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Zugfahrt nach Norddeutschland

Am Vorabend meines Geburtstages ging es los. Ein Nachtzug sollte uns nach Norddeutschland (oder wie mein Freund sagt: Nordgermanien) bringen 😀

Ich war super aufgeregt. Alles war gepackt und als wir in unserem Abteil saßen, konnte es nicht schnell genug losgehen.

Entspannen konnte ich mich aber noch nicht wirklich. Wir konnten nämlich kein 2er Abteil buchen. Es war schon alles ausgebucht. Also bekamen wir ein 4er Abteil. Ich hatte daher die Sorge, daß wir irgendwelche nervigen Typen als Reisebegleiter aufgedrückt bekommen.
Mit uns reiste auch eine Truppe Motorradfahrer, die eine Tour durch Österreich gemacht hatten und jetzt auch Richtung Hamburg fuhren. Die Gruppe war ca. 10 Mann stark und jedesmal, wenn einer von ihnen mit Lederkluft, Riesen-Bart und Bierpalette mit einem Ticket in der Hand sein Abteil suchte, betete ich zu Gott, daß er nicht bei uns sitzt.

Erst als der Zug anrollte und die Rocker ihre Plätze anscheind gefunden hatten, konnte ich etwas aufatmen. Aber ich wusste auch, daß wir noch x Stopps machen würden…also wer wusste was noch kommt….

Mein Freund bemerkte natürlich mein Gezappel und wollte dem eine Ende setzten. Als der Schaffner vorbeikam, um die Tickets zu kontrollieren, fragte mein Freund, ob noch Fahrgäste zu unserem Abteil dazustoßen. Der freundliche Schaffner versicherte, daß er sich erkundigen wird.

Nach 5 Minuten kam er zurück, steckte den Kopf ins Abteil und sagte: „Sie bleiben alleine“….und weg war er.

Ich lehnte mich erleichtert zurück und schaute lächelnd aus dem Fenster.

Die restliche Fahrt war sehr gemütlich. Wir aßen, lasen und redeten und dann legten wir uns schlafen….ach wie wohltuend doch das Zuggeräusch beim Schlafen sein kann…

Wobei ich sagen muß, daß die Betten im indischen Zug Richtung Bombay größer waren und es fehlte mir auch der indische Teeverkäufer, der alle 5 Minuten durch die Gänge lief und „Garam Chai, garam, garam“ schrie…..so ein schöner heißer Chai ist immer was Feines 😉

Um 5 Uhr war ich schon wieder wach, weil die Rocker schon in Hannover ausstiegen und daher schon sehr früh und sehr laut ihr Frühstück einnahmen. „EY, KLAUS!!!! SCHWAZEN KAWWE, ODER WAT??!! EY, KALLE, WAT IT DENN DAT FÜR EIN SPIEGELEI?!! VOLL FLÜSSIG, ALDA“.Dann Gegrölle und der Kaffeeduft der in meine Nase zog…..da ging nichts mehr.

Also stand ich auf, machte mich frisch und schaute verschlafen aus dem Fenster.

Meinen Schatz weckte ich dann gegen 7 Uhr.

In Hamburg angekommen erstrahlte der Himmel im schönsten Blau. Es war ein richtig sonniger Morgen. Ich freute mich auf meine Familie und ich war so froh, daß sich mein Norden von der Schokoladenseite zeigte…..und das an meinem Geburtstag!! 😀

Fortsetzung folgt…..

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Übermorgen geht es los!!

Jaaaaaaa, Mascha fährt in den Norden 😀

Ich bin schon ganz aufgeregt!!! Ich sehe meine Familie und wir feiern am Sonntag meinen Geburtstag!!

Es ist schon eine Ewigkeit her, daß wir an meinem Geburtstag zusammen waren.

Jetzt muß nur das Wetter mitspielen…..Regengott….Du hast Sendepause!!

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Weltfischbrötchentag

An alle Nordlichter, Möchtegern-Nordlichter und Fischbrötchenliebhaber!!!

Morgen ist WELTFISCHBRÖTCHENTAG!!!!!

Ja, das gute Fischbrötchen ist für uns Norddeutsche so wichtig, wie für den Berliner die Currywurst und für den Bayern die Weißwurst.

Ich LIEBE Fischbrötchen. Wie soll es auch anders sein? 😉

In ein paar Tagen bin ich ja wieder in meiner norddeutschen Heimat zwischen den Meeren und freue mich schon sehr auf mein Fischbrötchen (es dürfen natürlich mehr sein als nur eins…also nur eins wäre etwas wenig…oder?)

Es gibt doch nichts schöneres als am Strand zu sitzen, die steife Brise um die Nase wehen zu lassen, die Möwen kreischen zu hören, die Salzluft zu riechen und in ein knuspriges Matjesbrötchen zu beißen.

*Mascha ist kurz wegen akuter Vorstellungskraft und Erinnerungsschwelgung außer Betrieb*

Immer noch

Immer noch

….

Uuuuuuuunnnnnd……..Ja, sie ist wieder da!!!!

Ach Leute, ich bin halt durch und durch…..nein, kein Krabbenpuhler (habe ich aber mal gemacht…sitzend auf einem Deich…ich fand’s spitze)

…ich meinte Nordkind……habe ich das schön gesagt? Ich denke schon 😉

Ich erzähle allen begeistert wo ich herkomme, wie schön es dort ist und verteidige das „schlechte“ Wetter.

Letztes habe ich mir sogar die Schleswig Holstein Hymne angehört.

Ich habe sie meinem Schatz vorgespielt und mit Stolz verkündet, daß das unsere Hymne sei.

….so als ob wir in Schleswig Holstein dieses Lied jeden Tag in der Schule singen würden oder ähnliches. In Wirklichkeit hörte ich diese „Meisterwerk“ in meinem gesamten Leben erst 5 Mal oder so…und das nur wenn ich es schaffte bis Mitternacht noch wach zu sein. Um diese Zeit spielt der Radiosender RSH diese Hymne.

Und wie erkennt man einen Norddeutschen in Wien? Einen Norddeutschen findest Du nicht beim Schnitzelwirten, sondern in der Nordsee 😉