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Wo ist Schnoodle Ted?

Dog

Heute kam in den Nachrichten eine traurige Geschichte. Der Schnoodle Ted ist verschwunden.

Melbourne,bei uns um die Ecke: Sein Frauchen Ally ging morgens zur Arbeit und ließ den 15 Wochen alten Welpen alleine in der Wohnung.

Frau

Als sie um 15 Uhr von ihrer Schicht zurückkam, wunderte sie sich, daß die Spielzeuge von Ted draußen vor der Tür lagen und dann bemerkte sie das eingeschlagene Küchenfenster. Es wurden Laptops, iPads usw gestohlen…..aber am schlimmsten…..ihr Schnoodle war verschwunden. Die Polizei versucht nun den Hund zu finden. Es gab große Aufrufe im Fernsehen, in der Zeitung, über Twitter usw.

Die Polizei meinte, daß „exotische“ Rassen wie Cavoodle, Schnoodle, Labradoodle usw sehr gerne gestohlen werden, weil sie sehr beliebt sind in Australien und sehr viel Geld bringen. Der Schnoodle hat 2200$ gekostet….um die 1500 Euro.

Ally tut mir wirklich leid. Da kommt man nachmittags nach Hause und der Schnoodle ist verschwunden. Wirklich schrecklich!! Was sind das für Leute, die so etwas machen??!! Ich hoffe Ted geht es gut. Ich hoffe die Polizei findet ihn.

Ach ja, ein Schnoodle ist eine Mix aus Schnauzer und Pudel.

Sind diese Rassen bei Euch auch bekannt und beliebt? Also hier in Melbourne siehst Du sie überall und ich finde sie super süß 🙂

Eure Quasseldoodle

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Verrückte Sammlung frisch aus der Quasseltaschenpresse

Hallo alle miteinander. Hier bin ich wieder. Thailand war TRAUMHAFT!!!!!!!! Blauer Himmel!!!! Frische Luft!!!!! Sauberkeit!!!! Deutsches Essen!!!!

(Ich habe auch mal Thai gegessen, aber um ehrlich zu sein, habe ich mich doch mehr über die Kohlroulade mit Kartoffelbrei gefreut 😉 )

 Was haben wir in Thailand gemacht?

–  wir waren gut essen

– wir lagen am Strand

– wir waren in einem Tigerpark und ich hatte ein Tigerbaby auf meinem Arm!!!!

– wir waren in einer Unterwasserwelt

– wir haben uns fast jeden Tag massieren lassen (sooooo billig in Thailand und soooo gut)

– wir waren in einem großen Tesco und waren erstaunt über die Lebensmittelauswahl.

– wir ärgerten uns darüber, dass es solche Supermärkte in Indien nicht gibt.

– haben viele Lebensmittel (hauptsächlich Aufschnitt und Süßigkeiten) für Indien gekauft.

-ich habe 5 Tafeln Rittersport Schokolade im Hotelkühlschrank liegen lassen und es erst in Indien gemerkt!!!!!!!! AAAAAAAHHHHH!!!!!!

– eine Maus war in unserem Hotelzimmer und hat nachts unser Schwarzbrot angeknabbert.

Fotos folgen noch……in einem separaten Artikel.

Was gibt es noch?

Als mein Mann Indern von einer tollen österreichischen Marmelade erzählte, die 80% Frucht hat, meinten die Inder, daß man so etwas in Indien nicht verkaufen könnte, da die Leute hier maximal 20% Fruchtanteil in Marmeladen gewohnt sind……….

In Bihar, eines der ärmsten Staaten Indiens, wird nun ein Tempel mit 300 Kg Gold ausgelegt. Gespendet von thailändischen Mönchen.

In den Zeitungen sind Haustiere in Indien immer wieder ein großes Thema. Viele Inder wollen keine Hundebesitzer in ihrer Nachbarschaft, da diese Tiere schmutzig seien, überall hinkacken würden, Leute anfallen würden usw. Hundebesitzer regen sich auf, daß sie mit ihren Hunden fast in keinen Park dürfen, sie dürfen mit dem Hund keinen Aufzug benutzen, auch wenn sie im 10. Stock wohnen usw. Wie beknackt ist das denn??? Hier in Indien laufen überall Straßenhunde herum, die teilweise in einem schlimmen Zustand sind und manche von denen sind auch aggressiv….NIEMAND KÜMMERT ES. Hier laufen mitten in der Stadt Kühe auf der Straße. Sie verursachen Unfälle, Staus und scheißen alles voll…….NIEMAND KÜMMERT DAS. In manchen indischen Städten stehen immer wieder Elefanten auf der Straße. NIEMAND KÜMMERT DAS. Ganze Affenhorden greifen Menschen in Parks, Bahnhöfen und Tempeln an. NIEMAND KÜMMERT DAS. Ratten und Mäuse sind überall zu sehen. NIEMAND KÜMMERT DAS. Warum? Kuh ist heilig, Affe gehört zum Affengott Hanuman, Ratten und Mäuse sind die Reittiere von dem Elefantengott Ganesha und Elefanten haben den Kopf von Ganesha. Und die Straßenhunde interessieren einfach keinen. Aber einem Mops erlaube ich nicht den Aufzug zu benutzen oder einen Park zu betreten. Ja, macht voll Sinn.

