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Fotos aus Thailand….wie versprochen :)

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Zoobesuch auf eigene Gefahr

Wie angekündigt waren wir gestern im größten Zoo Indiens.

Die Anlage war sehr weitläufig und schön gestaltet. Überall gab es riesige tropische Bäume, die Schatten spendeten, Bänke zum Sitzen, kleine Buden, die Eiscreme und Getränke verkauften und saubere Toilettenhäuser (eine wahre Rarität). Es war auch nicht viel los. Und neben einem Engländer und einer 4 -köpfigen Gruppe Russen, waren wir die einzigen Weißen. Nur Einheimische waren zu sehen.

Die Gehege waren riesig. Für die Tiere schön, aber für den Besucher nicht so, da die Tiere oft nicht zu sehen waren, oder weit weg standen.

Auch die Anzahl der verschiedenen Arten war nicht sehr groß, daher war die Besichtigung überschaubar.

Unser Highlight war ein weißer Tiger:

 

Aber auch die anderen Tiere waren toll.

Das Reptilien Haus war etwas merkwürdig, da hinter den meisten Scheiben keine echten Tiere waren.

Irgendwann bekamen wir Lust auf Eiscreme und kauften uns jeweils eine Kugel Vanilleeis.

Früher hätten wir das nie gegessen…denn in Indien ist so etwas gefährlich….aber diesmal dachten wir uns ganz wienerisch….Scheiß Dich nicht an!! 😉

Das Eis war super lecker!!!

Nach einiger Zeit, wir schlenderten ganz gemütlich weiter (mein Schatz hatte sein Eis schon gegessen und ich war noch am schlecken), sprang plötzlich ein Affe vor meine Füße und knurrte. Ich blieb wie angewurzelt stehen und wusste nicht was ich machen sollte. Ich ging dann einfach einen Schritt zur Seite und wollte meinen Weg fortsetzen. Der Affe folgte mir und sprang mir wieder vor die Füße. Das Knurren wurde lauter.

Ich hatte voll Angst, weil ich schon von Touris gehört hatte, die total fiese Fleischwunden von diesen Flohbeuteln erhalten haben.

Mein Freund versuchte den Affen zu verscheuchen indem er laut auf ihn zu ging.

Der Affe wich dann auch leicht zur Seite und ich dachte schon die Sache sei gegessen, aber plötzlich sprang noch ein Vieh aus dem Gebüsch. Doppelt so groß, mit rotem Arsch und riesigen Glocken.

Er saß einen halben Meter von mir weg, baute sich auf, knurrte wirklich laut und fixierte mich mit seinen Augen.

Ich war wie versteinert, aber dann dachte ich: Du Scheißvieh nimmst mir nicht mein Eis!!!

Mit einem großen Schritt trat ich dicht an seinem Körper in den Sand und sagte laut: Verpiss Dich!!

In diesem Moment bäumte sich der Affe auf, riß sein Maul auf und brüllte wie King Kong und da sah ich seine Zähne. Ein Raubtiergebiß!!! Die Eckzähne waren ENORM!!!!! Er sprang auf mich zu und ich warf das Eis in hohen Bogen in seine Richtung und rannte schreiend weg.

Erst nach einigen Metern hielt ich an. Nun sah ich, daß einige junge Inder stehen geblieben waren und lachten. Ich habe anscheind großes Kino geboten. Dann versuchten sie die Affen mit Stöckern zu verscheuchen, aber die wurden nur böse.

Auf jeden Fall schien mein Eis zu schmecken:

Dichter traute mich nicht ran. Er knurrte immer noch.

Tja, das wars dann mit meinem Eis.

Später kaufte mir mein Schatz aber ein neues……und ich aß das ziemlich schnell und schaute in alle Richtungen….kam mir vorher wie eine Antilope, die am grasen ist und guckt, ob der Löwe kommt.

Ach ja…apropos Löwe.

Der Löwe im Zoo waren nicht im Gehege, sondern in einer Art Käfig eingesperrt….man konnte ihn nur  von weitem sehen und auch nicht gut. Ansonsten standen große Zäune drum herum. Aber so etwas hält die Inder nicht auf. Dann wird halt geklettert.

Am Abend waren wir dann noch in einem kleinen Lebensmittelgeschäft und kauften paar Kleinigkeiten. Wir fragten den sympathischen Besitzer des Ladens, ob er nicht besorgt sei, da bald die großen Supermarktketten kommen sollen.

Er strahlte und meinte: „No, no. You know, we Indians don’t worry about anything.“

 

 

 

 

 

 

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Tiger gegen Missionar

 

Ein katholischer Missionar ging durch den Dschungel und stand plötzlich vor einem Tiger.

Dieser fletschte die Zähne und machte sich bereit den Geistlichen anzugreifen und zu fressen.

Der Missionar vertraute auf Gott und betete: „Lieber Gott, bitte mache aus diesem Tiger einen guten Christen.“

Dann passierte ein Wunder.

