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Drama auf dem Spielplatz

Gestern war ich wieder als Mary Poppins im Einsatz.

Ich stand auf dem Spielplatz und unterhielt mich mit einer Mutter.

Ihr Sohn, ein rothaariger, sommersprossiger Junge, spielte gerade an der Rutsche.

Ich stand an der Leiter und passte auf mein kleines 4-jähriges Ziehmädchen auf (nennen wir sie mal Maria), das gerade am Herumklettern war.

Die Mutter des 5-jährigen Rotschopfs hatte schon eine ganze Weile mit Maria gespielt und gelacht. Sie kennen sich schon, da die Mütter befreundet sind.

Als ich also da an der Leiter stand, Maria kletterte und die Mutter vom Rotschopf sich mit uns unterhielt, kam plötzlich ihr Sohn tränenaufgelöst auf uns zu gerannt, stellte sich vor seine Mutter und sagte von Tränen geschüttelt:

„Mama, immer wenn wir auf dem Spielplatz sind sprichst und spielst Du mit Maria!! Nie mit mir!! Das macht mich sehr traurig!!“

Eine riesige Tränenwelle überschüttete den Kleinen, er hob seine Arme Richtung Mama, schaute diese mit allen Schmerz der Erde an, holte Luft und dann kam das theatralische Ende:

„Mama, Du brichst mir mein Herz!!“

Ich war von dieser dramatischen Darstellung ganz überwältigt und die Mutter versuchte ein Lachen zu unterdrücken und nahm ihren kleinen Racker in der Arm.

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Habt Ihr mich vermisst??!!

Hallo Ihr Lieben!!

Ich bin zurück!!!!

Die Tage in Ungarn waren wunderschön. Ich kann mich dort auf dem Land so richtig erholen und Energie für den erneuten Alltag sammeln.

Da ich nicht super viel Zeit habe, aber mein Kopf voll ist, werde ich nun kurz einen Überblick über meine Erlebnisse bloggen.

In Ungarn sahen wir eine ehemalige Synagoge. Sie wird aber nicht mehr also Gotteshaus verwendet, sondern als Café. Und draußen am Eingang leuchtet eines dieser schrecklichen „Open“ Schilder mit blinkenden Lämpchen. Ich war schockiert!!!

Auf einem bestimmten Abschnitt auf einer Landstraße in Ungarn stehen immer Straßennutten. (Mein Freund versuchte dann immer Knallerbse davon zu überzeugen, daß diese leichtbekleideten „Damen“ nur schlechten Geschmack haben und auf den Bus warten 😉 )
Irgendwann erblickte ich an der Straße eine Nutte, die breitbeinig auf dem Boden saß…Kopf gesenkt…Ich dachte, sie sei betrunken, aber als wir an ihr vorbeifuhren erblickte ich mit Grauen, daß die Frau breitbeinig ohne Hemmungen zwischen ihren Beinen fummelte. Es war alles zu sehen und mir wurde schlecht. Ok, als Straßennutte bist Du eh schon tief gesunken, aber eine gewisse Scham ist doch menschlich, oder? Ich weiß nicht was sie da gemacht hat, aber sie hätter auch hinter einen Busch gehen können.

Gestern war ich mit dem kleinen Zwerg, auf den ich zwischendurch aufpasse, im wunderschönen Rosenpark. Ich saß auf einer Bank und las. Der Kleine schlief in der Karre.
Da kam eine laute Schulklasse auf mich zu. 20 ca. 8-jährige. Und 2 „Lehrer“. Die Kinder stürmten los Richtung Spielplatz und schauten nicht nach links oder rechts.
Da wurde die eine Lehrerin/Betreuerin böse und rief, daß sich alle vor die rosa Rosenbüsche stellen sollen. Die Frau sprach primitives Wienerisch und ich hätte auch nach ihrem Aussehen her, eher gedacht, daß sie froh sein würde eine zu rauchen und die Kinder sich selbst überlassen würde.
Ich hatte mich aber geirrt. Sie stand vor der Klasse und sagte: „Also Kinder, seht ihr diese Rosen? Diese rosa Farbe hat einen bestimmten Namen. Sie heißt…..“
Plötzlich rief ein Junge aus der Klasse: „Lasst uns gehen!!!“ Und marschierte los.
Ihm folgten spontan ¾ der Klasse.
Die Lehrerin war anscheind hilflos und trottete hinterher.
Aber an den Klassenproll gewandt sagte sie:
„Georg, auch in den Sommerferien braucht man geistige Anregung nicht nur Nintendo spielen +TV schauen!! Sondern geistige Tätigkeit!!! Das heißt mit dem Gehirn arbeiten!!!
Georg stellte auf taub und ging stur Richtung Spielplatz.

Naja, sie hat es wenigstens versucht.