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Alice im Wunderland

Leute, nun endlich geht es los. Ich berichte von meinen Trips. Nun hoffe ich nur, daß ich alles noch irgendwie zusammen bekomme 😉

Also, es war Zeit Dehli zu verlassen, da wir nach wochenlangem Smog nicht mehr wussten wie sich ein Leben ohne Husten anfühlt.

Nachdem alles zusammengepackt war, begaben wir uns zum Bahnhof. Unser Ziel war Chandigarh…die Hauptstadt von Punjab. Ein Staat im Norden Indiens, vor dem Himalayagebiet, Nachbar von Pakistan.

Als wir in einem eigentlich ganz tollen Abteil saßen (keine erste Klasse) und ich wusste, daß das Klo nicht weit weg ist (erinnert Euch an mein Trauma), konnte die Fahrt losgehen. Als wir gerade mal 30 Minuten unterwegs waren und uns mit Hustenbonbons vollstopften, braute sich draußen ein Unwetter zusammen. Am Anfang konnte man noch die armen Behausungen neben den Gleisen sehen und die Menschen, die dort wohnten, aber dann war alles in einem schrecklichen Sand/Smogsturm verschwunden. Blitze zuckten am Himmel und es regnete. Ich schloß das verschmutzte Fenster an meinem Platz, sah die Menschen draußen im Sturm herumrennen und dachte nur: „Wir haben zur rechten Zeit diese Hölle von Hauptstadt verlassen.“

Die Fahrt war nach ca. 5 Stunden vorbei. Es war schon abend, wir traten aus dem Bahnhof, wurden von vielen Sikhs (das sind die Inder mit dem Turban…..Punjab ist der Staat der Sikhs), die uns mit ihren Taxen führen wollten belagert, entschieden und für einen netten Herrn und fuhren direkt in unser Hotel.

Das Hotel war sehr schön und wir fielen relativ schnell müde und hustend ins Bett.

Am nächsten Morgen gingen wir zum Früstücken in ein Café, daß von Lonely Planet empfohlen wurde. Mein Freund steht zwar nicht so auf die amerikanischen Caféketten, aber ich bestand darauf. Als wir uns dann in die weichen braunen Sessel kuschelten, Cappu tranken und dazu einen warmen Bananenmuffin aßen, war ich im 7. Himmel. Ich las die Times of India, lauschte der Lounge Musik und wollte gar nicht weg. Ja, Mascha hat sich voll in Indien integriert 😉

Aber irgendwann muß man sich trennen. Wir wollten uns nämlich den berühmten „Fantasy Rock Garden“ ansehen. Ein Inder hat vor viele Jahren angefangen illegal Baumüll zu kunstvollen Gegenständen zusammenzubasteln…und das auf Land, das ihm zu diesem Zeitpunkt gar nicht gehörte. Es gab viel Streß, aber letztendlich hat seine Anlage überzeugt, der Park durfte bleiben und nun ist dieser Ort eine große Touristenattraktion. So war die Beschreibung im Buch. Wir fanden, daß das ganz interessant klang und machten uns auf den Weg.

Als wir uns so durch Chandigarh kutschieren ließen, fiel uns auf, daß diese Stadt viel ruhiger und sauberer als Delhi ist und es gibt dort auch sehr viele Parks. Und auch an den Straßen stehen überall Bäume. Ich war positiv überrascht.

Als wir dann den Fantasy Rock Garden betraten, fühlte ich mich wie Alice im Wunderland. DAS hatte ich nicht erwartet. Es war traumhaft schön!!!

Auf einem großen Platz gab es dann für Familien die Gelegenheit zu schaukeln, mit einem Kamel zu reiten usw.