Der Tiger hörte auf die Zähne zu fletschen, kniete sich hin, schloß die Augen und sagte:

„Lieber Gott, bitte segne diese Mahlzeit. Amen.“

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Autofahrt in Indien…langweilig wird es nicht…

Mein Freund ist wirklich ein sehr guter Autofahrer und daher hatten wir uns ein Auto gemietet und sind die ganze Strecke nach Hampi und zurück alleine gefahren. Es verlief auch alles gut…mal abgesehen vom normalen indischen Wahnsinn, der hier überall anzutreffen ist.

Auf dem Rückweg war es aber gefährlicher zu fahren, weil ein Teil der Route nach 18 Uhr…sprich im Dunkeln… gefahren werden musste.

Indische Straßen sind schon tagsüber super gefährlich…aber nachts??!!….Selbstmordkommando.

Die Straßen sind schlecht….Schlaglöcher….kilometerlange Sandpisten…unbeleuchtete LKWs….Ochsenkarren auf dem Highway….Menschen AUF DEM HIGHWAY…..unbeleuchtete Fahrradfahrer auf dem HIGHWAY!!…..Tiere auf der Straße…..sah am Kreisel einen Elefanten mit Reiter stehen!!!

Also da kann man sich ca. vorstellen wie sich so eine Fahrt…die stundenlang geht…anfühlt.

Das beste war ja noch, daß ja unser Freund krank war. Ihm war sehr schlecht. Die Autofahrt machte es nicht gerade einfacher für ihn.

Es endete damit, daß er….während wir im Dunkeln über eine Landstraße durch einen Nationalpark fuhren…halb aus dem Fenster hing und sich übergab.

Es hatte auch davor viel geregnet. Überall waren riesige Pfützen auf der Straße. Gerade als unser kranker Freund kotzend aus dem Auto hing, raste mein Freund durch eine große Wasserlache, die wir leider nicht gesehen haben. Das Wasser spritze einen Meter hoch und durchnässte unseren australischen Freund. Als ich mich umdrehte und ihn triefend mit überraschten Gesichtsausdruck vor mir sah, konnte ich nicht anders…..ich musste lachen!!! Das war einfach filmreif!!!

Nach einer Weile hielt ich es nicht mehr aus…ich musste auf Toilette…aber wo sollte ich hingehen….überall waren irgendwelche Menschen…und vor den Indern die Hose runterziehen…nein danke. Für die Männer war es natürlich einfach. Raus, Hose auf uns los.

Ich weigerte mich aber und hielt durch….aber irgendwann ging es nicht mehr und ich bat darum anzuhalten, damit ich in einen Busch gehen konnte. Es war stockdunkel, es nieselte und ich hatte keine Ahnung wo ich hingehen sollte. Nur die Scheinwerfer gaben etwas Licht ab….wäre ich mit meinem Freund alleine unterwegs gewesen, hätte ich einfach neben das Auto gemacht. Aber wir waren ja zu dritt…und mir war das peinlich…also bin etwas in die Büsche.

Mein Freund rief noch hinterher, daß ich nicht zu weit gehen soll, da gefährlich…Schlangen und so..

…ich dachte nur…ist doch ein Nationalparkt….hoffentlich begegne ich keinem Panther oder Tiger.

Als ich dann im Halbdunkeln ein Plätzchen fand und mich erleichterte, kamen mir plötzlich die riesigen Spinnen in den Sinn….es gibt hier so große bunte Spinnen…handgroß….OH GOTT!!! Vielleicht habe ich mich in ein Netz gesetzt und weiß es gar nicht. Ich sah die Spinne schon gedanklich auf meinem Hintern sitzen. Ich sprang auf, zog meine Hose hoch und rannte Richtung Auto. Im Wagen sitzend kontrollierte ich nochmal alles…puh…keine Spinne…sehr gut!!

Irgendwann bekamen wir Hunger. Aber wo essen? Wir waren auf einer einsamen Straße unterwegs.

Wir kamen dann aber durch ein Dorf und dort gab es eine kleine Hütte wo einige Inder herumstanden und etwas aßen. Mein Freund stieg aus und schaut nach. Patient und ich etwas unsicher hinterher. Es stellte sich dann heraus, daß der Besitzer ein netter Kerl war, der irgendetwas indisches für uns zaubern würde.

Wir setzten uns also in die Hütte an einen Tisch und warteten auf das Essen. Natürlich waren wir nun DIE Attraktion im Ort. Plötzlich war die Hütte voller Menschen. Alle starrten uns an und machten Fotos….besonders von mir. Wir bekamen dann unser Essen…kann nicht genau beschreiben was es war..aber es war lecker….und danach gab es dann noch leckeren Chai zu trinken.

Unser kranker Freund hielt sich natürlich mit dem Essen zurück.

Und dann kamen zwei Typen rein….stellten sich direkt vor unseren Tisch, holten Handys raus und fingen an mich zu filmen und zu fotografieren….wusste gar nicht wo ich hinschauen sollte….so muß sich ein Tier im Zoo fühlen.

Aber ich weiß, daß sie es nicht böse meinen….Du bist halt super exotisch für sie.

Um Mitternacht waren wir zuhause. Es war ein toller Trip!! Wir haben viele schöne Dinge gesehen.

Auch wenn mir natürlich leid tat, daß unser Freund am letzten Tag nicht allzuviel Spaß hatte.

Am nächsten Tag war er aber wieder komplett gesund 🙂