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Noch etwas Geduld

Om Shanti meine Freunde 🙂

Wir sind immer noch in Rishikesh und es ist super!!!

Geniale Dinge wurden erlebt und viele Fotos geschossen.

Am Mittwoch sind wir wieder in Delhi. Dann fange ich an zu berichten.

Bis dahin müsst ihr Euch aber noch gedulden.

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und true happiness is shared, deshalb freue ich mich, daß Ihr mich alle auf meinen Reisen begleitet.

Zum Abschluß noch ein Witz:

Wie bringst Du Gott zum Lachen?

Erzähle ihm von Deinen Plänen.

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Blogmaskottchen

 

Nachdem ich stundenlang mental im australischen Busch am meditieren war und dadurch erhoffte die Erleuchtung hinsichtlich eines Namens für mein Blogmaskottchen zu erhalten, bin ich zur Erkenntnis gekommen, daß ich den Namen schon die ganze Zeit im Kopf hatte.

Die ganze Zeit fragte ich mich wie ich das Quasselhäschen nennen soll. So nannte ich meinen Hasengott schon die ganze Zeit. ….ganz spontan.

Ich dachte: „Hmm, soll ich das Quasselhäschen so nennen, oder so nennen usw.“

Und dann ging mir plötzlich ein Licht auf. Wieso bleibe ich nicht bei Quasselhäschen….passt doch gut zur Quasseltasche, oder? 😉

 

Da mein Vorschlag bis jetzt auch nur positiv aufgenommen wurde, ist es hiermit offiziell!!!

Mein Blog-Maskottchen heißt Quasselhäschen!!!!!!

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Der Lebkuchen ist da!!!!!!!

Woran erkennt man, daß der Sommer vorbei ist und das es wieder Zeit wird nach Indien zu fliegen?

Lebkuchen wird verkauft.

Heute Mittag war ich im Supermarkt und entdeckte diese weihnachtlichen Leckereien.

Da stand ich so mit meiner indischen Kluft vor diesen köstlichen Backwaren und fühlte mich irgendwie deplatziert.

Ich muß aber gestehen, daß ich kurz überlegt habe, ob ich schon eine Tüte Lebkuchen kaufen soll……ist doch lecker….am Nachmittag so eine Tasse Kaffee mit 1, 2, oder mehr Lebkuchenteilchen?!

Aber dann entschied ich mich dagegen.

……morgen ist ja auch noch ein Tag. Vielleicht kaufe ich dann ein kleines Tütchen.

Und sollte mein Schatz denken, daß ich voll ein an der Murmel habe (im August bei 37 Grad Lebkuchen!!! Wie beknackt!!) werde ich ihm einfach erklären, daß der Lebkuchen NATÜRLICH nicht für mich ist, sondern für meinen Hasengott…..einem Gott muß man Opfergaben bringen, oder?!

Na siehste!! 😉

P.S.: Ich sollte Lebkuchen mit nach Indien nehmen….ob da noch paar Packungen ins Gepäck passen??!!

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Blog-Maskottchen braucht einen Namen

Guten Abend, Ihr Süßen!!

Wie Ihr seht hat sich mein Blog etwas verwandelt. Irgendwie hat die Vorfreude auf Indien und die heutige Temperatur von 35 Grad dafür gesorgt, daß ich in tropische Gefühle kam und etwas Exotik auf den Blog zaubern wollte.

Das große Foto zeigt mich in einem traumhaften Privatpool mitten im Balinesischen Tropenparadies.

Ich hatte dann auch die Idee, daß ein Glücksbringer….ein sogenanntes Blogmaskottchen…. schön wäre. Ich fragte Lakshmi, ob sie mein Maskottchen sein möchte, aber der Elefant musste ablehnen. Lakshmi hat als Tempelelefant rüsselvoll zu tun und kann sich daher nicht aktiv um meinen Blog kümmern. (Das Foto der Segnung  darf aber weiterhin gezeigt werden.)

Schade, aber ich habe für die heilige Tempelarbeit 100%ig Verständnis.

Dann fiel mir der Hasengott ein, den ich damals auf Bali entdeckt habe.