Heute stand in der Zeitung, daß seit 2004 52 Elefanten in Indien von Zügen getötet wurden. Alleine dieses Jahr 18. Nun will man dafür sorgen, daß die Zugführer in bestimmten Gegenden langsamer fahren und manche Tierschützer fordern, daß der Zug (es ist immer der selbe Zug, der diese Strecke befährt und die Elefanten auf dem Gewissen hat) sein Maskottchen ändert. Das Maskottchen ist Bhalou, der Elefant.

Gestern kritisierte meine Köchin meine Kleidung. Ich hatte keine indische Kleidung an, sondern einfach nur eine weite Hose und ein T-Shirt. Sie schaute angeekelt auf meine Klamotten, schüttelte mit dem Kopf, ging zu meinem Kleiderschrank und machte mir klar, daß ein indisches Outfit angebracht wäre. Jetzt im Moment trage ich wieder indisch. Man sollte nicht seine Köchin verärgern.

Strom ist wahnsinnig teuer wo wir wohnen. Wir zahlen locker 10.000 Rs im Monat (120 Euro).Das klingt nicht viel, aber wenn man sich überlegt, daß sogar Lehrer an Privatschulen nur 7000 Rs im Monat verdienen, ist das verdammt viel. Lustiger ist ja noch, daß das Personal, daß in der Nähe der großen Wohnkomplexe in ihren einfachen Bahausungen wohnen Strom bekommen, weil sie jemanden heimlich 100 Rs (1,20 Euro) im Monat geben und dieser Strombeschaffer schließt diese armen Menschen heimlich an das Stromnetz an. Wir wollen das auch.

Zum Schluß noch ein Zeitungsartikel, den ich in Thailand gelesen habe:

 

Frau vermittelt Minderjährige

Im Stadtteil Bang Khunthian wurde eine Frau verhaftet, der vorgeworfen wird, minderjährige Mädchen für sexuelle Dienste vermittelt zu haben.

Nach dem Hinweis eines Informanten beobachteten die Beamten die 31-jährige, wie sie drei Jugendliche im Alter von 14-16 Jahre zu Kunden in ein Restaurant im Bezirk Samae Dam brachte. Die Frau sagte aus, dass sie die drei Mädchen adoptiert habe, nachdem sie von zu Hause weggelaufen seien. Für die Vermittlung der Kinderprostitution verlangte sie 1500 Baht, wovon sie selbst 500 Baht behielt. Sie erwartet eine Strafe wegen Menschenhandels und Anstiftung Minderjähriger zur Prostitution.

Die übergewichtige Frau begründete die Tatvorwürfe damit, dass sie „für einen normalen Job zu fett sei“.

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Die Zeit der Waage beginnt

Die Wohnung ist endlich fertig. Alles ist aufgeräumt, geputzt, ausgepackt und entstaubt.

Gestern war ich dann an meinem Schreibstisch dran. Meine ganzen Papiere mussten sortiert werden und heute warten noch 3 große Haufen Schulmaterial auf mich, die organisiert werden wollen.

Wenn das erledigt ist, bricht offiziell der Alltag an. Das bedeutet Arbeit, Lernen UND am Mopstum arbeiten. Tja, diese ganze Indiennummer von wegen gesund essen, da alles vegetarisch usw ist nicht wirklich aufgegangen. Das Essen ist sehr ölig, die Süßigkeiten sehr zuckrig (ja, ja, ich hätte sie ja nicht essen müssen, blabla…Klugscheißer mag keiner!) und die German Bakery war auch nur paar Schritte entfernt. Die Backwaren waren zwar kein Knaller, aber es kam unseren heimischen Produkten doch näher als alles andere.

Das merkwürdige ist, daß ich dachte, daß wenn ich erstmal hier bin, ich mich auf die Schokoladenregale schmeißen würde….aber nichts da.
Als ich die Supermarktregale abscannte, hatte ich auf keine schokoladige Sünde Lust. Was ist passiert?!

Wir waren dann am Sonntag bei serbischen Freunden zum Essen eingeladen. Die Küche war deftig und ich aß wie ein Spatz, da ich immer noch nicht meinem Magen alles zutrauen kann. (körperfetttechnisch der Hauptgewinn ;))

Dann zauberte die serbische Großmutter süße Leckereien auf den Tisch. Alles selbstgemacht.
Ich probierte, es war lecker, ein Stück reichte mir aber.

Beim Verabschieden reichte sie uns eine ganze Box mit den Leckereien und strahlte. Ich nahm es höflich an und mein Körperfett freute sich auf Zugabe!!

