Was lesen?

Vor einiger Zeit las ich ein philosophisches Buch. Es ging um einen Lehrer und einen Schüler.

Der Lehrer sagte dem Schüler, daß uns 2 Dinge im Leben formen.

Menschen und Bücher.

Es sei daher wichtig mit welchen Menschen wir uns umgeben und welche Bücher wir lesen.

Zum Thema Bücher sagte er noch im speziellen:

„Durch Bücher kann man mit Autoren gedanklich Kontakt aufnehmen. Bücher können helfen das eigene Leben zu gestalten.“

Der Schüler fragte was für Bücher er lesen soll.

Der Lehrer: „Man sollte meistens Klassiker lesen.“

Schüler: „Warum?“

Lehrer:“ Diese Bücher müssen etwas Bleibendes haben, wenn sie nach so langer Zeit immer noch die Menschen bewegen und ihnen helfen. Die Autoren der klassischen Literatur haben uns anscheind etwas Wichtiges zu sagen. Im Gegensatz zu kurzlebigen Strömungen und Modeerscheinungen in der Bücherwelt, sind Klassiker zeitlos und daher kostbar für den menschlichen Geist.“

 

Ich fand diese Sichtweise schlüssig und muß zugeben, daß ich mir darüber vorher nie Gedanken gemacht habe.

 

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15 Gedanken zu “Was lesen?

  1. Mh – ich mag Goethe und ein paar Sachen von Shakespear. Im Geist genial. Deshalb zeitlos. Für mich ist es denke ich diese Intelligenzleistung, was auf mich attraktiv wirkt. Schön finde ich, wenn ich Bücher finde die „zeitnaher“ und nicht so „angestaubt“ sind und die trotzdem auch Dinge enthalten die zum Nachdenken anregen.

    • Ich finde es einfach schön, wenn ein Buch zum Nachdenken anregt. Einen Satz zu lesen, einen Aha Moment zu spüren, das Buch kurz abzulegen und in die Ferne zu schauen. Das ist für mich lesen.

  2. Das Bücher Menschen beeinflussen können, das war mir bewusst. Doch so habe ich das auch noch nie gesehen. Klassische Literatur ist nicht umsonst irgendwie „aktuell“. Es hat eben Spuren hinterlassen oder was wichtiges ausgesagt. Ich sollte vielleicht mein Augenmerk auch mehr darauf richten. Danke & ein schönes Wochenende!

    • Liebe Bahar, ich werde auch nochmal genauer auf das Thema eingehen. Schön, daß ich Dich evtl. auch etwas angesteckt habe mit dem Klassikfieber 😉

      • Nein, in diese Bücher schaue ich immer wieder rein, von denen trenne ich mich auch nicht. Alle anderen, die ich im Laufe vieler Jahre angehäuft habe, gebe ich inzwischen gerne weiter, oder verkaufe sie bei Ebay. Es ist einfach kein Platz mehr in der Wohnung und es gibt einfach immer wieder interessante neue Bücher, die ich haben möchte 🙂

      • Ich hätte mir am Anfang nicht vorstellen können Bücher wegzugeben. Sie waren mir heilig. Denn wenn ich in mein Bücherregal sah, sah ich meine Leseentwicklung. Aber durch ein trauriges Ereignis verlor ich auf einen Schlag über 300 Bücher und danach kamen soviele Auslandsaufenthalte, daß ich lernte musste loszulassen. Seit dem gebe ich die meisten Bücher weg (verschenken, verkaufen) und genieße immer nur die aktuellen Bücher. Aber einige Werke sind immer bei mir.

  3. Bücher helfen auch. Oft finden wir die Antwort in einem Buch. Nicht nur in klassischen Werken. Manchmal ganz unverhofft, wenn wir gar nicht damit rechnen.
    Lesen soll auch Freude bereiten. Ich muss durch Deinen Bericht an einen Spruch von Hermann Hesse denken:
    Lesen ohne Liebe, Wissen ohne Ehrfurcht, Bildung ohne Herz, ist eine der schlimmsten Sünden gegen den Geist.

    LG Susanne

    • Danke für Deinen Kommentar, liebe Susanne. Lesen sollte immer Freude machen. Ich würde mich nie durch klassische Werke quälen, wenn es mir keinen Spaß machen würde. Das Leben ist zu kurz für so etwas.

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