Abends waren wir dann in einem großen Shopping-Center. Unser Hotel war nur 5 Minuten davon entfernt. Wir waren gesundheitlich noch angeschlagen und hatten keine Lust wegen dem Abendessen wieder 30 Minuten in das Stadtzentrum zu fahren. Während wir im Shopping Center im Restaurant saßen, fiel im kompletten Gebäude das Licht aus…..der normale Wahnsinn in Indien 🙂 Nach 5 Minuten war der Strom dann wieder da.  Mach das mal in Deutschland. Da würde bestimmt Panik ausbrechen. Hier ist das Alltag.

Am nächsten Tag bummelten wir noch mehr durch die Stadt. Wir besuchten auch den größten Rosengarten Asiens…..nur das zu der Zeit keine Rosen da waren…. Es war trotzdem schön. Wir saßen auf der Wiese, spielten Karten, genossen die frische Luft wurden von Indern fotografiert und unterhielten uns nett mit Einheimischen.

Das war unsere Zeit in Chandigarh. Am nächsten Tag ging es mit dem Toytrain Richtung Shimla. Ein Ort im Himalayagebiet….über 2000 Meter hoch.

Fortsetzung folgt…..

 

 

 

 

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Jetzt geht es los!!!!

SOOOOOOOOOO, Mascha betritt die Bühne!! 🙂

Tut mir leid, daß ich es gestern doch nicht geschafft habe zu bloggen, aber das Internet wollte nicht so wirklich. Stromausfälle gab es auch (mein Freund steckte eine Viertelstunde im dunklen Aufzug fest). Ich wäre bestimmt ausgeflippt!!!! Er blieb aber cool 🙂

Da ich erst jetzt anfange die Fotos reinzuladen und meine Gedanken und Erinnerungen sortieren muß, werde ich Euch erstmal über meine Horror Busfahrt Richtung Delhi erzählen.

Der Artikel ist gleich fertig.

Der Rest folgt dann dann Stückchen für Stückchen 😉

Eure Quasseltasche

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I find the way with confusion

Der erste Abend allein in Goa war nicht sehr schön….ich saß 4 Mal im Dunkeln. Einmal saß ich im Wohnzimmer und schaute Tv, beim zweiten Mal war ich gerade im Badezimmer, beim dritten Mal schnitt ich mir eine Ananas in der Küche und beim vierten Mal saß ich wieder im Wohnzimmer. Jedes Mal hatte
ich voll Angst und saß mit meiner Taschenlampe auf der Couch und hoffte, daß das Licht bald wieder kommt. Zum Glück kam der Strom immer schon nach paar Minuten wieder. Diese blöden Stromausfall…that´s India.

Die Nacht war gut. Nicht so toll war es um 6 Uhr morgens geweckt zu werden….irgendein Inder rief auf meinem Handy an und quatschte mich auf Hindi voll. Keine Ahnung was der wollte….

Später ging ich einkaufen. Gemüsestand: 2 Kilo Kartoffeln, 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchknolle und 5 Zitronen…umgerechnet 80 Cent 🙂

Im Einkaufsladen sah ich eine Waage…eine Rupiee und Du erfährst Dein Gewicht…..ich um das Ding herum geschlichen…soll ich, soll ich nicht…..dann dachte ich…was solls…bin zur Kasse, um Geld zu wechseln….und da sagt der nette Ladeninhaber, daß die Waage kaputt ist….

Zufall oder Schicksal?!…..

Nachdem ich mein neues Fahrrad bekommen habe, hielt ich Siesta….naja…nicht wirklich…arbeitete am Computer….als ich da so saß besuchte mich mal wieder der Greifvogel.  Leider´hatte ich kein Fleisch da. Gab ihm als Ersatz einen Keks….er setze sich drauf, aber begeistert war er natürlich nicht.

 

Werde morgen etwas anderes besorgen. Er kommt bestimmt wieder.

Ich konnte so dicht an ihn dran, daß ich dachte ich könnte ihn streicheln…

Nun ist es wieder Abend und bis jetzt kein Stromausfall…Toi, Toi, Toi….