Tja, wenn es dann schonmal im Kühlschrank steht, dann ißt man auch diese sahnigen, zuckrigen, Kokosnuß- Backwaren.
Aber nun ist alles alle und jetzt ist Schluß!!!

Gestern aktivierte ich dann die Waage…die Stunde der Wahrheit….als ich draufstieg zeigte der Pfeil der Waage auf Mops….


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…hmm….mein Ziel ist Windhund….aber nicht die kleinen zittrigen Whippetwesen Marke Magermodel

…sondern eher ein stolzer Afghane…. schlanker, sportlicher Körperbau mit langer blonder Mähne.

Habe mir gestern zwei Kochbücher über gesunde und leichte Küche gekauft und werde hoffentlich damit mein Ziel erreichen…..(Natürlich darf das Sportprogramm nicht fehlen, aber das habe ich noch nicht durchdacht).

Ein Mops kam in die Küche…..

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Wieder in Varanasi

Endlich war es soweit….vor knapp 6 Monaten war ich schonmal in dieser spirituellen Stadt und ich habe mir die ganze Zeit gewünscht sie wieder besuchen zu können.
Der Flug von Delhi war Dank des gutgestellten Blutzuckerspiegels ein Klacks. Es dauerte ca. eine Stunde und ich war voller Vorfreude. Das einzige was etwas störte war die Rotzparade der Inder im Flugzeug…..Die Inder benutzen in der Regel keine Taschentücher, sondern sie ziehen lautstark den Rotz soweit hoch, daß das Gehirn schon Sichtkontakt haben müsste….also…wenn….ähm… das Gehirn Augen hätte…..
Auch die Inderinnen sind stark vertreten in dieser Rotzvorführung…..im Flugzeug waren alle Sitze um mich herum von diesen Rotzern belegt…..wollte schon ein Taschentuch-Schußgewehr basteln, damit ich ihn Tempos an den Kopf schießen kann.
In Varanasi ging es dann ins Taxi. Eine Stunde Fahrt zu unserem Lieblingsguesthouse.
Ich genoß das Straßentreiben, überall waren Lichter angebracht (er war schon dunkel), religiöse Musik kam aus allen Ecken. Rikschas, Tuktuks, Kühe, Hunde, Schweine, Bettler, Händler usw…..es war alles zu finden. Touristen gab es natürlich auch. Ganze Rikschakolonnen zogen an unserem Auto vorbei. Anscheind Reisegruppen. In jeder Rikscha saßen zwei Personen und waren wie wild am fotografieren….also naja, eigentlich fotografierten meistens nur die Männer im Hawaiihemd. Die Frauen saßen daneben und klammerte sich an der Rikscha fest und schauten mit großen Augen in die Gegend. Auch große asiatische Gruppen in Rikschas waren zu sehen.
Als wir austiegen und mussten wir mit unserem Gepäck noch ein ganzes Stück zu Fuß gehen. Das wichtigste war nun sich nicht in diesem Gewimmel zu verlieren und nicht niedergerannt (Menschen), umgefahren (alles was fährt), oder gerammt zu werden (machen Wasserbüffel sehr gerne). Aber das war für uns Indienkenner kein Problem. Ich hatte meinen großen Reiserucksack auf dem Rücken, schob mich an Kühen und Menschen vorbei, sprang weg, wenn ein Tuktuk mich umfahren wollte….und fühlte mich wie eine Abenteuerin. Als wir dann durch die Gassen Richtung Ganges gingen, vorbei an Tempeln, kleinen Geschäften und Sadhus (indische Mönche) fühlte ich mich einfach wohl und war sehr glücklich dort zu sein.
Varanasi hatte mich wieder.

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Ungarisches Landhaus zu vermieten

Falls jemand Interesse hat. Wir vermieten im Juli und August unsere 120 Jahre altes Landhaus mitten in der Puzsta.

Das Haus ist wunderschön und bietet alles was man braucht: Küche, BZ mit Wanne, Schlafzimmer, Wohnzimer.

Es gibt auch einen Garten, ein Fahrrad und Tennisschläger plus Bälle.

Das Landhaus liegt 100 Km vom Budapester Flughafen entfernt.

Es liegt sehr idyllisch zwischen Feldern und Wiesen. Der perfekte Ort um Auszuspannen. Man kann die Seele baumeln lassen, spazierengehen, Radfahren, schwimmen ( ein großer Fluß in der Nähe und ein großes Thermalbad mit Massageplätzen), Tennis spielen (viele Tennisplätze vorhanden), Kanu fahren, Reiten und vieles mehr.

In dem Ort Szarvas…nur wenige Minuten mit dem Auto oder mit dem Fahrrad entfernt….gibt es viele schöne Restaurants mit typisch ungarischen Spezialitäten zu günstigen Preisen. Auch viele internationale Supermärkte sind vertreten. Und es gibt auch einen großen, berühmten Botanischen Garten.

Es sind Kinder willkommen und natürlich auch Haustiere.

Pro Woche 300 Euro

Wenn jemand Interesse hat, bitte melden 🙂

LandhausGartenLandhaus