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Etwas zum Lachen :)

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Etwas zum Lachen: Heute haben sich ein Inder und ein Afrikaner in die Haare bekommen. Sie stritten furchtbar und schrien sich an. Und dann kam das:

Inder: „You are a fucking black bastard!!!!!“

Afrikaner: „You are black, too!!!“

🙂

Herrlich.

Und dann habe ich mein zweites Amigurumi fertiggestellt. Ein kleines Gespenst für meine Schwester, die in Japan lebt 🙂 Sie wollte eigentlich einen Delphin, aber das war mir zu schwer. Also habe ich ihr einen Spooky Boo angeboten und sie war wegen Mangel an Alternativen einverstanden 😉

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Eure Quasseltasche

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Bitte nicht so stark fächeln….wir sind doch nicht an der Ostsee.

Was gibt es heute zu berichten?

1.

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Diese wunderschöne Pflanze ist ein Geschenk von unseren Freunden aus Israel. Sie sieht wunderschön aus!!! Vielen, vielen Dank!!!!

2.

Heute stand Mission Mittagessen auf dem Programm. Normalerweise kommt ja immer unsere indische Fee und kocht für uns, aber heute wollte ich ans Werk.

Unsere Köchin kann nämlich super kochen, aber vertut sich immer mit den Einkaufsmengen. Sie kauft im Schnitt immer zu viel Gemüse ein, was dann bei uns im Gemüsefach landet. Nach einer Woche kommt da schon was zusammen….

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(Das Obst im Bild wurde natürlich nicht mit verarbeitet)

Daher habe ich heute aus all den Dingen die da sind einen Gemüsetopf gekocht. Dazu gibt es Frikadellen.

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(Eine Frikadelle ist mir zerbröselt…..)

Jetzt bin ich müde und vollgestopft.

Etwas ausruhen, dann eine Schularbeit abliefern und dann geht es zum Strand Tennis spielen.

Was für ein Leben…..

*Mascha lehnt sich zurück in ihre Seidenkissen, zupft sich paar Weintrauben ab und zwei kleinen Inder mit großen Pfauenfedern-Fächern beglücken sie mit einer angenehmen Brise*

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Indischer Humor

Guten Morgen Ihr Lieben,

heute gibt es leider immer noch keinen Bericht aus der Bergregion. Mein Laptop läuft immer heiß und daher müssen wir morgen eine Laptopkühlung besorgen. Heute geht es nicht, da indischer Feiertag ist….Diwali…das Lichterfest. So wichtig wie bei uns Weihnachten.

Und daher kann ich zurzeit nicht an meinem Laptop arbeiten und somit auch nicht an meine Fotos kommen. Sicher könnte ich anfangen Berichte ohne Fotos zu bloggen, aber das möchte ich nicht und ich glaube Ihr wollt auch Bilder sehen, gelle? 😉

Aber um Euch trotzdem eine Dosis Mascha zukommen zu lassen, habe ich einen indischen Witz für Euch.

4 Inder bewerben sich bei der besten Uni Indiens um einen Studienplatz. Sie sitzen im Büro des Prof. Der Prof fragt: „Was ist das Schnellste auf der ganzen Welt?“

Der Inder aus Bangalore: „Licht!! Licht ist das Schnellste. Es gibt nichts was  schneller ist als Licht!“

Der Inder aus Mumbai: „Der Gedanke!! Ein Gedanke kommt so schnell, daß Du gar nicht weißt wo der so schnell hergekommen ist.“

Der Inder aus Puna: “ Das Blinzeln. Das geht super schnell. Man muß gar nicht drüber nachdenken.“

Der Inder aus Delhi: „Durchfall!!“

Der Prof schaut ganz entsetzt und fragt böse: „Durchfall??“

Inder aus Delhi: „Ja, Durchfall. Letzte Nacht lag ich im Bett und bekam ganz schlimme Bauchschmerzen und bevor ich blinzeln, denken, oder das Licht anmachen konnte, war es schon zu spät.“

Also ich gebe dem Delhi Inder recht. Wer schon mal Dehli Belly hatte weiß, daß das stimmt!! 🙂

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Reise in den Norden

Nun sollte es losgehen. Die Busfahrt nach Haridwar.

