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Ein Rabbi am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Ein Rabbi sagt gedanklich Gott Dank als er aus der Synagoge kommt.

Er dankt ihm, daß er ihn durch Geburt dem auserwählten Volk hat angehören lassen; daß er ihn bestimmt hat, die Rituale zu vollziehen; daß er ihm den Glauben verliehen hat; und er beteuert ihm seine vollkommene Anbetung und sein ganzes Vertrauen in Ihn und Ihn allein.

Doch wie er da so in Gedanken versunken ist, fällt der Rabbi in einen Felsspalt. Im Fall kann er sich gerade noch an einem kleinen Zweig festhalten, doch der ist nicht sehr stabil. Voller Angst vor dem Nichts ruft er um Hilfe:

„Ist da jemand? Ist da jemand?“

Als Antwort nichts als Schweigen. Wieder ruft er, bis eine Stimme ihn verstummen lässt. Eine tiefe Stimme, die von oben kommt. Von sehr weit oben:

„Mein Sohn, ich habe deinen Ruf gehört. Fürchte dich nicht und laß diesen Zweig los. Meine Engel werden dich tragen und dich sanft am Grund dieses Felsspalts absetzen.“

Wieder beäugte der Rabbi das Nichts unter seinen Füßen.

Nach einer Weile ruft er:

„Ist da sonst noch jemand?!

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Habt Ihr mich vermisst??!!

Hallo Ihr Lieben!!

Ich bin zurück!!!!

Die Tage in Ungarn waren wunderschön. Ich kann mich dort auf dem Land so richtig erholen und Energie für den erneuten Alltag sammeln.

Da ich nicht super viel Zeit habe, aber mein Kopf voll ist, werde ich nun kurz einen Überblick über meine Erlebnisse bloggen.

In Ungarn sahen wir eine ehemalige Synagoge. Sie wird aber nicht mehr also Gotteshaus verwendet, sondern als Café. Und draußen am Eingang leuchtet eines dieser schrecklichen „Open“ Schilder mit blinkenden Lämpchen. Ich war schockiert!!!

Auf einem bestimmten Abschnitt auf einer Landstraße in Ungarn stehen immer Straßennutten. (Mein Freund versuchte dann immer Knallerbse davon zu überzeugen, daß diese leichtbekleideten „Damen“ nur schlechten Geschmack haben und auf den Bus warten 😉 )
Irgendwann erblickte ich an der Straße eine Nutte, die breitbeinig auf dem Boden saß…Kopf gesenkt…Ich dachte, sie sei betrunken, aber als wir an ihr vorbeifuhren erblickte ich mit Grauen, daß die Frau breitbeinig ohne Hemmungen zwischen ihren Beinen fummelte. Es war alles zu sehen und mir wurde schlecht. Ok, als Straßennutte bist Du eh schon tief gesunken, aber eine gewisse Scham ist doch menschlich, oder? Ich weiß nicht was sie da gemacht hat, aber sie hätter auch hinter einen Busch gehen können.

Gestern war ich mit dem kleinen Zwerg, auf den ich zwischendurch aufpasse, im wunderschönen Rosenpark. Ich saß auf einer Bank und las. Der Kleine schlief in der Karre.
Da kam eine laute Schulklasse auf mich zu. 20 ca. 8-jährige. Und 2 „Lehrer“. Die Kinder stürmten los Richtung Spielplatz und schauten nicht nach links oder rechts.
Da wurde die eine Lehrerin/Betreuerin böse und rief, daß sich alle vor die rosa Rosenbüsche stellen sollen. Die Frau sprach primitives Wienerisch und ich hätte auch nach ihrem Aussehen her, eher gedacht, daß sie froh sein würde eine zu rauchen und die Kinder sich selbst überlassen würde.
Ich hatte mich aber geirrt. Sie stand vor der Klasse und sagte: „Also Kinder, seht ihr diese Rosen? Diese rosa Farbe hat einen bestimmten Namen. Sie heißt…..“
Plötzlich rief ein Junge aus der Klasse: „Lasst uns gehen!!!“ Und marschierte los.
Ihm folgten spontan ¾ der Klasse.
Die Lehrerin war anscheind hilflos und trottete hinterher.
Aber an den Klassenproll gewandt sagte sie:
„Georg, auch in den Sommerferien braucht man geistige Anregung nicht nur Nintendo spielen +TV schauen!! Sondern geistige Tätigkeit!!! Das heißt mit dem Gehirn arbeiten!!!
Georg stellte auf taub und ging stur Richtung Spielplatz.

Naja, sie hat es wenigstens versucht.