ich weiß auch nicht wonach mein Körper die Tage aussucht. Ich wache morgens einfach auf und weiß:“JAAAAA „Alles“ Tag. Los Mascha aus den Federn!!!!!“ Und an einem anderen Tag schlage ich die Augen auf und denke: Hmm, erstmal in Ruhe ein Käffchen trinken und Zeitung lesen…….(Das ist schon ein Zeichen für ein „Gar nichts“ Tag.)

Sicher wäre es manchmal stressfreier sich seine Aufgaben gleichmässiger aufzuteilen, aber so bin ich halt nicht gestrickt.

Und da heute ein „Gar nichts“ Tag ist und ich schon spüre, daß morgen ein „Alles“ Tag wird, blogge ich heute GAR NICHTS, weil keine Lust, sondern erst morgen.

Kennt Ihr das? Oder teilt Ihr immer alles gleichmässig auf?

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Leicht und Luftig am Montag

Da heute Montag ist und daher wahrscheinlich viele von Euch keine Lust, und/oder keine Zeit haben Blogs zu lesen, komme ich jetzt nur mit etwas Schonkost:

– es wird hier immer heißer. Jeden Tag 36 Grad und abends geht es nur auf 26 Grad runter. Gestern musste ich zum ersten Mal nach 2 Monaten die AC anschalten.

– gestern kam Jurrasic Park 3 im Fernsehen. Habe mich riesig gefreut, da ich absoluter Jurassic Park Fan bin. Als ich dann noch im Internet las, daß 2015 der vierte Jurassic Park Film herauskommt, war ich begeistert!!!!!……ähm, danach fragte ich mich kurz:“Wie alt bist Du nochmal?“ ;)……..Antwort: „Noch nicht zu alt für Jurassic Park!!!!“ 😉

– unsere Nachbarn haben einen Wasserbüffel in ihrem Garten. Jeden Morgen gehe ich auf die Terasse, schaue zum Büffel hinunter und wünsche einen schönen Tag. Der Wasserbüffel schaut jedesmal zu mir hoch und schnauft :)……..Das heißt:“ Mascha, ich wünsche Dir auch einen schönen Tag“.

– habe heute Ameisen gerettet. Als ich meine frischgezapften Wasserflaschen abholen wollte, sah ich, daß in einer Flasche ca. 5 Ameisen schwammen. Also besser gesagt, trieben 3 Ameisen auf dem Wasser und 2 saßen auf ihnen. Nach einer Weile schien es, als wenn sie sich abwechseln. Die oberen Ameisen gingen ins Wasser und die unteren kletterten auf die anderen. Das sah voll nach Teamwork aus. Hätte ich jetzt die Flasche genommen und ins Haus getragen, wäre Sinflut gewesen und die Ameisen wären gestorben. Das brachte ich nicht übers Herz. Also rannte ich wieder hoch zum Haus und holte einen Strohhalm. Wieder bei den Wasserflaschen, drehte ich den Verschluß auf und hielt den Strohhalm rein. Die kleinen Dinger krabbelten sofort auf den Rettungsanker. Ich zog den Halm vorsichtig raus und setze die kleinen Krabbler aufs Gras. Wow…..5 Leben gerettet…..gut für mein Karmakonto 😉

Mach mir jetzt ein Käffchen. Hier ist es schon 15 Uhr und ich werde müde. Blöde Hitze. *Mascha holt sich Koffein*

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Baba Ramdev heilt Schwule

Ich liebe morgens auf dem Balkon zu sitzen, eine Tasse Kaffee zu schlürfen und in der noch morgendlichen Frische von 24 Grad Zeitung zu lesen. Was gab es denn heute interessantes?

1. Homosexualität ist weiterhin eine Straftat in Indien. Der Antrag auf Änderung des Gesetzes wurde vom höchsten Gericht Indiens abgelehnt.

2. Guru Ramdev, bekannter unter dem Namen Baba Ramdev, verkündete, daß er verhindern will, daß in Goa weiterhin Kühe geschlachtet werden. Baba Ramdev ist durch seine spirituellen Lehren bekannt geworden. Aber erst seine Yoga TV Shows machten ihn berühmt. 1000ende Menschen versammeln sich regelmässig, um unter seiner Anleitung Yoga Übungen zu machen. Habe diese Shows schon einige Male im Fernsehen gesehen. Baba Ramdev ist im besten Alter, hat lange schwarze Haare und einen langen schwarzen Bart und trägt immer Orange. Später fing er dann auch außerhalb Indiens an Yoga usw. zu unterrichten. Auch Promis sind seine Schüler. Baba Ramdev, betonte am Anfang, daß ihn Politik nicht interessiere, aber in den letzten Jahren mischte er sich immer mehr in die Politik des Landes ein und versuchte Einfluß auf Politiker zu nehmen (Was in Indien nicht schwer ist. Spirituelle Führer werden in Indien sehr ernst genommen). Nun wil er wie gesagt die Kuhschlachtung in Goa verbieten. Na, viel Glück. Dadurch das in Goa viele Katholiken wohnen, gibt es die „Heilige Kuh“ nicht und daher wird sie auch gegessen. Wie will er den Katholiken das verbieten?

3. Baba Ramdev sagte in einem Interview, als es um seine Meinung über die Homosexualität ging: „Homosexualität ist nicht normal. Sie ist gegen die Natur und gehört nicht in die indische Gesellschaft. Homosexualität ist eine Krankheit. Aber keine Sorge. Ich kann diese Krankheit heilen. Ich brauche dafür 6 Monate. Mit Yoga, Meditation und Atemübungen bekommen wir das wieder hin.“

4. Die Lebenserwartung in Indien ist wieder um 5 Jahre gestiegen. Nun liegt sie bei Männern bei 67 Jahren und bei Frauen bei 69 Jahren.

So sah es vorher aus:

1960       42 Jahre

1980       48 Jahre

1990        58 Jahre

2000        62 Jahre

Jetzt weiß ich warum die Inderin so überrascht war, als mein Mann ihr erzählte, daß seine Mutter 65 Jahre alt ist und immer noch lebt.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Mittwoch.