Wir waren gegen 10.30 Uhr da. Unsere Sitze waren in Ordnung. Keine Klimanlage, aber mit offenen Fenster plus Fahrtwind passte das schon. Neben uns saß ein „Paar“. Eine Französin und ein Deutscher, der mit indischen Akzent englisch sprach. Es klang total schräg und wir sagten ihm, daß er sich das schnell wieder abgewöhnen müsste. Sie beide studieren Jura in Bangalore und machten gerade Urlaub.

Als eine Stunde später der Bus endlich losfuhr, nachdem er nur blöd herumstand und auch kein Mensch mehr nach uns eingestiegen war, waren wir glücklich, daß es endlich losging. Die Straßen waren aber total verstopft und somit war das Vorankommen eher schleppend. Als wir dann so eine halbe Stunde unterwegs waren, sahen wir unser Ziel. EINE TANKSTELLE. Jetzt wurde erstmal fröhlich getankt und dann ging es genau die selbe Richtung wieder zurück zu unserem Startpunkt!!!! Und dann in die andere Richtung raus aus Delhi.

Also wir standen eine Stunde nutzlos auf dem Parkplatz, um dann eine Stunde im Verkehr zu stehen, um zu tanken??!!

Das ist Indien.

Die Fahrt war ansonsten nicht wirklich aufregend. Teilweise sehr schlechte Straßen, so das Du durchgeschüttelt wurdest, dann eine Pause an einem Straßenrestaurant wo Du unteranderem Müsli für mehr Manneskraft kaufen konntest, und zwischendurch sprangen Inder in den Bus und verkauften Chips, Kokosnußscheiben usw. Ein Mann bot irgendwelche Bohnen an, die er in einem Eimer transportierte. Wir wollte die mal probieren und bestellten eine Portion. Kosten 10 Rupien….7 Cent.

Er nahm ein Stück Zeitungspapier, packte mit der bloßen Hand ein Haufen gekochte Bohnen darauf, dann streute er Zwiebelwürfel drauf, spritze Zitronensaft auf den Haufen und dann gab es noch eine Salzgewürzmischung on top.

Wir aßen diese Bohnenmischung mit den Fingern und ich muß sagen, es war gar nicht schlecht.

Nach ca. 6,5 Stunden Fahrt kamen wir in Haridwar an. Ja, für 250 Kilometer braucht man in Indien länger 😉

Haridwar ist eine sehr wichtige Stadt für die Hindus. Eine Pilgerstätte direkt am Ganges.

Als wir als aus dem Bus stiegen, nahmen wir uns eine Fahrradriksha, die uns mit samt Koffer und Rucksäcken zum Hotel fahren sollte.

Sagen wir mal so…..wir waren mit samt Gepäck nicht gerade leicht und der Mann auf dem Fahrrad ist beinahe krepiert….zwischendurch hat er uns geschoben, weil er nicht mehr strampeln konnte. Die Fußgänger waren schneller als wir. Ich wollte im Erdboden versinken.

Aber letztendlich hatte er es geschafft und er bekam auch ein fettes Trinkgeld.

Das Hotel hatten wir im Lonely Planet gefunden. Normalerweise suchen wir uns immer eigene Unterkünfte und pfeifen  auf die Vorschläge im Buch, aber diesmal versuchten wir doch unser Glück…und wurden mal wieder enttäuscht.  Laut Buch tolle Zimmer mit allem Schnickschnack, fanden wir uns in einem verdreckten Zimmer wieder, mit kaltem Wasser und Wichsflecken auf dem Laken. X Mal mussten wir um neue Laken, Handtücher usw. bitten….was am Ende auch geklappt hat. Wir blieben für die Nacht dort, da wir müde waren und wir am nächsten Tag eh mit dem Bus Richtung
Risikesh fahren wollten.