Durch geistige Gedankenübertragung, erreicht durch intensive Mediation,  fragte ich ihn, ob er als Maskottchen frei wäre.

Seine Antwort kam schnell und war positiv  😀

Nun brauche ich nur noch einen schönen Namen, der einem göttlichen Kaninchen würdig ist.

Habt Ihr Ideen?

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Tarantula

 

Gestern rief mich meine Schwester an und erzählte mir aufgeregt, daß in ihrem Strandkorb, der im Garten steht, eine merkwürdige Spinne sitzt, die sie in ihrem Leben noch nie gesehen hat. Sie würde aber giftig aussehen, erklärte sie mir und sie sitzt auf einem dicken Kokon. Meine Schwester hat sich nicht getraut sie zu entfernen, machte aber stattdessen ein Foto, schickte es mir und bat mich darüber zu bloggen, damit wir uns alle Gedanken über dieses ekelhafte Gottesgeschöpf (was hat ihn da eigentlich geritten??) machen können.

(Ja, ja, jetzt kommen bestimmt wieder böse Stimmen und sagen: Mascha, Spinnen sind sehr wichtig!! Sehr wertvoll!! Und sie machen schöne Netze!!………ja, mag sein….trotzdem igitt.)

Ist sie giftig?? Wieviele Eier sind in dem Kokon?? Entfernen? Wie entfernen? Oder Spinnenkindergarten im Strandkorb einrichten?

Bin für jede Idee, Anregung und Info dankbar.

Hier das Foto:

Das ich trotz Phobie eine Spinne in meinen heiligen Blog stelle zeugt von Schwesternliebe. Schwesterchen, ich hoffe Du weißt das zu schätzen 😉

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Ein Rabbi am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Ein Rabbi sagt gedanklich Gott Dank als er aus der Synagoge kommt.

Er dankt ihm, daß er ihn durch Geburt dem auserwählten Volk hat angehören lassen; daß er ihn bestimmt hat, die Rituale zu vollziehen; daß er ihm den Glauben verliehen hat; und er beteuert ihm seine vollkommene Anbetung und sein ganzes Vertrauen in Ihn und Ihn allein.

Doch wie er da so in Gedanken versunken ist, fällt der Rabbi in einen Felsspalt. Im Fall kann er sich gerade noch an einem kleinen Zweig festhalten, doch der ist nicht sehr stabil. Voller Angst vor dem Nichts ruft er um Hilfe:

„Ist da jemand? Ist da jemand?“

Als Antwort nichts als Schweigen. Wieder ruft er, bis eine Stimme ihn verstummen lässt. Eine tiefe Stimme, die von oben kommt. Von sehr weit oben:

„Mein Sohn, ich habe deinen Ruf gehört. Fürchte dich nicht und laß diesen Zweig los. Meine Engel werden dich tragen und dich sanft am Grund dieses Felsspalts absetzen.“

Wieder beäugte der Rabbi das Nichts unter seinen Füßen.

Nach einer Weile ruft er:

„Ist da sonst noch jemand?!

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Zum Nachdenken….

Rabbi Joseph Liebermann erzählte, wie er eines Nachts einschlief und einen Traum hatte.

In dem Traum stirbt er und muss vor Gottes Richterstuhl treten. Während er auf Gottes Urteil wartet, befürchtet er, dass ihn der Herr fragen wird:

„Und warum warst du kein Moses, kein David, kein Salomon?“

Aber Gott verblüffte ihn. Er fragte ihn einfach:

„Warum warst du nicht Rabbi Liebermann?“

 

Ich wünsche Euch allen ein schönen Start ins Wochenende!!

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Ein weißer Mensch ist Gott näher

Mein Schatz und ich sind zum Markt gefahren um Obst zu kaufen. Wir standen vor einem Haufen voll herrlicher Früchte mitten in der überfüllten und hektischen Stadt Margao und baten um ein Kilo Weintrauben.

Nun passierte etwas, was wir in diesem halben Jahr Indien schon sehr oft erlebt haben. Wir sind dran und ein Goaner drängelt sich vor.

Jeden Tag drängeln sich die goanischen Hausfrauen vor, wenn ich am Gemüsestand stehe. Sie sind stark, schubsen Dich beiseite, rammen Dir den Einkaufskorb in die Beine und schauen Dich teilweise noch frech an.

