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Um laberfreie Strandzone wird gebeten.

Heute Morgen war ich schon früh am Strand. Ich genoß am Wasser entlang zu gehen, mich in die noch zarte Sonne zu legen und in die Wellen zu springen.

Der Nachteil, wenn man als Frau alleine unterwegs ist ist, daß Männer immer meinen, daß sie einen anlabern müssen. An jeder Ecke kommen junge Goaner auf einen zu und begrüßen Dich, fragen wo Du her kommst, wie Du heißt usw.

Als ich auf meinem Tuch lag und las, kam wieder so ein Exemplar auf mich zu und fragte mich, ob er sich neben mich setzen darf.  Ich so: „Der Strand ist groß genug. Du musst nicht direkt neben mir sitzen“.

Er lächelte nur doof und setzte sich.

Ich las weiter und wartete nur darauf, daß er mich anquatscht.

Er: „Woher kommst Du? Wie heißt Du…blabla.“

Ich: „Paß mal auf. Es ist nichts persönliches, aber ich will jetzt mit niemanden reden. Ich will einfach meine Ruhe!!!“

Er:“ Sorry, sorry.“ Und wackelte davon.

Später ging ich im Supermarkt noch etwas einkaufen und sah, daß irgendein Vollhonk auf meinen Oktoberfestflyer, den ich dort an der Infowand angebracht hatte, einen Flyer für eine Russendisko geklebt hatte. Gekommen, gesehen, heruntergerissen…..da werde ich ja zum Julius…..

Ich kaufte alle Zutaten für meinen Kuchen ein, den ich heute nachmittag bei einer Freundin backen werde. Sie hat nämlich einen Backofen!!!! Eine Seltenheit in Indien. Es soll ein Probebacken werden, damit es dann im Backkurs keine bösen Überraschungen gibt.

Juhuuu, Marmorkuchen!!! Ich freue mich….ich hoffe er wird was. Denn hier ist die Qualität der Zutaten oft nicht so gut wie in Deutschland, oder Österreich.

Gestern hatten wir auch wieder unsere indische Köchin bei uns. Sie hat ein Krabben-Kokoscurry gezaubert. Köstlich!!!

(Die Krabben frisch vom Markt werden gesäubert)

(Hier wird nun die Kokosnuß frisch ausgeschabt)

Leider habe ich vergessen ein Foto vom fertigen Gericht zu machen. Nun ist alles weg 😦

Drückt mir die Daumen für den Kuchen 😀

Eure Quasseltasche