Ich denke Lonely Planet bekommt Geld gezahlt….wie kann das sonst angehen?! Und wir hatten das nicht zum ersten Mal. Auch Restaurants waren teilweise super schlecht und wurden in dem Buch als der Knaller schlechthin verkauft.

Naja, ansonsten bin ich Freund von Lonely Planet. Du hast geballte Informationen über alle möglichen Orte und Plätze und das hilft schon gewaltig.

Dann sind wir zum Ganges gegangen, der heiligste Fluß Indiens, der auch hier direkt neben der Stadt verläuft. Es war Vollmond und die Ghats, die Badestufen zum Ganges, waren voll mit Pilgern.

Fortsetzung folgt….

 

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Eine Kleinigkeit am Abend

Ein Mann lernt im Flugzeug eine bildschöne Frau kennen.

Sie erzählt ihm, daß sie auf dem Weg zu einem Nymphomanentreffen sei, um dort über ihre Forschungsergebnisse zu sprechen.

Sie hat nämlich heraus gefunden das Inder und Juden die größte Libido besitzen.

Sie: „Wie heißen sie eigentlich?“

Er:“ Ranjid Goldblatt.“

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Penis in Mudpot

Die geilste Geschichte, die ich je gehört habe.

Als wir so durch die Tempelanlagen Hampis schlenderten, erklärte uns unser indischer Tourguide alles von A bis Z. Er war aber etwas schwer zu verstehen, da indisches Englisch eh immer schwer zu begreifen ist und gelispelt hat er auch. Wir hielten an einer Tempelwand an in dem man Steinbilder bewundern konnte. Die Bilder erzählen natürlich eine Geschichte und diese versuchte nun unser indischer Freund zu erklären. Es klang ungefähr so:

That was teacher…..er zeigt auf die eine Figur….

That was student…..er zeigt auf andere Figur…

Teacher tried to teach him many things, also about women…..er zeigt auf das nächste Bild, das aussieht wie zwei Frauen…

But student is Sexman.

Ich so: Wie bitte?

Er ganz ernst: Sexman.

Ich weiß nicht warum, aber ich konnte nicht mehr. Ob es die Aussprache war, oder der ernste Blick des Inders. Ich musste voll loslachen. Ich ging etwas beiseite , um mich zu beruhigen während unser australischer Freund, der auch super Deutsch spricht, sich die weitere Geschichte erklären ließ. Nach 2 Minuten kam ich wieder zur Gruppe und unser australischer Freund sagte mir grinsend, daß er mir jetzt die Geschichte zu Ende erzählen wird….so wie er sie verstanden hat… Er erklärte mir dann fast lachend, daß der Lehrer seinem Schüler Dinge beibringen wollte…aber der Schüler hatte nur Weiber im Kopf….er war notgeil….und wegen dieser Notgeiligkeit (der Australier hat das so süß gesagt) hat der Lehrer den Penis des Schülers in ein mudpot gesteckt ( heiße Schlammquelle), damit er sich unter Kontrolle hat. Ich starrte auf das Bild (man sieht wie der Lehrer einen Topf in der Hand hat und dem Schüler an sein bestes Stück hält), schaute zum Inder, der wohl nicht verstand was so witzig ist, guckte zu unserem Freund, der auch schon grinste und mein Partner feixte sich auch schon ein. Ich war wirklich beschäftigt ernst zu bleiben, aber dann kam plötzlich ein Inder um die Ecke, den wir schon vorher vor der Tempelanlage getroffen hatten. Ein lustiges Kerlchen, der auf die Frage, woher er kommt, antwortete, daß er daß nicht wüsste…er wurde ja wiedergeboren..und was er vorher war…keine Ahnung. Auf jeden Fall kommt dieser Herr um die Ecke, kommt auf uns zu, wir stehen immer noch neben dem Sexman mit dem Mudpot auf seinem Penis und dann ruft er laut auf englisch: DAS IST DER PERFEKTE PLATZ ZUM HEIRATEN!!!