Habe leider nur irgendwelche Quaddeln auf dem Arm bekommen….keine Ahnung wo die herkommen. Hoffentlich sind die morgen weg…

Namasté

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Mückenattacke und Wolkenbruch

Normalerweise schalten wir im Schlafzimmer immer die Klimaanlage an, weil es sonst zu heiß ist. Und ich kann einfach nicht schlafen, wenn es zu warm ist. Mein Freund meinte aber, daß wir es mal mit Ventilator und offener Balkontür versuchen sollten. Ich erwähnte die Mückenproblematik, die aber von meinem Liebsten als nicht existent abgetan wurde. Also vertraute ich ihm…das soll man doch….dem Partner vertrauen, oder?!

Was ist passiert?? Ich wache um 3 Uhr morgens auf. Draußen ist wieder Monsun angesagt. Es hörte sich an, als wenn sich der komplette Atlantik in unserem Garten ergießt. Ich spürte überall schmerzhafte Mückenstiche (habe eine Allergie) und höre das besch****** Summen der Sc**** Viecher. Ich wurde schon total unruhig und mein Freund wachte nun auch auf. Auch er wurde angefallen…was selten vorkommt…und als wir Licht machen wollten, gab es…..Stromausfall. Das ist normal in Indien. Und normalerweise passiert es auch nicht allzu oft am Tag und wenn dauert der Ausfall meistens nur paar Minuten. Aber in dieser Nacht war alles anders. Wir hatten also die Balkontür zugemacht, um neuen Mücken keinen Einlaß zu gewähren. Und wollten
Licht machen, um auf Jagd zugehen. Licht ging natürlich nicht…da ja Stromausfall…auch der Ventilator fiel selbstverständlich aus…und es wurde
heiß!!!! Also wie sah die Sitaution aus? Es war stockdunkel, ich war zerstochen, es war heiß, ich schwitzte wie ein Tier und ich war saumüde!!

Ich tastete mich also in die Küche, um die Taschenlampe zu holen. Nachdem ich dann mit Hilfe dieser Funzel meine Stiche versorgte, ging ich dann ins Schlafzimmer zurück, um auf Jagd zu gehen. Ich fand auch Mücken und machte kurzen Prozess!!

Ich fand nicht alle. Wir lagen im heißen Zimmer und hörten die ganze Zeit das Gesumme. Ich war so sauer!! Ich machte meinen Freund dafür verantwortlich, daß ich gestochen wurde, dann wollte ich wütend diskutieren warum es überhaupt Mücken gibt….niemand braucht sie!!! Und als dann der Strom zum 5. Mal innerhalb einer halben Stunde ausfiel, schimpfte ich noch über dieses bekloppte Indien, daß zwar ein auf Wirtschaftsboom macht, aber nicht mal in der Lage ist ein Stromnetz aufrecht zu erhalten!!!

Mein Freund ging gar nicht weiter auf mein Gezicke ein….was in solchen Momenten eh am besten ist.

Nachdem ich mich dann etwas beruhigt hatte, versuchte ich wieder einzuschlafen. Was mir dann zum Glück auch gelang.

Morgens bin ich dann spät und etwas gerädert aufgewacht.

Wieder so heiß!!! Ich könnte die ganze Zeit nackig herumrennen….

Mittags kochte ich dann aus Gemüse, Salz , Pfeffer, ungarischem Paprikapulver (mitgebracht aus Ungarn) und Butter eine
Gemüsepfanne….mehr gab die Küche nicht her….es ist aber trotzdem lecker geworden.

Und aus Bananen, Quark und Honig zauberte ich dann noch einen Nachtisch.

Es ist nicht ganz einfach als Hausfrau in Indien klarzukommen, wenn man Europa gewohnt ist. Es ist wunderschön hier und ich will jetzt auch nicht undankbar sein….aber gestern, beim Kochen, war so ein Moment, wo ich meiner super organisierten Küche in Wien nachtrauerte.