Am Anfang war ich einfach nur irritiert und schüchtern….dachte ich versteh die indischen Regeln nicht…wollte nicht herumzicken….Ich war ja schließlich Gast in ihrem Land.

Nach einer Weile begriff ich aber, daß das reine Unhöflichkeit und fehlender Respekt war und fing an mir das nicht mehr gefallen zu lassen. Ich boxte jetzt auch weg und Maschas bösen Blick will niemand erleben….und natürlich war es auch hilfreich, daß ich locker
einen halben Meter größer bin als die.

Nun war es also wieder soweit. Wir waren dran und Mann im sauberen Anzug drängelt vor. Ich merkte das schon gar nicht mehr, aber mein Freund wollte sich das nicht mehr gefallen lassen.

Er fragte den Herrn wütend warum er sich vordrängelt und dieser verstand gar nicht was los war. Er meinte, daß er ruhig vor uns bedient werden könnte, warum wir meinen ein Vorrecht zu haben. Mein Freund erklärte, daß es darum ging, daß wir vorher hier waren und daher auch als erstes bedient werden müssen.

Der Goaner wurde böse, fing wild an mit der Hand zu fuchteln und meinte, daß wir wohl meinen uns alles erlauben zu können. Erst Kolonialherr spielen und jetzt sich aufspielen nur weil wir weiß sind.

Ich habe gedacht ich höre nicht richtig. Das dachte er? Und wohlmöglich auch die anderen Inder? Die denken, daß wir meinen Sonderrechte zu haben, weil wir weiß sind?!

Mein Freund versuchte dem aufgebrachten Mann zu erklären, daß es nicht DARUM ging, sondern um Benimmregeln, die absolut nichts mit Rassenlehre zu tun haben.

Ich musste mich kurz von der hitzigen Debatte entfernen, da ich sah, daß unser Obstverkäufer die Gunst der Stunde nutzen wollte und versuchte alte Trauben in unseren Beutel zu stopfen….zudem fiel ihm noch ein ganzer Strunk Trauben auf die schmutzige Straße, was ihn nicht davon abhielt diesen auch in unsere Tasche zu packen. Ich habe ihm erstmal klar gemacht, daß das nicht funktioniert. Bekamen dann ohne Protest neue und schönere Exemplare.

Als ich mich wieder der lauten Diskussion zuwandte, hörte ich, daß der Vordrängler uns beschimpfte als Menschen mit schlechten Manieren, die meinen sich alles erlauben zu können wegen der weißen Hautfarbe. Und er wüsste auch, daß wir uns so überlegen fühlen würden, weil wir als Weiße meinen näher an Gott zu sein.

Nun waren wir beide sprachlos.

Wir versuchten nochmal dem Herrn zu erklären, daß er da wohl etwas in den falschen Hals bekommen hat, aber ohne Erfolg. Also gingen wir aufgebracht und irritiert zu unserem Moped.

Als wir dann in einem Lebensmittelladen standen, trafen wir auf Bernd, ein ältere kleiner Herr aus Köln. Wir erzählten was vorgefallen ist und ihn überraschte das gar nicht. Hatte er doch auch schon solche Gespräche geführt. Als er an der Kasse stand, kamen wir dazu und stellten unsere Waren vor ihm auf den Verkaufstisch. Die Verkäuferin fing an unsere Waren einzutippen…Bernd wäre aber eigentlich dran gewesen….

Ich so: Ups….ist wohl der goanische Weg…

Bernd: Bin das schon gewöhnt.

Mein Freund trocken: Ich sehe das so…ich bin um einiges größer als Bernd…und Wiener, er Rheinländer und Zwerg, also müsste ich näher zum Himmel, also auch zu Gott sein…ergo…ich komme vor Bernd dran.

Wir lachten alle.

….trotz des Humors hat mich dieser Vorfall nachdenklich gestimmt….

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Ein Elefant segnet mich.

Teil der Tempeltour war der Haupttempel….Namen vergessen….

Man musste vor dem Gelände die Schuhe ausziehen und dann ging das Schlendern durch die wunderschönen Bauten los.