Nun war alles vorbei. Ich bekam einen Lachkrampf!!! Das war einfach zu komisch!!

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In Goa gibt es viele Irre.

Ich bin gestern morgen schon um 6.30 Uhr zum Strand gegangen. Was gibt es schöneres als bei Sonnenaufgang am Wasser lang zu spazieren….die Gedanken baumeln zu lassen und Meeresbrise einzuatmen?

Ja, der Strand, die Wellen und ich……und noch paar Bekloppte…..

Bekloppter Nr 1

Ich sehe einen Westler in Yogihose und nacktem Oberkörper am Wasser stehen. Seine Augen sind geschlossen und seine Arme erhoben sich in die Luft. Er sah aus wie Bruce Lee für Arme.

Naja…noch wirkte er harmlos. Gestalten die irgendwo in Öko-Kleidung die Sonne anbeten oder ähnliches….in Indien ganz normal….

Ich gehe also weiter…bin fast bei ihm und da fängt er plötzlich an zu schreien. Er brüllt irgendwelche Laute…zuckt und geht weiter.

Boah, habe ich mich erschreckt….was ist den mit dem los?!

Er ging dann immer weiter…ich ein paar Meter hinter ihm….

Der Kerl blieb immer wieder stehen und brüllte und macht komische Kampfmoves….

Ich ließ mich etwas zurückfallen…..Sicherheitsabstand….irgendwie ganz angenehm.

Bekloppte Nr 2

Eine Frau versuchte Yoga zu machen…den sogenannten Sonnengruß. Sie zappelte aber so merkwürdig herum, daß ich dachte, daß ich mir beim Zusehen schon etwas zerren müsste. Sie versuchte es aber immer weiter und alle 20 Sekunden fiel ihre Brille in den Sand. Irgendwie tat sie mir leid.

Bekloppte Nr 3

Nach einer Weile drehte ich dann um, um langsam wieder nach Hause zu gehen. Sehe ich vor mir 3 Typen (Inder) in Karate Montur. Der eine mit dem gelben Gürtel kämpfte mit einem anderen, der einen schwarzen Gürtel trug….naja…kämpfen konnte man es nicht nennen. Die beiden tänzelten minutenlang nur herum und der dritte im Bunde quitschte ständig, als wenn er eine Gummiente ist, auf die draufgetreten wird. Ich stehe da also und beobachte sie eine Weile….steht plötzlich ein älterer Herr neben mir und meinte: Ziemlich gefährlich oder? Und zeigte auf die „Kämpfer“…sie könnten das nicht….No, No…..

Ich dachte so???? Wie bitte?? Woher will er das wissen?? Ich stellte mir in diesem Moment vor wie ich mit einem super Kick den Klugscheißer auf den Boden schmeiße und dann sein überraschtes Gesicht fotografiere, noch etwas cooles sage und dann unter Applaus der Menge auf mein Fahrrad springe….aber
naja…er hat aber leider recht gehabt…ich kann nicht kämpfen….no, no.

Ich unterhielt mich dann eine Weile mit dem Mann. Dieser erzählte mir seine halbe Lebensgeschichte und fragte ob ich aus Schweden komme.
Ich so: Warum? Weil ich blond und blauäugig bin? Nein, sagt er….weil ich so groß bin…schwedische Frauen sind groß. In diesem Moment dachte ich nur: Sorry, aber für den Durchschnittsinder wirkt jede westliche Frau groß.

Ich verabschiedete mich dann und er rief mir hinterher, daß er hier jeden morgen sei. Ich soll wiederkommen und dann können wir diskutieren….

