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Deutsch ist eine harte Sprache

Hallo Ihr Lieben,

hier ist es 20.30 Uhr und wir verfolgen gespannt das Tennisfinale zwischen unserer Deutschen Kerber und der Williams……sooo gespannt, daß ich nebenbei blogge 😉

Zwei Sachen: 1. Zwei Deutsche Touristen hatten einen schweren Autounfall im Norden Australiens. Der Mann ist schon gestorben und die Frau liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Die Polizei sagt, daß die Deutschen auf der falschen Straßenseite gefahren und deshalb als Geisterfahrer frontal in ein anderes Auto gekracht sind. Tja, so etwas kann schnell passieren, wenn man eine bestimmte Seite gewohnt ist. Die werden noch nicht lange in Australien gewesen sein, sonst hätten sie sich an den Linksverkehr gewöhnt. Ich zum Beispiel habe es fertig gebracht (nach monatelangem Linsverkehr) in Ungarn (im Urlaub) ins Auto zu steigen und mich LINKS einzuordnen, als ich auf die Hauptstraße einbog zum Glück saß mein Mann neben mir, der mich höflich darauf aufmerksam machte 🙂

2: Seit heute haben wir zwei neue Mitbewohner. Ein Paar aus Kolumbien. Als wir zu Abend aßen fragten uns der Mann, ob wir vorhin gestritten hätten. Wir guckten verdutzt und meinten dann:“ Ähm, nein. Wir haben uns normal unterhalten.“ Was auch stimmte. Tja, da sieht man mal wie die Deutsche Sprache auf andere wirkt 😉

Gucke jetzt weiter Tennis 🙂

Eure Quasseltasche

 

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Schlimmer Unfall…..

Hallo Ihr Lieben,

wie Ihr wisst befasse ich mich gerade mit dem Thema „101 Ziele im Leben“, da das Leben so schnell vorbei sein kann und das ohne gelebt zu haben. Nun wurde es mir wieder brutal gezeigt, wie schnell alles vorbei sein kann.
Mein Schwiegervater hat sich am Sonntag schwer verletzt. Seine Geschichte war sogar auf einigen Titelblättern.
Am Montag rief er uns aus dem Krankenhaus an und erzählte was passiert war.
Er ist am Sonntag an einem menschenleeren Waldsee gewesen (kenne diesen Platz), um dort zu baden. Er geht regelmäßig dort schwimmen, weil er die Ruhe liebt.
Nach dem Schwimmen legte er sich auf eine Holzpalette, die auf einem Betonklotz (im See) lag. Dann plötzlich brach das morsche Holz zusammen und mein Schwiegervater fiel 6 Meter tief in einen engen, dunklen Schacht. Bei dem Fall zog er sich einen Splitterbruch am Oberschenkel zu und einen Wirbel brach er sich auch.
Da lag er nun….es war dunkel, eiskalt und der Schachtboden war dick mit Dreck bedeckt. Wenn er nach oben schaute, sah er nur ein kleines Stück Himmel, sonst nichts.
Nicht nur, daß er starke Schmerzen hatte, nein….er wusste auch, daß er sich alleine nicht befreien konnte. Und das einem Ort, wo normalerweise kein Mensch anzutreffen ist. Auch wusste niemand, daß er dort war. Wir alle hätten uns nicht gewundert, wenn er sich 2-3 Tage nicht gemeldet hätte, da das öfter vorkam.
Aber natürlich rief er doch laut nach Hilfe……..Und das eine Stunde lang…..
Und dann plötzlich hörte er eine Stimme. Ein Mann rief:“Wo sind sie denn?“
Ein Paar, daß eigentlich zu dieser Zeit in Kärnten gewesen wäre und es sich spontan anders überlegt hatten, sind am See spazieren gegangen. Und auch das nur durch Zufall. Sie hatten nämlich eine Abzweigung verpasst, verirrten sich dadurch etwas und waren nur deswegen in der Nähe des Sees.
Dann hörten sie die Hilferufe und suchten meinen Schwiegervater. Als sie ihn fanden, riefen sie sofort die Rettung, die ihn dann befreite.
Mein Schwiegervater wurde ins KH geflogen und stundenlang operiert.
Zum Glück lebt er noch. Er hätte dort wirklich sterben können. Er hat einen Schutzengel gehabt. Wahrhaftig.
Und wieder wurde gezeigt, wie schnell und unvorbereitet der Tod kommen kann.
Wieder eine Bestätigung, daß man sein Leben jeden Tag in vollen Zügen genießen sollte.
Passt auf Euch auf.

Eure Quasseltasche