Überall gab es auch die großen Hanuman Languren.

Sie werden verehrt, weil sie die Verkörperung des indischen Affengottes Hanuman darstellen.

Hanuman war ein Krieger, der dem Gott Rama half seine Frau Sita, die entführt wurde, zu befreien.

Als die Rettung gelang, stahl Hanuman eine Mango aus einem heiligen Garten und brachte diese Frucht somit nach Indien.

Zur Strafe sollte Hanuman auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Er schaffte es aber zu entkommen. Behielt aber ein verrußtes Gesicht zurück. So erklären die Inder die schwarzen Gesichter der Affen.

Mein Höhepunkt war der Tempelelefant Lakshmi. Die Elefanten-Dame lebt schon seit 15 Jahren in diesem Tempel und segnet die Besucher.

Du stehst vor diesem riesigen, wunderschönen Geschöpf, Du hälst 10 Rupien hin, der Elefant nimmt den Schein mit dem Rüssel, gibt das Geld dem Inder, der der Elefantentrainer ist und daneben sitzt und dann legt Lakshmi den Rüssel sanft auf Deinen Kopf.

Ein wunderbares Gefühl!!

Danach stupste er mich noch rechts und links und am Herzen an….ich dachte der segnet mich noch ganz speziell….katholisch, oder so….weil bei den anderen Leuten hat sie das nicht gemacht…wow…aber nein….sie suchte nur nach Eßbaren in meinen Taschen.

Foto seht ihr rechts 🙂

Die indischen Besucher gaben nicht 10 Rupien, sondern nur eine Rupien Münze.

Dafür gab es eine kurze und heftige Segnung.

Eine alte indische Dame gab dem Elefanten die Münze und dann schloß sie ihre Augen und wartete.

Der Elefant schwang den Rüssel , haute auf den Kopf, die Inderin wurde durch das Gewicht richtig runtergedrückt und dann war es schon vorbei.

Der indische Herr danach gab auch eine Münze und als er den Rüssel abbekam, fiel ihm fast die Brille von der Nase.

Am Schluß kam noch ein Vater mit einem kleinen Kind auf dem Arm. Als die Segnung beginnen sollte und der riesige Rüssel auf das Kind zukam, riß der Kleine die Augen in Panik auf, schrie und versuchte sich aus Papas Armen zu befreien.

Ich kann mir vorstellen, daß das Tier für den kleinen Stöpsel ziemlich furchteinflössend wirkte 🙂

Dieses Erlebnis mit dem Tempelelefanten war mit das beste was ich je erlebt habe.

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Not to do list

Wahnsinn!!!! Es ist schon fast 3 Wochen her, daß ich meinen letzten Beitrag geschrieben habe. Die Zeit rennt und rennt und ich komme nicht hinterher….und dann frage ich mich, was ich die ganze Zeit getrieben habe.

Mein Schreibtisch sieht noch genauso chaotisch aus wie vorher. Es wurden Sachen bearbeitet, beiseite geschoben, verbessert, weggepackt…es kamen neue Dinge dazu usw. und sofort.

Habe ich den Überblick verloren?…..Neeeeeiiiiin….gaaaaar nicht!! Ich habe alles unter Kontrolle.

Ich habe mir vor Jahren schon angewöhnt eine „to do list“ anzulegen, damit ich nichts vergesse. Aber manchmal ist die Liste so lang, daß es schon frustrierend ist morgens darauf zuschauen.

Werde deshalb den Spieß umdrehen und eine „Not to do list“ anfertigen…..ist doch viel besser zu sehen, was man NICHT machen muß….also fange ich mal an

Was muß ich nicht tun?

Dinosaurier füttern

in Treibsand baden

Gartenzwerge sammeln

mit Superman-Kostüm aus dem Fenster springen

Ach, ist das schön….

Ich werde jetzt gleich zu Bett gehen. Morgenfrüh bekomme ich vom meinen indischen Freund Mathenachhilfe….mal sehen, ob man das Kind noch aus dem Brunnen holen kann….vielleicht hat er einen indischen Gott, den man bei Matheblödheit anbeten kann, um die mathematische Erleuchtung zu erlangen.

Weggezählt….