Diskutieren? Was will er diskutieren? Ich will morgens meine Ruhe haben…

Bekloppter Nr 4

Hüpfe dann auf mein Fahrrad und fahre nach Hause. Auf dem Weg komme ich bei der German Bakery vorbei und grüße meinen jüdischen Freund, der gerade beschäftigt war die Tische sauberzuwischen. Er schaute mich an, als wenn er mich noch nie gesehen hat und wischte weiter. Ich stieg vom Rad ab und ging auf ihn zu. Kann doch nicht sein, daß er nicht weiß wer ich bin. Haben gestern lange miteinander gesprochen. Als ich dann vor ihm stand und ihn fragte, ob er mich nicht mehr erkennt…schaute er mich ängstlich an…als wenn er gesucht wird…und ich ihn gefunden habe….oder vielleicht dachte er auch ich sei ein
Judenjäger  wie Christoph Walz in Inglourious Basterds. Als ich ihm noch ein wenig half sich zu erinnern, strahlte er plötzlich und wusste meinen Namen und alles.

Ich fragte nicht weiter nach, warum er sich nicht erinnert hat…..er lebt viele Monate in Goa…jedes Jahr und ansonsten lebt er in Nepal….ich glaube der Typ ist regelmässig zugekifft…..da kann man schon etwas verpeilt sein.

Bekloppte Nr 5

Abends war ich dann noch mit meinem Partner und unserem australischen Freund am Strand. Der Australier ist 24!!Wir stehen so am Wasser…es kommen die ganzen Mädel mit den Ketten angerannt….und dann fragen sie im Ernst, ob der junge Mann MEIN SOHN SEI!!!!!!

Entschuldigung??!!

Wie alt sehe ich denn aus???

Alles Irre hier!!

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Was passiert, wenn man am Strand versucht Ketten zu kaufen?

1. Du gehst an den Strand und sieht wie ein Touri aus.

2. Eine Inderin kommt auf Dich zu, fragt wo Du her kommst und wie Du heißt und fragt dann ob Du Schmuck kaufen willst.

3. Überlege jetzt ganz genau, ob Du Interesse zeigen möchtest, oder nicht. Denn wenn Du Interesse zeigst, passiert folgendes:

Du zeigst Interesse indem Du die Ketten ansiehst.

5 Sekunden später stehen 10 Frauen um Dich herum. Alle haben die Taschen voller Schmuck und fangen an Dich damit zu bewerfen.

Du sagst, daß das so nicht funktioniert. Du willst den Schmuck in Ruhe auf einer Decke begutachten.

Decke taucht auf und damit 10 weitere Frauen.

Du sitzt also von 20 hysterischen Frauen umringt im Sand und bekommst jede Sekunde eine andere Kette gezeigt.

Du bekommst gewaltige Kopfschmerzen.

Dann suchst Du einige Sachen aus.

Die Frauen, die leer ausgehen werden böse.

Sie schreien sich gegenseitig an.

Eine Frau fragt mich, was mein Problem sei. Warum ich nichts von ihren Sachen nehmen würde….und guckt mich wütend an.

Ich war nicht mehr höflich, da genervt und sagte ihr trocken heraus, daß ICH überhaupt kein Problem habe, sondern ihre Sachen einfach nicht mag.

Inderin wird patzig.

Sie wird ignoriert.

Dann wird mit den anderen Inderinnen gehandelt.

Sie wollen super viel für die Schmuckstücke.

Du sagst nein.

Nun werden traurige Lebensgeschichten erzählt. Mein Mann schlägt mich, ich habe Hunger, ich bekomme schon mein drittes Kind usw.

Sollst schlechtes Gewissen bekommen und mehr zahlen.

Habe auch Mitleid….will aber trotzdem nicht mehr zahlen….nur ein bißchen mehr…fürs Gewissen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit verlassen wir den Strand und sind  F E R T I G!!!!!

Einkaufen kann so anstrengend sein…..

2

Indische Zettelwanderung

Der Trip nach Margao war erfolgreich. Mein Schatz setzte mich am Buchladen ab, wir machten aus, daß er mich in 30 Minuten wieder abholt und somit hatte ich Zeit zu schauen ohne das jemand Augen rollend hinter Dir steht und alle 5 Sekunden auf die Uhr schaut. Die 30 Minuten gingen SUPER SCHNELL vorbei….ich hatte mich noch gar nicht warm gelesen…da stand schon mein Schatz vor mir…ich so: Was, schon eine halbe Stunde vorbei??

Ich noch schnell gefragt, ob er auch die Rumkugeln besorgt hat….die Frage wurde bejaht und dann fuhren wir los.

Mein Buchwahl traf auf ein astrologisches Buch und eine Lektüre über Wiedergeburt.

Auf dem Rückweg fuhren wir noch zu einem Imbiß, um uns unser Abendessen zu kaufen….das Essen sah sehr gut und sauber schien es auch zu sein.

Jetzt ist es ganz interessant zu sehen wie so ein Kauf von Essen aussieht: Also…Du gehst zur Theke und zeigst was Du möchtest. Wir zeigen auf einen Pott Butter Chicken und einen Pott Chicken Masala, auf eine Hühnerkeule Tandoori und auf eine Dose Cola…..das Essen ist heiß….die Cola ist kalt…

Nun holt ein Inder die bestellten Sachen aus der Theke, ein anderer Inder bringt die Tüte….der erste Inder packt alles in diese Tüte und stellt sie wieder in die Theke….dann schreibt er einen Zettel. Diesen Zettel gibt er Dir und zeigt auf eine Kasse auf der anderen Seite des Imbisses. Mein Freund geht zur Kasse, während ich dieses Schauspiel genüsslich beobachte…Freund gibt dem Inder an der Kasse den Zettel. Dieser schaut drauf und ruft dem Inder an der Theke etwas zu…..dann wird diskutiert…dann will Kassen-Inder Geld….Schatz gibt Geld…..Stromausfall……alles finster…das einzigewas man sah war das Feuer unter dem Hühnchengrill. So standen wir dann 5 Minuten. Der Laden war gut besucht….aber alle blieben ruhig und warteten, daß das Licht wiederkommt…naja, kein Wunder….die kennen das ja zu genüge….also wenn in Karstadt plötzlich alle Lichter ausgehen würden, würde extreme Panik ausbrechen…darauf wette ich….naja…Strom kam wieder….es konnte bezahlt werden…ich währenddessen überlegt, daß es nicht so toll ist, daß unsere Cola mit dem heißen Essen in einer Tüte ist….der Theken Inder war gerade beschäftigt, ich also hinter den Thresen gegriffen und unsere Cola herausgenommen und geöffnet…hatte Durst!!

Freund hat bezahlt….bekommt Zettel zurück…muß damit wieder zum Theken Inder….der nimmt den Zettel..schaut drauf….kontrolliert nochmal die Sachen in der Tüte….realisiert, daß ich die Cola schon genommen habe und….jaaaaaa, gibt uns die Tüte!!!!

Weggessen…

3

Fahrt durch den Monsun

Vorgestern sind wir mit dem Moped in die Hauptstadt Goas
gefahren. Die Stadt heisst Panaji und die Fahrt dorthin war sehr schön. Überall
siehst Du Reisfelder und Palmen. Grün wohin das Auge reicht. Aber meinem
Hintern hat die Tour nicht so gefallen. Nach der knapp 1-stündigen Fahrt zur
Hauptstadt tat mein A**** ziemlich weh. Die Stadt selbst ist ganz nett. Wir
waren am Hafen, in einem Buchladen, bummelten herum und  aßen Mittag.

Es gibt dort auch eine weiße Kirche, die früher wichtige
Anlaufstelle für die Portugiesen war, die nach der langen und gefährlichen
Überfahrt von Europa nach Indien, das starke Bedürfnis hatten als aller erstes
Gott für die sichere Ankunft zu danken.

Später fuhren wir nach Old Goa. Diese ehemalige Hauptstadt
liegt ca. 10 Km von Panaji enfernt. Old Goa musste leider wegen Cholera-und
Malariaepidemien den Status Hauptstadt im 19. Jahrhundert aufgeben. Wir parkten
unser Moped am Gandhi Circle

und gingen zu der großen Basilika und zu der großen Kathedrale….die
größte Asiens.

Also wenn man diese Bauten sieht, denkt man nicht, daß man
in Indien ist.

Bei einer kleinen Rast lernten wir noch diesen süßen Schatz
kennen.

Ein Straßenhund. Super lieb und sehr hungrig. Wir kauften
ihm ein Stück Brot….was besseres gab es leider nicht und fütterten ihn. Am
liebsten hätten wir den Hund mitgenommen…..

Nun sollte die Rückfahrt stattfinden, bevor die Dunkelheit
hereinbricht.  Die indischen Straßen sind
schon gefährlich genug, da muß man nicht noch mehr riskieren.

Als wir losfuhren zogen sich schon Wolken zu schwarzen
Gebilden zusammen und man hörte leises Donnern.

Wir waren gerade mal 5 Minuten unterwegs, als es anfing zu
regnen. Noch nicht doll…

Dann wurde es aber etwas stärker, also meinte mein Partner,
daß es besser sei am Straßenrand zu parken und uns unter einen Baum zu stellen.
2 Inder folgten unserem Beispiel. Achso, als ich vom Moped stieg, trat ich
volle Kanne in einen frischen Kuhfladen….herrlich….

Da standen wir also und wurden etwas naß..und der Regen
wurde immer heftiger….und wir wurden naßer…bis wir merkten, daß dieser Guß
nicht nach paar Minuten aufhören würde. Die beiden Inder neben uns rannten zu
einem einige Meter entfernten Hüttchen, um sich unterzustellen und wir rannten
hinterher. Auf den Straßen bildeten sich Flüsse, das Gewitter wurde immer
stärker und ich habe noch nie soviel Wasser herunterkommen gesehen. Da standen
wir nun komplett durchnässt unter einem Palmendach mit einigen Indern darunter
eine alte Frau, die mich immer zahnlos anlächelte und warteten das es aufhört
zu schütten. Die Blitze und die Donner waren super laut und es regnete so stark,
daß Du teilweise nichts sehen konntest. Das war ein Erlebnis!!!

Nach einer halben Stunde war es vorbei.

Die beiden Inder, die auch als erstes unter dem Baum
standen, fragten ob wir Nessi kennen würden und ob die Geschichte stimmt. Mein
Partner, der mit diesen Fabelgeschichten überhaupt nichts anfangen kann…..ich
bin da schon etwas anders gestrickt….meinte dann zum Inder, daß er nicht wüsste
was dessen Zugang sei. Er fragte ihn, ob er auch glauben würde, daß
Ganesha, der Elefantengott, tatsächlich hier die Straße entlang gegangen
wäre….ein Mensch mit Elefantenkopf….

Der Inder schaute ganz ernst und sagte: Sicher ist Ganesha
hier entlang gegangen…sogar 3 Mal!!

Da sagte mein Partner: Tja, wenn das Dein Zugang ist….jaaa,
Nessi existiert!! Der Inder strahlte, wir sprangen auf unser Moped….Mascha
stieg versehentlich nochmal in den selben Kuhfladen und dann fuhren wir los.

Klatschnaß hatten wir noch 45 Minuten Fahrt vor uns und das
beste daran war….es fing nach einiger Zeit wieder an zu schütten. Uns war es
aber egal. Nasser konnten wir nicht werden. Also fuhren wir durch den Monsun.

Ich habe zwar gefroren und die Regentropfen schlugen mir wie
Hagelkörner ins Gesicht, aber dieses Erlebnis will ich trotzdem nicht missen!!

Als der Schauer wieder aufhörte, fing gerade an die Sonne
unterzugehen. Alles war in Orange getaucht, von der tropischen Vegetation
tropfte überall das Wasser herunter, Kühe mit ihren Kälbern kamen uns entgegen
und der Fahrtwind fing langsam an uns zu trocknen.

Ein traumhaftes Gefühl.

Ich war klatschnaß und meine Finger waren runzelig, als
hätte ich 2 Stunden in der Badewanne gesessen.

Da hieß es nur noch…ab unter die Dusche!!